Jochen Prümper

Mobile Work und Anwesenheit im Büro schließen sich nicht aus

Prof. Dr. Jochen Prümper
Prof. Dr. Jochen Prümper

Abschlussbericht Studie „Mobiles Arbeiten“

  • Arbeitnehmer sind sehr häufig an wechselnden Orten – auch im eigenen Betrieb – mobil tätig.
  • Wie die Befragten die Entwicklungen des mobilen Arbeitens einschätzen, hängt mit der Größe ihres Unternehmens und ihrer Position zusammen.

Wer von mobiler Arbeit spricht, denkt meist an Bürojobs und Wissensarbeit. Doch die Einsatzszenarien sind weit umfangreicher. Mobiles Arbeiten wird für weite Teile der Belegschaften Normalität. Schon heute sind etwas mehr als die Hälfte aller Mitarbeiter mobil tätig. Laut dem Abschlussbericht der Studie „Mobiles Arbeiten“, der nun vorliegt, hat dies Vor- und Nachteile – für Arbeitgeber und Beschäftigte.

Mobile Worker – Studie „Mobiles Arbeiten“

Katharina Heuer
Katharina Heuer

Mehrheit der Beschäftigten arbeitet mobil  

  • Beschäftigte, die „ausschließlich oder vornehmlich an einem einzigen, stationären Arbeitsplatz“ arbeiten, sind mittlerweile in der Minderheit.
  • Mobiles Arbeiten stellt höhere Anforderungen an die Kompetenzen der Beschäftigten.
  • Große Defizite verzeichnen die Arbeitgeber bei der Gefährdungsbeurteilung der physischen und psychischen Belastungen.

Die meisten Arbeitnehmer arbeiten heute nicht mehr ausschließlich an einem festen Arbeitsplatz. Dies verbessert aus Sicht von Unternehmensvertretern die Arbeitssituation der Beschäftigten, doch die Anforderungen an ihre Kompetenzen steigen. Das sind erste zentrale Ergebnisse der Studie „Mobiles Arbeiten“, die die Studienautoren heute auf der Messe PERSONAL2016 Süd präsentieren. Der Veranstalter spring Messe Management führte die Untersuchung gemeinsam mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin), der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP) sowie dem Büro für Arbeits- und Organisationspsychologie (bao GmbH) durch.

Abschlussbericht Trendstudie Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM): Relevanz des BGM nimmt zu – Wohlbefinden von Beschäftigen zu steigern ist nur zweitrangig

  • Prof. Dr. Jens Nachtwei
    Prof. Dr. Jens Nachtwei

    Alternsgerechte Arbeitsplatzgestaltung ist Trendthema Nr. 1

  • Mehr als ein Drittel der Unternehmen möchte mit BGM Reputation steigern
  • Zufriedene Mitarbeiter für KMU wichtiger als für Großunternehmen

Berlin/Mannheim. Die Ergebnisse von Umfrage und Experteninterviews der „Trendstudie Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)“ zeigen, dass die Bedeutung des BGM zukünftig signifikant steigen wird. Fokussierte Themen wie psychische Erkrankungen und Zielgruppen wie ältere Beschäftigte werden einen noch höheren Stellenwert einnehmen. Allerdings ist die Steigerung des Wohlbefindens und der Gesundheit der Beschäftigten nur für wenige Befragte der primäre Beweggrund für ein BGM. Viele Arbeitgeber motiviert der Wunsch, dadurch die interne und externe Reputation des Unternehmens zu verbessern.

Trends im Betrieblichen Gesundheitsmanagement

Prof. Dr. Jochen Prümper
Prof. Dr. Jochen Prümper (Foto: Thomas Rosenthal)

Welche Trends zeichnen sich aktuell im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) ab? Welche Bedeutung messen Unternehmen und Organisationen dem Thema bei und wie professionell sind sie diesbezüglich aufgestellt? Welche Positionen bzw. Unternehmensbereiche sind für BGM verantwortlich und welche Zielgruppen sprechen sie mit den entsprechenden Instrumenten konkret an?