Holtzbrinck

Startup schafft Symbiose von Stellenmarkt und Social Network

Sean Blagsvedt, CEO-Gründer Babajob.com
Sean Blagsvedt, CEO-Gründer Babajob.com

Auf dem Höhepunkt des Web 2.0 Hype gab es eigentlich zum Thema e-Recruiting nur eine Frage: Wann lösen Social Networks die Online-Jobbörsen ab? Schliesslich vermeldeten die sozialen Netzwerke wie Facebook, StudiVZ, LinkedIn oder XING immer neue, steigende Mitgliederzahlen, die Break-Even-Schwelle sollte vor allem über Bezahl-Services wie z.B. die kostenpflichtige Publikation von Stellenanzeigen erreicht werden. Auf solchen Überlegungen zur Monetarisierung der Besucherreichweite basierten dann Börsengänge (XING) oder Übernahmen (Facebook ), und auch die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck fand sich nicht zu stolz, um Millionenbeträge in Visionen wie StudiVZ zu investieren. Doch die Realität brachte auch eine gewisse Ernüchterung.
So hat das soziale Business-Net XING zwar viele Nutzer gewonnen und unter den Headhuntern Deutschlands ist XING als Fundgruppe von Geschäftskontakten zu einem der wichtigsten Werkzeuge der Recherche für Direktansprachen geworden. Doch eine erfolgreiche Integration des Social Network Konzepts mit einem leistungsfähigen Online-Stellenmarkt lässt noch auf sich warten.

Stellenanzeigen … aber bitte mit Sahne!

Im Zick-Zack-Kurs nach oben – Warten auf den RedBull-Effekt?

[Crosswater Systems] 18.4.2008/ghk

Wenn Recruiter in diesen Tagen die US-Nachrichtenseite CNN.com mit der Berichterstattung über den tiefen Fall des US-Governor aus New York, Eliot Spitzer verfolgen würden, kämen sie  vermutlich aus dem Staunen nicht heraus.
Grund ist nicht die Story über den Aufstieg und Fall des gnadenlosen Wallstreet-Staatsanwalts und jetzigen New York Governor Eliot Spitzer, sondern die Art und Weise, wie in den USA redaktionelle Berichterstattung mit Schleichwerbung, pardon, kreativem Product Placement, kombiniert werden.