Gesundheitsschutz

Schrittweise zurück zum Alltag: Diese Unternehmen wollen wieder hochfahren – benötigen aber Hilfe

Die ersten Geschäfte haben inzwischen wieder geöffnet, weitere Unternehmen bereiten derzeit ihre Rückkehr zum Alltag vor. Doch die Herausforderungen unterscheiden sich zwischen einzelnen Branchen teilweise deutlich, um die schrittweise Rückkehr organisieren zu können. Eine Umfrage unter 11.400 Menschen der Online-Jobplattform StepStone zeigt nun: Vor allem die besonders von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen aus der Hotel- und Gastrobranche sowie der Freizeit- und Touristikbranche benötigen in vielen Punkten Unterstützung.

Dr. Tobias Zimmermann

Umfrage: Unternehmen und Arbeitnehmer befürworten Wiederhochfahren der Wirtschaft ab Mai 

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie befindet sich die deutsche Wirtschaft im Ausnahmezustand. Die Frage danach, wie lange dieser Zustand anhält, beschäftigt sowohl Unternehmen als auch Mitarbeiter. Nun ist klar: Die Kontaktverbote bleiben bundesweit bis 3. Mai bestehen. Die Online-Jobplattform StepStone hat parallel zur Beratung von Bund und Ländern rund 11.400 Personen genau dazu befragt. Dabei wird deutlich: Vier von fünf Befragten sehen die Zeit gekommen, wieder zum Arbeitsalltag zurück zu kehren. Deutlich mehr als die Hälfte der Unternehmen verfügen demnach bereits über einen Plan zum Wiederhochfahren ihres Geschäfts. „Unternehmen und ihre Mitarbeiter sind sich überraschend einig: Sie sind motiviert und bereit, die Rückkehr in den Arbeitsalltag zu organisieren“, sagt Dr. Tobias Zimmermann, Arbeitsmarktexperte bei StepStone. „Die Stimmung der Fach- und Führungskräfte kann man als verantwortungsvoll optimistisch bezeichnen. Das merken wir etwa an den Anstrengungen der Unternehmen in Sachen Gesundheitsschutz und an dem Wunsch der Mitarbeiter, weiterhin vom Homeoffice aus arbeiten zu können.“

Dr. Tobias Zimmermann

Gesundheitsschutz für Zeitarbeiter: Nun wird alles besser

Frankfurt, 05. Dezember 2008. Gestern fand in Frankfurt die Auftaktveranstaltung zu einem wegweisenden Projekt statt. GEZA, „Gesunde Zeitarbeit“ wird im Rahmen eines Förderschwerpunktes des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales den Arbeits- und Gesundheitsschutz von Zeitarbeitnehmern optimieren. Heute weiß man: Zeitarbeit schafft Flexibilität für Unternehmen und kurbelt somit die Wirtschaft an. Tatsache ist aber auch, dass die  Unfallquoten in der Zeitarbeit höher sind als in anderen Arbeitsverhältnissen. Deshalb waren sich alle Experten einig: Es muss etwas getan werden, neue Standards müssen her. Die Veranstaltung hat gezeigt, dass es aber bereits funktionierende Vorbilder gibt. Der Personaldienstleister Manpower wurde daher zum Projektpartner mit Branchenexpertise. Ab sofort werden nun in zehn Manpower Niederlassungen Pläne und Erfahrungen erprobt, erweitert und effizient umgesetzt. Von den Ergebnissen profitieren dann alle Zeitarbeitnehmer. …