Maria Smid

Kienbaum-Studie: Gehälter in Tschechien, Ungarn und Slowakei steigen langsamer

Maria Smid, Kienbaum
Maria Smid, Kienbaum

Wien. Im kommenden Jahr erhöhen Unternehmen in Tschechien, Ungarn und der Slowakei die Gehälter ihrer Mitarbeiter nur geringfügig: Während es in Tschechien von 2008 auf 2009 durchschnittlich noch sieben Prozent mehr Gehalt gab, planen die Unternehmen, im kommenden Jahr lediglich 2,9 Prozent mehr zu zahlen. Ähnlich zurückhaltend sind ungarische und slowakische Unternehmen: Die geplanten Gehaltsanhebungen betragen 3,9 Prozent beziehungsweise drei Prozent. Ein Jahr zuvor stieg die Vergütung um durchschnittlich 6,2 Prozent beziehungsweise 5,7 Prozent. Das sind Ergebnisse aktueller Studien zur Vergütung von Mitarbeitern und Leitenden Angestellten in Tschechien, Ungarn und der Slowakei. Dazu hat die Managementberatung Kienbaum Daten zu 35.851 Positionsinhabern von 183 Unternehmen ausgewertet.

Geringere Bonuszahlungen für österreichische Manager

Maria Smid, Kienbaum
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Wien –  Die Gesamtgehälter von Führungskräften in Österreich sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken: Insgesamt verdient eine Führungskraft der ersten Ebene aktuell im Schnitt 246.000 Euro im Jahr (2008: 271.000 Euro). Auf der zweiten Ebene sind es 138.000 Euro (2008: 141.000 Euro) und auf der dritten Ebene beträgt das durchschnittliche Jahresgesamtgehalt 92.000 Euro (2008: 94.000 Euro). Das ergab die aktuelle Studie der Managementberatung Kienbaum zur Vergütung von Führungskräften in Österreich. Dazu wurden die Daten von 1.768 Positionen in 259 Unternehmen untersucht. „Wegen der schlechten Ertragslage vieler Unternehmen wurde häufig nur ein geringer oder gar kein Bonus ausbezahlt. Das macht sich bei den Führungskräften der ersten Ebene am stärksten bemerkbar, weil dort der variable Anteil am Gesamtgehalt am größten ist“, sagt Maria Smid, Vergütungsexpertin bei Kienbaum in Wien. Obwohl die Gesamtvergütung rückläufig ist, sind die Grundgehälter der österreichischen Führungskräfte im Vergleich zu 2008 gestiegen: Auf der ersten Ebene um 3,4 Prozent, auf der zweiten um 3,9 Prozent und auf der dritten Ebene um 3,8 Prozent.

Kienbaum-Studie zur Vergütung in Polen und Russland: Gehälter in Polen und Russland steigen kräftig

Maria Smid, Kienbaum
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Wien, 25. März 2009 Internationale Unternehmen in Polen und Russland zahlen ihren Mitarbeitern durchschnittlich 9,7 beziehungsweise 12,8 Prozent mehr Lohn als im Vorjahr. Auch für 2009 werden in Polen Gehaltssteigerungen von sieben bis acht Prozent auf allen Hierarchieebenen prognostiziert, während man bei der Vergütung in Russland eine Steigerungsrate von durchschnittlich elf bis zwölf Prozent erwartet. In Polen zahlen Unternehmen höhere Bruttojahresgesamtbezüge als in Russland: Ein Geschäftsführer in Polen verdient im Durchschnitt jährlich 149.789 Euro. In Russland hingegen erhält ein Geschäftsführer 108.056 Euro. Bei einem polnischen und einem russischen Arbeiter stehen im Durchschnitt 16.427 beziehungsweise 13.685 Euro auf dem Gehaltszettel. Dies ergaben die aktuellen Vergütungsstudien „Internationale Unternehmen in Polen – Mitarbeiter und Leitende Angestellte“ und „Internationale Unternehmen in der Russischen Föderation – Mitarbeiter und Leitende Angestellte“, erstellt von der Managementberatung Kienbaum.

Kienbaum-Studie zur Vergütung in Rumänien: Gehälter deutlich gestiegen

Maria Smid
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Wien, 19. Februar 2009 In Rumänien steigen die Gehälter rasch: 2008 lagen allein die Grundgehälter durchschnittlich 13,2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Für 2009 werden ähnliche Steigerungsraten erwartet. „Obwohl die Nationale Prognosekommission im Januar 2009 für das laufende Jahr eine durchschnittliche Einkommenssteigerung von 5,8 Prozent angegeben hat, ergab unsere Studie Werte zwischen zwölf und 13 Prozent. Insbesondere qualifizierte Mitarbeiter sowie Führungskräfte werden auch weiterhin mit hohen Gehaltssteigerungen rechnen können“, sagt Maria Smid, Projektleiterin der Vergütungsstudie 2008/2009 „Unternehmen in Rumänien: Mitarbeiter und leitende Angestellte“. Die Studie wurde erstmalig von der Managementberatung Kienbaum in Kooperation mit der Deutsch-Rumänischen Außenhandelskammer durchgeführt. Erhoben wurden die Daten im November 2008. …

Kienbaum: Fachkräftemangel in Tschechien wird zum Standortnachteil

Maria Smid
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Gummersbach, 3. Dezember 2008 Für Unternehmen einiger Branchen in Tschechien ist es mittlerweile fast unmöglich, ausreichend qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Folglich zeigt sich bei der Entwicklung der Gehälter in diesem Jahr ein stabiler Trend nach oben. Wirtschaftsdaten der Handelskammer zufolge betrug das Bruttojahresgehalt im Jahr 2007 durchschnittlich 10.140 Euro und stieg im zweiten Quartal 2008 auf 11.076 Euro. Somit lag der nominale Zuwachs bei acht Prozent. Signifikante Unterschiede zeigen sich im Vergleich zwischen öffentlichem und privatem Sektor: Während im privaten Sektor der reale Zuwachs 2,3 Prozent beträgt, sinkt die Vergütung im öffentlichen Sektor um 3,6 Prozent. An der Spitze der durchschnittlichen Bruttojahresgehälter liegt wie im Vorjahr die Finanz- und Versicherungsbranche mit rund 21.360 Euro. Im Gegensatz dazu ist das durchschnittliche Bruttojahresgehalt im Hotel- und Gaststättengewerbe rund ein Drittel niedriger.

Kienbaum-Studie zur Vergütung in Kroatien: Hohes Gehaltsniveau in Kroatien

Gummersbach. Das Vergütungsniveau in Kroatien ist im Vergleich zu anderen osteuropäischen Staaten wie Tschechien oder Ungarn relativ hoch. So verdient ein Geschäftsführer in Kroatien durchschnittlich 103.200 Euro im Jahr, wogegen Tschechien und Ungarn derzeit noch unter der 100.000-Grenze liegen.

Kroatien galt nie als typisches Billiglohnland, folgerichtig sind niedrige Lohnkosten für nur zehn Prozent der Unternehmen ein Motiv für ihr Engagement dort. Ausschlaggebend sind vielmehr die Markterschließung und -bearbeitung (67 Prozent) und die gut ausgebaute Infrastruktur (14 Prozent).