Michael Granitzer

Fakultät für Informatik und Mathematik der Uni Passau: Unter den Besten

Zum dritten Mal bescheinigt das Times Higher Education World Subject Computer Sciences Ranking 2020 der Fakultät für Informatik und Mathematik einen Platz unter den Besten. Sie gehört zu den Top 20 Prozent weltweit.

Das Times Higher Education (THE) Ranking ist weltweit eines der wichtigsten Rankings für Universitäten. Es untersucht und vergleicht die Leistungen von Universitäten in den Bereichen Lehre, Forschung, Zitationen, Internationale Ausrichtung sowie Drittmittel aus der Wirtschaft.

In diesem Jahr beteiligten sich weltweit 749 Fachbereiche an diesem sehr angesehenen Ranking. Die Fakultät für Informatik und Mathematik der Universität Passau steht damit international unter den 151-175 besten Fachbereichen. In Deutschland belegt sie Platz 15 und bayernweit Platz 4.

Prof. Dr. Michael Granitzer, Universität Passau

Universität Passau übernimmt wissenschaftliche Leitung des EU-Großprojekts EEXCESS

Prof. Dr. Michael Granitzer, Universität Passau

Passau. Wissenschaftliche Forschungsergebnisse, historische Tondokumente, Bilder von Skulpturen, Filme oder Noten – das Potenzial dieser Forschungs- und Bildungsinhalte für Wissenschaft und Ausbildung ist derzeit weitgehend ungenutzt. Den Schatz an kulturellen oder wissenschaftlichen Inhalten zum Nutzen aller User offenzulegen, ist das Ziel des Forschungsprojektes „Enhancing Europe’s eXchange in Cultural Educational and Scientific Resource – EEXCESS“. Es wird von der Europäischen Union im 7. Forschungsrahmenprogramm gefördert. Die wissenschaftliche Leitung des europäischen Forschungskonsortiums liegt bei der Universität Passau.

Auf den Schultern von Riesen stehen: Neue Möglichkeiten zur Analyse wissenschaftlicher Fakten

Die Fakultät für Informatik und Mathematik der Universität Passau startet das internationale, von der EU mit 2,4 Millionen Euro geförderte Forschungsprojekt CODE zur Extraktion und Visualisierung von Informationen aus wissenschaftlichen Publikationen und dem Web 2.0.

Prof. Dr. Michael Granitzer, Universität Passau

Passau/Graz/London/München. CODE steht für „Commercially Empowered Linked Open Data Ecosystems in Research“ und bedeutet soviel wie „kommerziell nutzbare, vernetzte und offen zugängliche Daten-Ökosysteme in der Forschung“. Ziel des Projektes, das von der EU im 7. Rahmenprogramm finanziert wird, ist es, Fakten aus über 40 Millionen Forschungspublikationen zu extrahieren, zu visualisieren und mit bestehendem Wissen im World Wide Web zu verknüpfen. Dies soll Wissenschaftlern weltweit ermöglichen, neue Erkenntnisse zu gewinnen und diese mit Kolleginnen und Kollegen zu teilen. So wäre es beispielsweise möglich, pharmazeutische Studien besser miteinander zu vergleichen, Forschungstrends zu visualisieren oder widersprüchliche Erkenntnisse in Einklang zu bringen.