Karriereportale

Karriere-Kontent-König lanciert neue Jobbörse

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Jochen Mai

Der Vater der Karrierebibel, Jochen Mai, hat noch Luft nach oben. Den 60-Skunden-Elevator-Pitch über seine neue Jobbörse Karrieresprung.de schafft er locker in knapp 19 Sekunden. Seine Reichweitenzahlen bei der Bewerberzielgruppe sind bestechend, jetzt muss er sich noch um die Arbeitgeberseite kümmern.

Denn für jede Jobbörse gilt gute Standfestigkeit auf beiden Beinen, nämlich Bewerber und Arbeitgeber gleichermaßen. Diesem ehernen Gesetz im e-Recruiting muss sich auch die neue Jobbörse Karrieresprung.de stellen – eigentlich stehen die Chancen dafür gar nicht so schlecht.

Allerdings trifft er im Zielgruppensegment der „SAYs“, also den Studenten, Absolventen und Young Professionals auf veritable Wettbewerber wie Absolventa, Staufenbiel oder UNICUM aus der Grönemeyer-Stadt Bochum. Konkurrenz belebt das Geschäft, und einmal mehr haben Bewerber und Arbeitgeber die Qual der richtigen Jobbörsen-Auswahl.

Im Gespräch mit Crosswater Job Guide redet Jochen Mai nicht um den heißen Brei herum und begründet, weshalb die Republik noch eine neue, vor allem eine andere Jobbörse braucht, nämlich Karrieresprung.de.

Indeed.com: Die neuen Herren streben Marktdominanz an

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

„We hope to become the world’s top human resources service provider in 2020“

Nach der strategischen Übernahme der Jobsuchmaschine Indeed.com durch den japanischen Konzern Recruit Holdings Ltd. haben die neuen Herren aus Japan konsequent und zielführend weiterführenden Maßnahmen umgesetzt, um ihre Wettbewerbsposition im weltweiten Recruiting-Markt auszubauen. Der neue, internationale TV-Spot „How the World works“ fand auch auf den deutschen TV-Stationen eine hohe Resonanz- und vermutlich gelegentliches Zähneknirschen bei den Wettbewerbern. Denn mit dem TV-Spot wurde auch der Anspruch verkündet, mit über 16 Millionen Jobangeboten zu den Top Job Portalen zu gehören („Indeed is the #1 job site in the world ).

JHow the World works
How the World works

 

Die Relevanz der Reichweite im Recruiting (Teil 3): Monsters Massnahmen zur Messung der Reichweite machen Mut

Ein Kommentar von Gerhard Kenk

Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide
Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Bad Soden, 29.10.2010. Gestern verkündete das Karriereportal Monster Deutschland per Pressemitteilung, daß die Reichweite und Besucherzahlen ab sofort nach dem Marktstandard von IVW gemessen werden. Mit diesem Schritt beweist Monsters Management Mut: Seit dem Siegeszug der Jobbörsen und Jobsuchmaschinen im Online-Recruiting haben sich die Betreiber immer wieder um die Veröffentlichung und Vergleichbarkeit der Reichweitenzahlen, also der Anzahl Besuche bzw. Seitenabrufe des jeweiligen Karriereportals, mehr oder weniger gedrückt.

Dem Mythos auf der Spur: Jobbörsen-Test durchleuchtet Zielgruppenprofile der Karriereportale

3.2.2009/ghk.

Jobbörsen-Umfrage
www.crosspro-research.com

Die derzeitige Online-Umfrage zur Bewertung von Jobbörsen und Jobsuchmaschinen durch Stellensuchende zeigt eine unerwartet hohe Resonanz der Bewerber. Seit Beginn der Umfrage am 3. Oktober 2008 sind bis Ende Januar 2009 knapp 2.000 Bewertungen eingegangen.  Noch ist die Datenbasis nicht komplett „statistikfest“, doch erste Zwischenergebnisse zeichnen sich schon ab. Die grossen und bekannten Karriereportale haben zwar alle Branchen, Berufe und Regionen im Visier ihrer Marketingstrategie, doch bei genauem Hinschauen wird erkennbar, daß sich der Mythos der Gleichheit verflüchtet. Es gibt wichtige Unterschiede zwischen den Karriereportalen, die z.B. durch die jährlichen Studien von Prof. Dr. Beck anhand der Analyse der publizierten Stellenanzeigen nachgewiesen werden. Die aktuelle Umfrage des Jobbörsen-Tests richtet sich an die Bewerber bzw. Stellensuchende. So zeigt ein Vergleich der Karriereportale besipielsweise anhand des differenzierten Berufsstatus der Stellensuchenden, daß sich durchaus bemerkenswerte Unterschiede aus den Nutzerprofilen ableiten lassen. Die ersten Auswertungen der vollständigen Teilnehmerbewertungen werden Anfang April 2009 vorgelegt. Dann können die Ergebnisse auch den einzelnen Jobbörsen namentlich zugeordnet werden.