Jobsuchmaschinen

Digitales Recruiting: Die Vermessung der Jobbörsen-Welt

Gerhard Kenk.

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Welcher Recruiting-Kanal liefert die beste Performance?

Die Vermessung der Recruiting-Kanäle ist ein schwieriges Unterfangen, wenn es um quantifizierbare Leistungsdaten geht. Mitarbeiterempfehlungsprogramme?  Karriereseiten der Arbeitgeber? Active Sourcing? Jobbörsen? Alle Recruiting-Kanäle sind die Top-Performer, wenn man sich die Recruiting-Studien anschaut. Doch bei genauem Hinsehen entdeckt man, dass die Begeisterung für den einen oder anderen Recruiting-Kanal auf der Basis von Meinungsumfragen entfacht ist – und nicht auf evidenzbasierter Faktenlage. Bei Jobbörsen ist es etwas anders. Das Crosswater Jobbörsen-Verzeichnis bringt Licht in das Dunkel der Jobportal-Leistungsdaten.

Im wesentlichen geht es darum, die Anzahl der publizierten Stellenanzeigen pro Monat sowie die Anzahl der Besucher pro Monat  zu messen und diese innerhalb einer klar abgegrenzten Zielgruppe zu erheben, und auf dieser Datengrundlage Entscheidungen über die Schaltung von Stellenanzeigen in Jobbörsen zu treffen.

Wie zufrieden sind Recruiter und Bewerber mit Jobportalen? Jetzt bei Umfrage mitmachen!

Kein Blind Date mit ihrer Jobbörse!

Die Jobböse-Nutzerumfrage von Jobbörsen-Kompass.de bringt Licht in das Dunkel der Jobportale in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu bringen. Mund-zu-Mund-Propaganda oder Empfehlungsmarketing ist die bevorzugte Wahl, wenn es um die richtige Auswahl der geeigneten Recruiting-Kanäle und Jobportale geht. Und davon profitieren Arbeitgeber, wenn es um die Platzierung von Stellenanzeigen in der richtigen Jobbörse geht. Bewerber verlassen sich eher weniger auf die plakativen Slogans der Werbung und vertrauen den Empfehlungen ihrer Peers – und sparen sich dadurch viel Zeit bei der Suche nach neuen Karrierechancen. Jobbörsen-Betreiber wiederum punkten im Wettbewerb des Empfehlungsmarketings.

Was zählt beim Bewerben? ZEIT Campus gibt meisterliche Tipps

Gabriele Meister

Gabriele Meister hat aufgepasst – und fast alle Hürden, Fallstricke und Empfehlungen beim Bewerben sauber strukturiert zusammengefasst. Auf ZEIT Campus schreibt sie in einem lesenswerten Überblick, worauf Bewerber achten sollten. Zugegeben, das Thema ist ein Evergreen, aber noch nicht alle Bewerber, insbesondere Berufseinsteiger oder Absolventen sind wirklich auf dem aktuellen  Stand der Bewerber-Technologie oder der besten Suchmethodik für spannende Stellenanzeigen.

 

1000 Jobbörsen im Leistungsvergleich

Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Jobbörsen gelten nach wie vor als einer der wichtigsten Recruiting-Kanäle. Weit über 1.000 Jobbörsen-Betreiber bieten in Deutschland ihre Services an, um Stellenanzeigen vor der richtigen Zielgruppe zu publizieren und Besucher zu einer Bewerber bei einem attraktiven Arbeitgeber zu motivieren. Angesichts der großen Vielfalt des Recruiting-Marktes ist ein planvolles Vorgehen für Recruiter und Bewerber eigentlich unabdingbar. Das Crosswater Jobbörsen-Verzeichnis bietet dazu eine Hilfestellung und erlaubt einen Überblick über Jobbörsen nach den wichtigsten Zielgruppen und den jeweiligen Leistungsdaten. Das vermindert den befürchteten Streuverlust bei der Publikation von Stellenanzeigen und hilft Bewerbern, zielgerichtet und zeitökonomisch vorzugehen.

Jobbörsen-Kompass 2017: Wo Bewerber ihre Jobs finden

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

24.000 Jobsucher haben ihre Stimme abgegeben: StepStone, Staufenbiel Institut und Kimeta gewinnen in ihren Kategorien. mobileJob.com ist Newcomer des Jahres

Spezialisten-Jobbörsen sind die Gewinner der Bewerber-Umfrage des Jobbörsen-Kompass 2017. Das ergab die Auswertung von deutschlandweit mehr als 24.000 Bewertungen, die Nutzer von Jobbörsen abgegeben haben. Auf der Suche nach ihrem Traumjob sind sie mit spezialisierten Karriereportalen am zufriedensten. Auf einer Skala von 1 bis 7 erzielten die Anbieter, die sich bei der Kandidatenansprache auf eine Branche, einen Ausbildungsgrad oder eine bestimmte Karrierephase konzentrieren, einen durchschnittlichen Zufriedenheitsgrad von 4,51. Generalisten, die alle Kandidaten unabhängig von Berufsfeld und Berufserfahrung adressieren, landen bei einem Wert von 4,26. Eher niedrig in der Gunst der Kandidaten stehen dagegen Jobsuchmaschinen, die mit 3,86 bewertet wurden.

