Gesundheitsmanagement

Corporate Health Benefits: Großkonzerne locken mit Ärzten, Kleinunternehmen mit Yoga und Obst

Joblift ermittelt die sieben meistgenannten gesundheitsfördernden Maßnahmen auf dem deutschen Stellenmarkt

In den letzten 10 Jahren stieg der durchschnittliche Krankenstand der gesetzlichen Krankenversicherung um einen Prozentpunkt an. Aus diesem Grund bieten Arbeitgeber immer mehr Gesundheitsmaßnahmen rund um den Arbeitsplatz. Der Trend hat sich auch auf dem deutschen Stellenmarkt bemerkbar gemacht: Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Anzahl der Nennungen von gesundheitsfördernden Maßnahmen um circa die Hälfte an. Doch auf welche Zusatzleistungen greifen deutsche Arbeitgeber besonders gerne zurück? Die Jobplattform Joblift analysierte alle 16 Millionen Online-Stellenanzeigen der letzten 24 Monate, um dieser Frage nachzugehen und die Top Sieben Corporate Health Benefits zu bestimmen.
Lukas Erlebach

Arbeitgeber investieren immer stärker in betriebliches Gesundheitsmanagement

Stellenmarkt-Auswertung der WBS Akademie zeigt Anstieg der Jobangebote um über 30 Prozent

 Die Förderung der Gesundheit am Arbeitsplatz rückt zunehmend in den Fokus der Arbeitgeber in Deutschland – dies zeigt eine aktuelle Auswertung des Stellenmarktes im Auftrag der auf berufliche Weiterbildung spezialisierten WBS Akademie: Demnach stieg sowohl die Anzahl der ausgeschriebenen Stellen als auch die der ausschreibenden Unternehmen im Bereich Gesundheitsmanagement um mehr als 30 Prozent im ersten Halbjahr 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Als unterstützende Maßnahme zur firmeninternen Gesundheitsvorsorge bietet die WBS Akademie eine innerbetriebliche Fortbildung an.

Digitalisierung: 5 Tiefdruckgebiete, die Unternehmen im Blick haben sollten

Melanie Vogel
Melanie Vogel

Die Vierte Industrielle Revolution ist in vollem Gange. Die Befürchtung ist groß, dass diese mehr Jobs zerstören als neue schaffen wird. Die Gefahr einer Zweiklassengesellschaft droht – bestehend aus jenen, die mit der Digitalisierung Schritt halten, und jenen, die genau das versäumen. Um das zu verhindern sollten Unternehmen und HR-Abteilungen fünf Tiefdruckgebiete im Auge behalten. Das ist eine der Schlussfolgerungen Umfrage „HR Future-Trends 2016“, die jährlich von der Bonner AGENTUR ohne NAMEN durchgeführt wird.

Familienunternehmen und Demografie: Problem erkannt, aber nicht gebannt

Dr. Walter Jochmann, Kienbaum
Dr. Walter Jochmann, Kienbaum

Studie des Kienbaum Institut@ISM für Leadership & Transformation zeigt, wie sich Familienunternehmen auf den demografischen Wandel vorbereiten können

Familienunternehmen wissen um die Risiken des demografischen Wandels, kennen aber häufig nicht die genauen Auswirkungen auf das eigene Unternehmen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Kienbaum Institut@ISM für Leadership & Transformation. Ein wesentlicher Faktor für den professionellen Umgang mit dem demografischen Wandel ist die Qualität der Personalarbeit. Hier sind insbesondere die Nachfolgeplanung, das Gesundheitsmanagement und eine demografieorientierte Personalplanung zu nennen. Bei vielen Familienunternehmen besteht noch Nachholbedarf in der strategischen Personal- und Kompetenzplanung.

 

Viele Unternehmen reagieren mit digitaler Kommunikationsstrategie auf fehlende Fachkräfte

Dr. Walter Jochmann, Kienbaum
Dr. Walter Jochmann, Kienbaum

Kienbaum-Studie zum Umgang der Unternehmen mit dem demografischen Wandel

  • Die meisten Firmen arbeiten daran, ihre Arbeitgeberattraktivität zu steigern
  • Zwei von drei Unternehmen setzen dabei auf Employer PR
  • Gesundheitsmanagement ist die beliebteste Reaktion auf demografischen Wandel

Immer mehr deutsche Unternehmen merken, dass Fachkräfte in bestimmten Bereichen fehlen, und reagieren: Für 88 Prozent der Firmen ist eine digitale Kommunikationsstrategie ein wichtiges Mittel, um dem demografiebedingten Fachkräftemangel entgegenzuwirken und stärker für sich als Arbeitgeber zu werben. 71 Prozent der Unternehmen arbeiten intensiver an ihrer Arbeitgeberattraktivität, um sich bei den raren Spezialisten als interessanter Arbeitgeber zu empfehlen. Das ergibt eine aktuelle Studie der Beratungsgesellschaft Kienbaum.

Schlüsselthemen für eine gesündere Arbeitswelt

Prof. Dr. Anabel Ternes
Prof. Dr. Anabel Ternès

Arbeitsfreude und Leistungsvermögen hängen von vielen Faktoren ab: Persönliche Energiereserven gehören zweifellos dazu, der Führungsstil hat laut Studien ebenfalls großen Einfluss. Im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) laufen alle Fäden zusammen: Es steht für ein ganzheitliches Konzept, das alle Stellschrauben zur Ressourcenstärkung berücksichtigt. Was zukunftsfähiges BGM im Detail ausmacht, erklären Slatco Sterzenbach (Extremsportler), Annette Grötzinger (EnBW) und Prof. Dr. Anabel Ternès (SRH Hochschule Berlin) auf der Corporate Health Convention am 19. und 20. Mai 2015 in Stuttgart.

Betriebliches Gesundheitsmanagement in der Zeitarbeit – Modellprojekt GEZA kurz vor Abschluss

Eschborn. Die ManpowerGroup Deutschland will einheitliche Standards zum Arbeits- und Gesundheitsschutz von Mitarbeitern im Kundeneinsatz etablieren. Die Standards resultieren aus dem Modellprogramm Gesunde Zeitarbeit (GEZA), das der Personaldienstleister in Kooperation unter anderem mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und der AOK – Die Gesundheitskasse Hessen entwickelt und erprobt hat.