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Arbeitskräftefluktuation im Verarbeitenden Gewerbe: Höhere Beschäftigungsstabilität in exportierenden Betrieben

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Dr. Ignat Stepanok

Mitarbeiter exportierender Betriebe im Verarbeitenden Gewerbe sind im Durchschnitt ein Jahr länger beschäftigt als ihre Kollegen in nicht exportierenden Betrieben. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

Azubis in MINT-Berufen pendeln besonders häufig

Die Pendlermobilität von Auszubildenden fällt nicht nur zwischen den Regionen unterschiedlich aus – sie wird auch von Schulabschluss und Ausbildungsberuf beeinflusst. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Vor allem in Berufen, die einen höheren Schulabschluss voraussetzen, finden sich hohe Pendlerquoten der Auszubildenden. Dabei sind Auszubildende in MINT-Berufen – also in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – überdurchschnittlich häufig mobil.

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IAB-Arbeitsmarktbarometer: Arbeitsmarktaufschwung auch bei schwächerer Konjunktur

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist erstmals seit einem halben Jahr wieder gefallen. Im Dezember ging der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) um 0,5 Punkte auf 104,0 Punkte zurück.

Deutlich höhere Werte des IAB-Arbeitsmarktbarometers hat es aber seit 2012 nur im vergangenen Winter gegeben. Auch wenn die aktuelle konjunkturelle Abschwächung einen leichten Dämpfer nach sich zieht, ist damit weiterhin eine gute Arbeitsmarktentwicklung zu erwarten. „Brexit, Trump, Diesel – die Wirtschaft hat Gegenwind. Aber am Arbeitsmarkt geht es auch im neuen Jahr weiter aufwärts“, sagt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“.

Enzo Weber

Neuer Rekordstand mit 1,24 Millionen offenen Stellen im dritten Quartal

Dr. Alexander Kubis

Im dritten Quartal 2018 wurde mit bundesweit rund 1,24 Millionen offenen Stellen ein neuer Rekordstand erreicht. Gegenüber dem dritten Quartal 2017 erhöhte sich die Zahl der offenen Stellen um rund 140.000, gegenüber dem zweiten Quartal 2018 um rund 23.000. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). In Westdeutschland waren im dritten Quartal 2018 rund 950.000 offene Stellen zu vergeben, in Ostdeutschland rund 290.000.

Digitalisierung: Das Saarland und Thüringen haben den höchsten Anpassungsbedarf

Gabriele Somaggio studierte von 2000-2005 Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim und der Université des Sciences Sociales in Toulouse (Frankreich). Von 2005-2009 promovierte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialwissenschaften - Abteilung Wirtschaftswissenschaft - an der Universität Koblenz-Landau. Seit August 2009 ist sie Lehrbeauftragte an der Universität Koblenz-Landau und wissenschaftliche Mitarbeiterin im IAB Rheinland-Pfalz-Saarland.
Dr. Gabriele Wydra-Somaggio

Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt stellt die Bundesländer vor unterschiedliche Herausforderungen, geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die in einem Beruf arbeiten, in dem mehr als 70 Prozent der Tätigkeiten bereits heute von Computern oder computergesteuerten Maschinen erledigt werden könnten, unterscheidet sich deutlich und liegt zwischen 15 Prozent in Berlin und 30 Prozent im Saarland.

Erwerbstätige Frauen im Rentenalter arbeiten wegen Hinzuverdienst zur Altersrente

Prof. Dr. Silke Anger

Als Grund für eine Erwerbstätigkeit im Rentenalter geben Befragte einer repräsentativen Studie überwiegend soziale und persönliche Motive an: Jeweils rund 90 Prozent der erwerbstätigen Rentner haben Spaß bei der Arbeit, brauchen den Kontakt zu anderen Menschen oder wünschen sich weiterhin eine Aufgabe. Mehr als die Hälfte der Befragten nennt allerdings auch finanzielle Gründe für die Erwerbsarbeit. Das gilt insbesondere für Frauen, die nach eigenen Angaben häufiger als Männer auf einen Hinzuverdienst zur Altersrente angewiesen sind. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

So wenige Arbeitslose pro offene Stelle wie nie in den vergangenen 25 Jahren

Prof. Dr. Nicole Gürtzgen

Im Jahr 2017 entfielen statistisch zwei Arbeitslose auf jede zu besetzende Stelle. Das war die niedrigste Arbeitslosen-Stellen-Relation seit 1992, zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Im Jahr 2017 wurden insgesamt 3,65 Millionen sozialversicherungspflichtige Neueinstellungen in Deutschland vorgenommen. Die Zahl der offenen Stellen liegt aktuell mit 1,2 Millionen Stellen auf dem höchsten Stand in den letzten 25 Jahren.

Digitale Arbeitsmarktplattform Upwork vor dem Börsengang – Disruption des Jobbörsen-Geschäftsmodells?

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide
Die Vorbereitungen sind in vollem Gang. Upwork, der Betreiber der digitalen Arbeitsmarktplattform für Freelancer, plant einen Börsengang und zielt darauf ab, über 100 Millionen US-Dollar zusätzliches Aktienkapitals zu beschaffen. Das geplante IPO (Initial Public Offereing) an der NASDAQ Börse in New York signalisiert, dass der digitale Arbeitsmarkt für Freelancer eine immer wichtigere Rolle angesichts des Fachkräftemangels  und dem verstärkten Trend zu Gig-Economy spielt. Doch es gibt auch Risiken und potentielle Auswirkungen auf das Jobbörsen-Geschäftsmodell.
 
Digitale Arbeitsmarktplattformen: Hat die Arbeitsbörse ausgedient?

Managerin des Jahres 2018 arbeitet bei der Commerzbank

Dr. Bettina Orlopp (48), Mitglied des Vorstands (Verantwortung für: Compliance, Human Resources, Group Legal) der Commerzbank AG (Frankfurt/Main), erhält in diesem Jahr den zum 17. Mal verliehenen MESTEMACHER PREIS MANAGERIN DES JAHRES. Initiatorin und Mestemacher-Chefin Prof. Dr. Ulrike Detmers ehrte am Freitag, 21. September 2018 im Grandhotel Adlon Kempinski Berlin die 17. Preisträgerin mit den Worten: „Dr. Bettina Orlopp ist in der männerdominierten Finanzbranche ein brillantes Vorbild für Frauen, die das Potenzial für die Stellenbesetzung in der 1. und 2. Leitungsebene dieser Branche mitbringen.

Dr. Bettina Orlopp

IAB: Arbeitslosigkeit sinkt im Jahresdurchschnitt 2019 auf 2,23 Millionen

Enzo Weber, IAB, Crosswater Job Guide
Enzo Weber

Die Arbeitslosigkeit wird 2019 voraussichtlich bei durchschnittlich 2,23 Millionen Personen liegen, geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Prognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Das wären rund 120.000 weniger als im Jahresdurchschnitt 2018. Für dieses Jahr erwarten die Forscher einen Rückgang um fast 190.000 Personen auf 2,35 Millionen Arbeitslose.