Monster Recruiting Trends 2017: Prof. Dr. Tim Weitzel und Marc Irmisch-Petit stehen Rede und Antwort

Kaum eine andere Studie hat empirisch-fundierte Fakten über die Entwicklung des Recruiting erhoben, analysiert und präsentiert wie die Monster Recruiting Trends, die nun im 15. Jahr seit Beginn präsentiert wurden. Die Köpfe und Initiatoren der Studie, Prof. Dr. Tim Weitzel und Monster-Geschäftsführer Marc Irmisch-Petit, haben sich im Doppel-Interview mit Crosswater Job Guide den Fragen gestellt.

Tim Weitzel
Tim Weitzel

Crosswater: Im 15. Jahr der Recruiting Trends müssten Sie ja eigentlich alles gesehen haben, was Recruiting bewegt. Welche Entwicklungen waren eigentlich zu erwarten? Welche Trends haben Sie rückblickend gesehen überrascht?

RIP Simply Hired: Auch im Silicon Valley herrscht Wettbewerb – mit Siegern und Verlierern

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Auch wenn das Silicon Valley als Hot-Spot der Internet-Startups und Zentrum der Web-Innovationen gilt, herrschen dort zumindest mittelfristig auch die Regeln des banalen, kapitalistischen Wettbewerbs. Quasi Competition 1.0. Diesen Regeln musste jetzt die Jobsuchmaschine Simply Hired Tribut zollen. Die Wettbewerbsfähigkeit, im Vergleich mit der reichweitenstarke Jobsite Indeed.com (aus Austin, Texas), nahm immer mehr ab, die Festplatten der Simply Hired Server drehten sich immer langsamer. Nun kommt der Stillstand. Das digitale Begräbnis, RIP.

Ist Google die bessere Jobbörse?

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Die Organisatoren von HR-Konferenzen und den dazugehörenden Podiums-Diskussions-Panels erliegen gerne immer wieder der Gefahr, mit provokativen Fragestellungen um Aufmerksamkeit und Interesse zu buhlen. Beliebt sind Fragestellungen wie „Der Tod der Stellenanzeigen?“, „Der Tod der Jobbörsen?“, oder gelegentlich die Auseinandersetzung um Google als Jobbörse oder als erste Anlaufstelle für die Suche nach Karrierechancen. Viel wird geredet und diskutiert – am Ende des Tages erfreuen sich Stellenanzeigen – trotz aller schlechten Beispiele – nach wie vor einer hohen Beliebtheit, Jobbörsen bleiben eine der wichtigstgen Quelle bei Stellenbesetzungen.

„Deutschlands Beste Jobportale“: Yourfirm erneut auf dem Siegerpodest

Dirk Kümmerle
Dirk Kümmerle

43.000 Bewerber und über 5.700 Arbeitgeber stimmten im Rahmen des Jobbörsen-Rankings von CrossPro-Research, ICR und PROFILO ab. Yourfirm.de (http://www.yourfirm.de/), die Jobbörse für den Mittelstand, konnte hierbei zum vierten Mal in Folge einen Platz auf dem Siegertreppchen ergattern und mit der Bewertung „Sehr gut“ sowohl Arbeitgeber als auch Bewerber überzeugen.

Alle 5 Minuten verliebt sich ein Bewerber in ein Jobportal

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Als am 4. August 2015 die Server in eine Phase der Beinahe-Überhitzung kamen, wurde die Ursache gleich identifiziert. Es lag nicht an den sommerlichen Temparaturen, sondern an dem Ansturm der Bewerber, um die Jobportale ihrer Wahl einer gründlichen Bewertung zu unterziehen. Bei einer Rekordzahl von 6.000 Bewertungen an einem einzigen Tag kam auch gleich ein Marketing-Bonmot in den Sinn: „Alle 5 Minuten verliebt sich ein Bewerber in ein Jobportal“. Damit enden schon die Gemeinsamkeiten mit den Matching-orientierten Partner-Portalen. Wenige Tage später ging am 15.8. die Bewertungsetappe der Jobbörsen-Nutzer-Umfrage zu Ende – Zeit für einen ersten Blick auf die Ergebnisse.

