Klimaschutz

Klimawandel: Jeder Zweite sieht Digitalisierung als Problemlöser

  • 56 Prozent der Bundesbürger schreiben digitalen Technologien Potenzial für Klimaschutz zu
  • Große Hoffnungen in intelligente Stromnetze, digitale Heizungstechnik und smarte Mobilität

Große Dürren, heftige Unwetter und steigender Meeresspiegel: Der Klimawandel ist das drängendste Menschheitsproblem – und die Digitalisierung kann helfen, Treibhausemissionen maßgeblich zu verringern. Darin ist sich die Mehrheit der Deutschen einig, wie eine aktuelle Befragung unter mehr als 1.000 Bundesbürgern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom zeigt. Demnach ist mehr als jeder Zweite (56 Prozent) überzeugt, dass die Digitalisierung beim Kampf gegen den Klimawandel helfen kann.

Achim Berg

Yourfirm.de For Future

Die Online-Jobbörse Yourfirm.de gehört zu den mehr als 2.500 unterzeichnenden Unternehmen der Stellungnahme von Entrepreneurs For Future. Die Wirtschaftsinitiative setzt sich zusammen aus engagierten Unternehmer*innen aus den unterschiedlichsten Branchen, die sich für den Klimaschutz einsetzen und die Fridays for Future-Bewegung aktiv unterstützen. Sie fordern vor allem die Einhaltung der Zusagen des völkerrechtlich verbindlichen Pariser Klimaabkommens und damit die Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius.

Konstantin Janusch

Millennial Survey 2019: Junge Generationen blicken mit Sorge in die Zukunft 

  • Deutsche Millennials und Generation-Z-Vertreter sind pessimistisch, dass sich die Lage in Deutschland im nächsten Jahr verbessern wird.
  • Die „Fridays for Future“-Bewegung spiegelt sich auch in der Studie wider: Klimaschutz ist das Hauptthema für junge Generationen.
  • Rund 30 Prozent der deutschen Millennials sind zufrieden mit ihren aktuellen Lebensumständen.

 

Die achte Ausgabe des Deloitte Millennial Survey zeichnet das Bild junger Generationen, die immer pessimistischer in die Zukunft blicken. Deloitte hat dazu in Deutschland 800 und international über 16.400 Unter-40-Jährige befragt. In Deutschland ist bei den sogenannten „Millennials“ (Jahrgänge 1983 bis 1994) wie auch bei der nachfolgenden „Generation Z“ (Jahrgänge 1995 bis 2002) eine gewachsene Skepsis zu beobachten, die weit über dem globalen Durchschnitt liegt und seit dem Vorjahr signifikant zugenommen hat.

Nicolai Andersen