Mark Zuckerberg

Globale Jobportale Google und Facebook finden nicht den Weg nach Deutschland

Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Nach #Google4Jobs bestätigt nun auch Facebook den Roll-out neuer Jobbörsen-Funktionalitäten im internationalen Umfeld. Doch die neuen Globalisten unter den Jobbörsen machen einen Umweg um den boomenden Arbeitsmarkt Deutschland. Können führende deutsche Generalisten unter den Jobbörsen, wie Stepstone oder Monster Deutschland diese Atempause im Wettbewerb nutzen?

Active Sourcing Plattformen: Die Facebook-Erfolgsstory geht weiter

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Social Media Plattformen wie LinkedIn, Xing oder Facebook sind die Lieblinge der Active Sourcing Recruiter. Unendlich viele Erfolgsgeschichten ranken sich um diese Plattformen und genau so viele Seminare oder Webinare befassen sich mit deren Besonderheiten. Die Expertetn der Social Media Recruiting-Kanäle tragen Algorithmen und andere Erfolgsfaktoren wie eine Monstranz vor sich her – wehe, es stellt sich jemand den religiös-romantischen Recruiting-Protagonisten in den Weg und plädiert für „Post & Pray“-Recruiting der klassischen Jobbörsen. Jedoch spielen auch wirtschaftliche Faktoren zusehends eine Rolle, wenn es um die Beurteilung der Zukunftschancen dieser Social Media Plattformen geht. Die Wege der Tugenden sind im rasanten Internet-Geschäft mit Zombies und Leichen gepflastert, StudiVZ, Second Life und Co lassen grüßen.

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Soeben hat Mark Zuckerberg, Gründer und CEO von Facebook, die Ergebnisse des 4. Quartals 2016 veröffentlicht und es lohnt sich, einen Blick darauf zu werfen.

Zuckerjobs im Recruiting: Wird Facebook zum Herausforderer von LinkedIn?

Mark Zuckerberg, Facebook
Mark Zuckerberg, Facebook

Man kann nicht ruhigen Gewissens behaupten, dass die US-Recruiting-Szene langweilig ist: Die Übernahme von LinkedIn durch Microsoft hat überzeugend dargestellt, dass Recruiting-Plattformen einen enormen strategischen Wert haben. Die niederländischen Konzernstrategen von Randstad haben mit der Übernahme von Monster Worldwide endlich die „Braut, bei der sich keiner traut“ aus dem „window of opportunity“ geholt und beginnen nun, ihre Hausaufgaben zu machen, um Monster Worldwide wieder Leben einzuhauchen. In Deutschland wird berichtet, dass LinkedIn bei den Business Networks bald die Mitgliedszahlen von Platzhirsch Xing einholen und überholen könnte.

Führungsstil der Silicon Valley Alphatiere: Snapchats Evan Spiegel vs Facebooks Mark Zuckerberg

Dr. Holger Schmidt
Dr. Holger Schmidt

Autor: Dr. Holger Schmidt, Netzökonom

Auch aus verwöhnten Muttersöhnchen kann etwas werden. Evan Spiegel ist das lebende Beispiel dafür: „Das Leben ist nicht fair. Es geht nicht darum, härter zu arbeiten, sondern das System zu nutzen“, lautet ein Satz von ihm.  Spiegel hat früh gelernt, wie das „System“ funktioniert. Seiner Aufnahme an der Elite-Universität Stanford gingen gezielte „Spenden“ seines Vaters John voraus. Als sich der einflussreiche Top-Jurist weigerte, seinem damals 17-jährigen Sohn für 75000 Dollar den gewünschten 367-PS-BMW zu kaufen, wandte sich Evan an seine Mutter Melissa, ebenfalls angesehene Juristin und frisch vom Vater getrennt, die ihrem Sohn das Spielzeug umgehend bestellte.

Hinterm Horizont geht’s weiter: Erfolgreiche Jobsuche mit Indeed

Paul D'Arcy
Paul D’Arcy, Senior Vice President Marketing, Indeed.com

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Kundenveranstaltungen sind eigentlich aus dem Werkzeugkasten der Marketeers nicht mehr wegzudenken. Nicht alle sind so cool wie die Produktpräsentationen des legendären Apple-Gründers Steve Jobs oder so flapsig wie die Präsentationen von Facebook-Chef Mark Zuckerberg.

