Kienbaum: Fachkräftemangel in Tschechien wird zum Standortnachteil

Maria Smid
Maria Smid

Gummersbach, 3. Dezember 2008 Für Unternehmen einiger Branchen in Tschechien ist es mittlerweile fast unmöglich, ausreichend qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Folglich zeigt sich bei der Entwicklung der Gehälter in diesem Jahr ein stabiler Trend nach oben. Wirtschaftsdaten der Handelskammer zufolge betrug das Bruttojahresgehalt im Jahr 2007 durchschnittlich 10.140 Euro und stieg im zweiten Quartal 2008 auf 11.076 Euro. Somit lag der nominale Zuwachs bei acht Prozent. Signifikante Unterschiede zeigen sich im Vergleich zwischen öffentlichem und privatem Sektor: Während im privaten Sektor der reale Zuwachs 2,3 Prozent beträgt, sinkt die Vergütung im öffentlichen Sektor um 3,6 Prozent. An der Spitze der durchschnittlichen Bruttojahresgehälter liegt wie im Vorjahr die Finanz- und Versicherungsbranche mit rund 21.360 Euro. Im Gegensatz dazu ist das durchschnittliche Bruttojahresgehalt im Hotel- und Gaststättengewerbe rund ein Drittel niedriger.


Große Spannweite der Jahresgesamtbezüge

Bei den Führungskräften sind die Gesamtbezüge der ersten Ebene im Durchschnitt  beinahe doppelt so hoch wie die der zweiten Ebene. Die Spannweite reicht bei Geschäftsführern von 15.660 Euro bis zu mehr als 223.716 Euro und bei den  Führungskräften von 7.830 Euro bis zu mehr als 219.573 Euro. Bei den Fachkräften liegt die obere Grenze der Gehälter bei rund 124.000 Euro und ist damit ungefähr 3,5 Mal höher als bei den Facharbeitern. Das sind Ergebnisse der Vergütungsstudie 2008/2009 „Unternehmen in Tschechien: Mitarbeiter und Leitende Angestellte“, durchgeführt von der Managementberatung Kienbaum in Kooperation mit der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer. Im Rahmen der Erhebung wurden 76 Unternehmen und insgesamt mehr als 10.000 Positionen analysiert.

Tschechen besser bezahlt als Slowaken und Ungarn

Im direkten Vergleich von Tschechien, der Slowakei und Ungarn zeigt sich: je größer das Unternehmen, desto höher die Bezüge. In einem Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten erhält ein Geschäftsführer jährlich rund 119.200 Euro. Hingegen verdient ein Kollege in einem Unternehmen mit bis zu 100 Beschäftigten nur 87.500 Euro. Bei den Fachkräften ist dieser Trend jedoch nicht festzustellen, denn hier liegt der Durchschnitt unabhängig von der Beschäftigtenzahl bei rund 19.000 Euro. Eine deutliche Differenz zeigt sich beim Ländervergleich der Gehälter von Geschäftsführen: Während in Tschechien der Durchschnitt bei rund 100.000 Euro liegt, verdienen Slowaken und Ungarn zwischen 10.000 und 16.000 Euro weniger. Bei den Führungskräften hingegen sind die Spannweiten mit rund 3.000 bis 8.000 Euro niedriger. Bei den Fachkräften und Facharbeitern zeigen sich dementsprechend nur noch geringe Unterschieden von rund 3.000 bis 4.000 Euro.

Die Vergütungsstudie „Unternehmen in Tschechien: Mitarbeiter und Leitende Angestellte“ ist zum Preis von 600 Euro (+MwSt.) über den Online-Shop von Kienbaum unter www.kienbaum.de oder direkt bei der Kienbaum Vergütungsberatung, Postfach 10 05 52, 51605 Gummersbach (Fax +49 2261 703-201) erhältlich. Für Rückfragen steht Ihnen Maria Smid gerne zur Verfügung. Telefon: +43 1 533 51 88-22, E-Mail: maria.smid@kienbaum.de.

Kienbaum ist in Deutschland Marktführer im Executive Search und im HR-Management und gehört zu den führenden Managementberatungen. Mit seinem integrierten Beratungsansatz begleitet Kienbaum Unternehmen aus den wesentlichen Wirtschaftssektoren bei ihren Veränderungsprozessen von der Konzeption bis zur Umsetzung. Kienbaum verbindet ausgewiesene Personalkompetenz mit tiefem Wissen in Strategie, Organisation und Kommunikation.

Weitere Informationen:

Erik Bethkenhagen

Tel: +49 2261 703-579

Mail: Erik.Bethkenhagen@kienbaum.de

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