Informatik

CHE-Ranking: Passauer Informatik bundesweit in der Spitzengruppe, Fehler in der Darstellung der Geographie

Professor Christian Lengauer
Professor Christian Lengauer

Hervorragendes Ergebnis für die Passauer Informatik: Im aktuellen Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) landet die Fakultät in vier (Studiensituation insgesamt, Betreuung, IT-Infrastruktur, Forschungsgelder) von fünf Kategorien in der Spitzengruppe, einmal im Mittelfeld. Keine andere deutsche Informatik-Fakultät schneidet noch besser ab. Auch das Lehramtsfach Geographie wurde 2009 untersucht: Hier landet Passau durchweg im guten Mittelfeld, bayernweit an dritter Stelle.

„Wir sind hoch erfreut über dieses hervorragende Ergebnis“, sagt der Dekan der Passauer Fakultät für Informatik und Mathematik, Prof. Christian Lengauer. In vier von fünf Kategorien liegt die Fakultät in der Spitzengruppe, in einer Kategorie im Mittelfeld. Das schaffen außer Passau nur noch die Universitäten Karlsruhe und Saarbrücken sowie das Hasso-Plattner-Institut in Potsdam. „Dass es uns als verhältnismäßig junger und kleiner Fakultät gelingt, so hervorragend abzuschneiden, zeigt, dass wir längst kein Geheimtipp mehr sind: Die Passauer Fakultät ist forschungsstark und bietet den Absolventen beste Karrieremöglichkeiten in der Wissenschaft und in der Wirtschaft!“

Informatikstudium auf Nachfragetief / – IT-Unternehmen sorgen mit nebenberuflicher Weiterbildung Fachkräftemangel vor

Hamburg, 15. Januar 2009 – Immer weniger Abiturienten studieren Informatik. Gegenüber 2004 ging die Zahl der Informatikstudenten um mehr als 20 Prozent zurück. Aktuell beginnen bundesweit pro Jahr nur rund 10.000 junge Menschen ein IT-Studium – vor sieben Jahren waren es noch etwa 18.000. Dabei werden Informatik-Absolventen trotz Wirtschaftsflaute händeringend gesucht. So wollen 39 Prozent der deutschen IT-Unternehmen in diesem Jahr ihr Personal weiter aufstocken. Doch es gibt Engpässe. Denn durch die sinkenden Studentenzahlen und die geburtenschwache Jahrgänge der letzten Jahre wird der Nachwuchs knapp.