Indeed.com: Die neuen Herren streben Marktdominanz an

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

„We hope to become the world’s top human resources service provider in 2020“

Nach der strategischen Übernahme der Jobsuchmaschine Indeed.com durch den japanischen Konzern Recruit Holdings Ltd. haben die neuen Herren aus Japan konsequent und zielführend weiterführenden Maßnahmen umgesetzt, um ihre Wettbewerbsposition im weltweiten Recruiting-Markt auszubauen. Der neue, internationale TV-Spot „How the World works“ fand auch auf den deutschen TV-Stationen eine hohe Resonanz- und vermutlich gelegentliches Zähneknirschen bei den Wettbewerbern. Denn mit dem TV-Spot wurde auch der Anspruch verkündet, mit über 16 Millionen Jobangeboten zu den Top Job Portalen zu gehören („Indeed is the #1 job site in the world ).

JHow the World works
How the World works

 

So wählen Bewerber die richtigen Jobbörsen aus

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Paradigmen-Wechsel durch Peer-to-Peer Profiling

Es kommt nicht selten vor, dass Berufstätige ganz unvermittelt nach einem Jobverlust vor der Situation stehen, zur Sicherung des Familieneinkommens oder zur Vermeidung der Arbeitslosigkeit eine ganz neuartige Lernkurve meistern müssen. Opas Bewerbungsverfahren sind schon lange tot, die heutige Recruitingwelt geht konsequent den Weg der Digitalisierung. Und wer sich als Jobsuchender nicht konsequent darauf einstellt und die wichtigsten Regeln der Online-Bewerbung oder der richtigen Jobbörsenauswahl auch nur ansatzweiße beherrscht – für diese Personen besteht der steinige Pfad des digitalen Recruitings bald aus lauter Nullen.

Nachdenklich: Die unübersichtlichen Verästelungen der Jobportale
Zum Nachdenken: Die unübersichtlichen Verästelungen der Jobportale(Rodin: Der Denker, St.Paul de Vence, Südfrankreich)

In welcher Jobbörse finden Sie Ihren Traumjob?

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Es soll immer noch Bewerber geben, die ihre Suche nach dem Traumjob auf drei Portale begrenzen: Google, Stepstone und Monster. Das kann angemessen sein, doch es muss nicht immer sinnvoll und zeitökonomisch sein. Auch Recruiter verfallen gerne in die Angewohnheit des geringsten Aufwandes und schalten ihre Stellenanzeigen bei diesen drei Portalen, pardon zwei – denn bei Google können sie noch keine Stellenanzeigen platzieren. Die rasante Entwicklung bei den Recruiting-Kanälen macht es eigentlich erforderlich, dass sich Bewerber und Recruiter über die neuesten Entwicklungen bei Jobportalen oder Social Media Netzwerken auf dem Laufenden halten.

Renego auf dem Vormarsch zum etablierten Recruiting-Netzwerk

Nikolay Nikolov
Nikolay Nikolov

Neues Design – Neue Features – Neue Perspektiven

Renego (www.renego.de) – die ursprüngliche Meta-Suchmaschine für Flüge, Immobilien, Hotels und Jobs, ist seit 2013 ein erfolgreicher Player auf dem Markt der Jobsuchmaschinen. Durch die Fokussierung auf den Jobmarkt hat Renego sich als Job-Aggregator behaupten können. Seit Mitte März hat Renego ein neues Design und neue Features in die Webseite integriert, sodass dem Nutzer ein weiterer signifikanter Mehrwert bei der Jobsuche geboten werden soll. Durch die Umstrukturierungen haben sich neue Perspektiven eröffnet, die es für Renego jetzt anzugreifen gilt. Etappenweise ist von nun an das Ziel von Renego sich zu einem zu einem Recruiting Netzwerk zu etablieren. Durch den Relaunch der Webseite wurde ein großer Schritt dorthin bereits getätigt.

Die Metamorphose der Jobsuchmaschinen: Können diese im Recruiting helfen?

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Eine Jobportal-Gattung im Umbruch

An der Medienfront ist zum Thema Jobsuchmaschinen eine ungewohnte Hektik ausgebrochen. War es früher überhaupt nicht sexy oder cool, die Vorzüge der Jobsuchmaschinen im Recruiting-Kanal-Mix zu erwähnen, überschlagen sich zur Zeit die Ereignisse. Xing übernimmt die Jobsuchmaschine namens Jobbörse.com, Kimeta aus Darmstadt steigt zum neuen Darling der Verleger auf, Glassdoor sammelt beim Markteintritt in Deutschland Punkte bei den Nutzern und bissige Kritik bei den HR-Bloggern. Der US-Gigant Indeed.com lanciert in Deutschland eine smarte TV-Kampagne und schärft so seine Positionierung und steigert seinen Bekanntheitsgrad. Jobsafari hat sich aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zurückgezogen und konzentriert sich als Jobsuchmaschine auf den heimischen Markt in Skandinavien. Die Jobsuchmaschine Jovanova wurde sang- und klanglos beerdigt. Auch Jobanova, eine Gründung von LMU-München-Professor Dr. Guenthner, wurde nach der Übernahme durch Stepstone einige Zeit lang künstlich beatmet, bis die neuen Eigner die lebenserhaltenden Armaturen abschalteten.