Klaus Schilling

Banken: Social Media-Erfolg stellt sich nur im Zusammenspiel mit anderen Kanälen ein

Klaus Schilling

Hamburg. Für Banken sind Social Media weniger ein direkter Vertriebsweg, sondern eher ein vertriebsvorbereitender Kanal. Die Hälfte der Kreditinstitute in Deutschland nutzt Social-Media-Plattformen zwar mit dem klaren Ziel, auch zu verkaufen und nicht nur zu kommunizieren. Die Institute sind sich allerdings bewusst, dass der Ort, an dem aus Fans Kunden werden, nur selten Facebook und Co. sein wird. Sie versprechen sich vor allem Geschäft durch Weiterempfehlungen. Das sind Ergebnisse der Studie „Channel Management“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

Studie: Banken wollen Social-Media-Engagement bis 2015 ausbauen

Klaus Schilling

Hamburg. 76 Prozent der Banken planen, sich kurz- oder mittelfristig in den sozialen Online-Netzwerken zu engagieren. Ein Jahr zuvor hatte erst jedes zweite Institut konkrete Pläne, auf den Social-Media-Trend zu reagieren. Das wachsende Web-2.0-Interesse ist dabei eng mit dem strategischen Kundenmanagement verknüpft. So erwarten die Entscheider in der Branche beispielsweise, dass die Kundenzufriedenheit in den kommenden vier Jahren entscheidend von der Social-Media-Kommunikation via Facebook, Twitter oder Youtube beeinflusst wird. Das sind Ergebnisse der Studie „Wege zum Kunden 2015“, die im Auftrag von Steria Mummert Consulting durchgeführt wurde.

Arbeitsmarkt Banken: Nach dem App-Boom kommt Internet-TV für den Vertrieb

Hamburg. Die Entwicklung neuer Services für Bankkunden wird beim Angebot von Finanz-Applikationen (Apps) für Smartphones nicht enden. Mit dem Einzug der Tablet-PCs und dem Verschmelzen von Internet und TV arbeiten deutsche Banken und Sparkassen bereits an neuen Wegen, Kunden in Zukunft direkt im eigenen Wohnzimmer anzusprechen. So wollen die Institute beispielsweise Kontoinhabern digitale Dienste anbieten, für die ein Smartphone zu klein ist. Das ergibt eine aktuelle Marktbeobachtung von Steria Mummert Consulting.