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Scheinselbstständigkeit: Warum Transparenz der Schlüssel für eine seriöse Zusammenarbeit ist

Ein Gastbeitrag von Thomas Maas, freelancermap

Skandal in Wunsiedel, Bayern – Der Intendant der bekannten Luisenburg-Festspiele Michael Lerchenberg hat über einen Zeitraum von sieben Jahren schweren Wirtschaftsbetrug begangen. Umso heikler: Der Bürgermeister der beschaulichen Kleinstadt war über den gesamten Zeitraum involviert. Beide Herren sollen wissentlich 18 Mitarbeiter des Theaters als Selbstständige beschäftigt haben, obwohl diese fest und exklusiv engagiert waren. Die Anklage lautet Scheinselbstständigkeit. Die Regelungen zum Beschäftigungsverhältnis sollen Freelancer schützen und Arbeitgebern die Chance nehmen, Personen ohne Aufwand von sozialversicherungsrechtlichen Kosten einzustellen. Kosten, die sich im Fall von Wunsiedel auf eine Summe von rund 300.000 Euro belaufen könnten. Freelancer geraten unter Umständen in eine ähnliche Situation. Thomas Maas, CEO von freelancermap, klärt auf, wann befristete Experten in die Scheinselbstständigkeit geraten und wie sie das verhindern.

Thomas Maas