Hewitt-Studie

Hewitt-Studie: „5th European HR-Barometer. HR Trends and Perspectives“: Personalmanagement ist trotz guter Arbeit auch 2010 gefordert

München – Die Geschäftsprognosen für 2010 sind zwar besser als im Vorjahr, trotzdem müssen Personalverantwortliche in Europa auch im laufenden Jahr große Herausforderungen bewältigen. 38 Prozent der von Hewitt befragten Personalverantwortlichen erwarten, dass die Personalarbeit in diesem Jahr noch erheblich von den Auswirkungen des wirtschaftlichen Abschwungs und der Unsicherheit über Zeitpunkt und Ausmaß der Erholung beeinträchtigt wird. Lediglich acht Prozent der Personaler glauben, dass ihre Arbeit von den wirtschaftlichen Umständen unberührt bleibt. Das ergab die Studie „5th HR Barometer. HR Trends and Perspectives“, die die Personalmanagement-Beratung Hewitt Associates im Auftrag des European Club for human resources veröffentlicht hat. Für die Studie wurden 70 Personalverantwortliche in Europa befragt.

Hewitt-Studie zur weltweiten Gehaltsentwicklung 2010: 2,5 Prozent mehr Lohn in Deutschland

Marco Reiners

Wiesbaden – Deutsche Unternehmen erhöhen in 2010 die Gehälter voraussichtlich im Schnitt um 2,5 Prozent. Das ergab die aktuelle Hewitt-Studie „Global Salary Planning Report 2009 and 2010“ zur weltweiten Gehaltsentwicklung, die in 46 Ländern durchgeführt wurde. Die Studie des Vorjahres prognostizierte für Deutschland im Jahr 2009 eine Gehaltssteigerung von 3,3 Prozent. Letztendlich jedoch sind die Löhne hierzulande im Schnitt nur um 2,1 Prozent geklettert. „Die Personalkosten wurden in diesem Jahr auf Grund der wirtschaftlich angespannten Lage weltweit auf den Prüfstand gestellt. Engagierte und motivierte Leistungsträger sind jedoch nach wie vor eine der wichtigsten Ressourcen eines Unternehmens, die insbesondere in schwierigen Zeiten einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der Marktposition leisten. Um gute Mitarbeiter im Unternehmen zu halten und neue zu gewinnen, sollten Unternehmen ihre Gehaltsniveaus auch auf internationaler Ebene vergleichen und kontrollieren. Nur so können Arbeitgeber eine attraktive und marktgerechte Vergütung sicherstellen“, sagt Marco Reiners, Leiter des Bereichs Vergütung der Personalmanagement-Beratung Hewitt Associates.

Krise: Personalbereich muss sich verändern – Aktuelle Hewitt Studie: „4th European HR-Barometer. HR Trends and Perspectives“

Wiesbaden, 17. Februar 2009 – Die gegenwärtige Wirtschaftskrise beeinflusst die Arbeit des Personalsektors in besonderer Weise. Sieben von zehn befragten Personalleitern prognostizieren einen Stellenabbau für das Jahr 2009. Zudem erwarten knapp 60 Prozent der Personaler signifikante Veränderungen ihrer Zuständigkeiten und Kernkompetenzen. „Die Krise wird einen grundlegenden Einfluss auf die Wirtschaft nehmen und der HR-Bereich kann ausschlaggebend für deren weiteren Verlauf sein. Um ein Gleichgewicht herzustellen, müssen kurzfristige Marktbedürfnisse an langfristigen Strategien wie zum Beispiel die Talent- und Führungsentwicklung angepasst werden. Das Werben von Talenten gewinnt ebenso an Bedeutung wie die Identifikation effektiver Messgrössen zur Bestimmung des HR-Wertbeitrages an das Unternehmen“, sagt Leonardo Sforza, Leiter Research and EU Affairs bei Hewitt Associates. …

Hewitt-Studie „The State of Talent Management 2008“

Talent Management: Besser, aber noch nicht gut genug

Wiesbaden, 17. Dezember 2008 Viele Unternehmen agieren im Talent Management wenig strategisch, nicht konsequent und zu kurzfristig. Das ergab eine aktuelle Studie von Hewitt Associates und dem Human Capital Institute zum derzeitigen Stand und den Entwicklungsperspektiven im Talent Management. Nur 17 Prozent der knapp 700 Studienteilnehmer aus Unternehmen rund um den Globus richten ihre Personalstrategie konsistent an der Unternehmensstrategie aus. Zwar hat die große Mehrheit der Firmen Prozesse für das Talent Management eingeführt, aber nur 15 Prozent wenden diese Maßnahmen konsequent bei der täglichen Arbeit an. Lediglich zehn Prozent der Unternehmen planen ihren Bedarf an Talenten für die erste und zweite Führungsebene und kritische Positionen unterhalb der Führungsebenen für drei oder mehr Jahre im Voraus. „Viele Firmen haben ihr Talent Management in den vergangenen Jahren professionalisiert. Gleichzeitig gibt es immer noch erhebliche Schwachstellen. Diese gefährden den nachhaltigen Unternehmenserfolg umso mehr, weil Finanzmarktkrise und drohender Fachkräftemangel die Weltwirtschaft vor schwierige Herausforderungen stellen“, sagt Nicole Dornhöfer, Leiterin Talent & Leadership Consulting bei Hewitt Associates. …