HR-Trendstudie

Viele Unternehmen reagieren mit digitaler Kommunikationsstrategie auf fehlende Fachkräfte

Dr. Walter Jochmann, Kienbaum
Dr. Walter Jochmann, Kienbaum

Kienbaum-Studie zum Umgang der Unternehmen mit dem demografischen Wandel

  • Die meisten Firmen arbeiten daran, ihre Arbeitgeberattraktivität zu steigern
  • Zwei von drei Unternehmen setzen dabei auf Employer PR
  • Gesundheitsmanagement ist die beliebteste Reaktion auf demografischen Wandel

Immer mehr deutsche Unternehmen merken, dass Fachkräfte in bestimmten Bereichen fehlen, und reagieren: Für 88 Prozent der Firmen ist eine digitale Kommunikationsstrategie ein wichtiges Mittel, um dem demografiebedingten Fachkräftemangel entgegenzuwirken und stärker für sich als Arbeitgeber zu werben. 71 Prozent der Unternehmen arbeiten intensiver an ihrer Arbeitgeberattraktivität, um sich bei den raren Spezialisten als interessanter Arbeitgeber zu empfehlen. Das ergibt eine aktuelle Studie der Beratungsgesellschaft Kienbaum.

Digitale Transformation: Führungskräfte brauchen Change- und Kommunikationskompetenz

Hans-Werner Feick
Hans-Werner Feick

Digital Leadership: Kienbaum-Studie zeigt, was Führungskräfte können müssen

  • Digital Leadership: Das sind die Top-3-Führungskompetenzen in Zeiten der Digitalisierung
  • Nur sieben Prozent der Unternehmen nutzen Data Analytics
  • Kienbaum-Studie zeigt die drei wichtigsten Prozesse der Personalarbeit im digitalen Wandel

Deutschlands Personaler haben konkrete Vorstellungen, was sie unter digital Leadership verstehen: Um die digitale Transformation zu meistern, benötigen Unternehmen Führungskräfte, die Change-Management-, Kommunikations- und Vernetzungskompetenz in sich vereinen und dabei die Wertschätzung des einzelnen Mitarbeiters nicht vergessen. Das zeigt eine aktuelle Studie der Beratungsgesellschaft Kienbaum.

Kienbaum-HR-Trendstudie: Fachkräftemangel ist größte Herausforderung für Personalverantwortliche

Dr. Walter Jochmann, Kienbaum
Dr. Walter Jochmann, Kienbaum

Gummersbach. Der Mangel an geeigneten Fach- und Führungskräften stellt die Personalverantwortlichen vor immer größere Herausforderungen: 31 Prozent der Personalentscheider, die die Managementberatung Kienbaum für eine aktuelle Studie befragt hat, spüren den Fachkräftemangel bereits deutlich. Mehr als die Hälfte der Befragten erhalten auf ausgeschriebene Stellen wesentlich weniger Bewerbungen, die obendrein teils von minderer Qualität sind. Parallel steigt das Gehaltsniveau gerade in diesen schwierig zu besetzenden Positionen, ist die Erfahrung von gut zwei Dritteln der befragten Personalverantwortlichen. 73 Prozent der Unternehmen haben zugleich einen hohen Bedarf an Spezialisten, was den Mangel an geeigneten Mitarbeitern noch weiter verschärft, ergab die HR-Trendstudie von Kienbaum. Für diese Studie hat das Beratungsunternehmen knapp 170 Personalverantwortliche aus dem deutschsprachigen Raum zu den Themen Human Resource Management, Employer Branding und Diversity befragt.

Kienbaum-HR-Trendstudie: Top-Themen in HR und Employer PR – Arbeitgeber werben verstärkt um Talente

Erik Bethkenhagen, Kienbaum

Gummersbach. Die besten Köpfe für die Schlüsselpositionen im Unternehmen zu gewinnen, steht bei Personalleitern ganz oben auf der Agenda: Drei Viertel der Personalentscheider in Deutschland, Österreich und der Schweiz räumen dem Thema aktuell mittlere bis hohe Priorität ein. Das wird auch in den kommenden Jahren so bleiben: 77 Prozent der Befragten sehen die Besetzung von erfolgskritischen Positionen als wichtige Herausforderung in der Zukunft.

Kienbaum-HR-Trendstudie: Employer Branding wird angesichts des Fachkräftemangels wichtiger

Gummersbach, 8. September 2008 Eine klar positionierte Arbeitgebermarke ist das wichtigste Instrument im Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte: 83 Prozent der HR-Verantwortlichen geben an, dass das Thema Employer Branding in ihren Unternehmen einen mittleren beziehungsweise hohen Stellenwert einnimmt. Während im Vorjahr nur ein Viertel der Befragten Employer Branding als Instrument zur Lösung der demografischen Herausforderung einsetzten, sind es heute bereits 53 Prozent. „Da die Erwartungen an den Arbeitgeber steigen und zugleich der Kandidatenpool kleiner wird, müssen Unternehmen einen unverwechselbaren und glaubwürdigen Arbeitgeberauftritt aufbauen, pflegen und kommunizieren. Strategisches Employer Branding wird zur Lösung für den Personalengpass, der durch die demografische Entwicklung entsteht“, sagt Erik Bethkenhagen, Mitglied der Geschäftsleitung bei Kienbaum. …