 

Wer unbedingt Wert auf Glamour legt, sollte sich dann schon eher die Pret-a-porter Show eines der renommierten Designers der Pariser Haute Couture anschauen. Wem die Bewegt-Textilien auf dem Laufsteg nicht gefallen, kann sich aber sicherlich auf Eines verlassen:

EY veröffentlicht Absolventenstudie: Studenten besinnen sich auf die Familie und suchen verlässliche Vorbilder

  • Ana-Christina Grohnert
    Ana-Christina Grohnert

    Familie wird für deutsche Absolventen immer wichtiger

  • „Absolventen erwarten von ihren Chefs, dass diese Verantwortung übernehmen
  • „Im Vergleich bevorzugen sie internationale Konzerne gegenüber Mittelständlern als Arbeitgeber
  • „Absolventen beklagen mangelnde Praxiserfahrung nach dem Studium und fühlen sich nicht ausreichend für eine Führungsaufgabe vorbereitet
  • „Führungspersönlichkeiten im Ranking: Barack Obama ist beliebtester Politiker, Winterkorn beliebteste Persönlichkeit der deutschen Wirtschaft und Jürgen Klopp landet vor der Queen

Stuttgart. Deutschlands Absolventen besinnen sich angesichts der gegenwärtigen unsicheren Zeiten wieder auf traditionelle Werte: An erster Stelle der Werte und Ziele der deutschen Nachwuchs-manager stehen Freunde und Familie. Für 74 Prozent ist dieses soziale Umfeld wichtig im Leben, ergab die aktuelle Absolventenstudie der Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY).

Social Jobs Partnership: Facebooks Fata Morgana

von Gerhard Kenk (Crosswater Job Guide)

Mark Zuckerberg is now friends with Sal Iannuzzi (CEO Monster Worldwide)

Die Gerüchteküche brodelte schon lange, nun folgte am 14. November 2012 die offizielle Ankündigung: Facebook lancierte nach monatelanger Vorbereitung offiziell die Social Job Partnership.

Der Hype über die neue Facebook-Jobbörse nahm exponentiell zu, die Medien überschlagen sich vor Begeisterung – auf den zweiten Blick entpuppt sich die neue Facebook-Jobbörse als Fata Morgana.

Geschickt kombinierten einige Medien eine Goldgräberstimmung um alle Themen, die um Social Media Recruiting kreisen mit einer Totengräberstimmung, wenn es um die Zukunft der etablierten Jobbörsen-Branche geht.

Ganz weit aus dem Fenster lehnt sich beispielsweise der Journalist J.J. Colao vom renommierten Forbes Magazin, wenn er kategorisch den Tod der etablierten Jobbörsen wie Monster konstatiert:

Kienbaum lässt die Katze aus dem Sack: Studie zur Arbeitgeber-Präsenz in privaten sozialen Netzwerken

Lisa Behrendt, Kienbaum
Lisa Behrendt, Kienbaum

Bad Soden (ghk). Lisa Behrendt sorgt für Aufmerksamkeit im Social Media Recruiting. Ihre neueste „Duftmarke“ im Web ist eine Studie zur Arbeitgeber-Präsenz in privaten sozialen Netzwerken.

Und als Bereichsleiterin Interactive/Online bei der Kienbaum Communications in Gummersbach hat die studierte Betriebswirtin auch die entsprechende Gründlichkeit bei der Konzeption der Studie und bei der Präsentation der Untersuchungsergebnisse bewiesen.


So zeigt die Kienbaum-Studie verblüffende neue Aspekte, die eigentlich nicht zum allgegenwärtigen Hype passen, auf.

Stirbt Twitter den langsamen Tod im Social Media Recruiting?

Mark Zuckerberg, Facebook

London (Crosswater Systems/ghk). Halten Sie bitte die Luft nicht an, wenn Sie die News-Meldungen über das Facebook-Patent für Newsfeed in Social Networks lesen.  Soeben hatte das US-Patentamt einen Antrag entschieden, wonach Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und Führungskräfte dieser Social Community ein Patent auf eine Newsfeed-Technologie eingeräumt wird.  Es geht hier um automatische Benachrichtigungen innerhalb sozialer Netzwerke – eine Methode der Nachrichtenverteilung, die die Basis für viele Social Community wie Facebook, LinkedIn, XING, StudiVZ sowie für die Message-Plattform Twitter ist.

Dieses Patent könnte weitreichende Implikationen für Social Media Plattformen haben und deren Kommunikationsverfahren entsprechend beeinflussen.

Doch wie bei vielen anderen Patenten ist es auch in diesem Fall erforderlich, den genauen Wortlaut und die umfassenden bzw. einschränkenden Bedingungen zu analysieren und zu bewerten. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt erscheint es  wohl noch zu früh, das Ende des Hypes um Twitter im Social Media Recruiting einzuläuten.