Mitarbeiterempfehlung

Persönlicher Kontakt zu Bewerbern immer wichtiger im Recruiting

Studie zeigt: Recruiter setzen verstärkt auf Networking und aktive Ansprache

Auch in Zeiten der Digitalisierung gewinnt der direkte Kontakt mit Bewerbern an Bedeutung. Zwei Drittel der Recruiter sehen Networking mit potenziellen Kandidaten und Talenten als wichtiges Zukunftsthema an. So geben 85 Prozent der Recruiter an, dass die aktive Kandidatenansprache im Web, das sogenannte Active Sourcing, bereits zu ihren Aufgaben gehört. Das zeigt die Studie „Recruiter Experience“ von stellenanzeigen.de und der meta HR Unternehmensberatung GmbH, die wissenschaftlich von Prof. Dr. Peter M. Wald von der HTWK Leipzig begleitet wurde. Befragt wurden 312 Recruiter zu ihrer Arbeitsweise, ihrem Selbstverständnis, ihren Tools und den Entwicklungsfeldern in der Branche.

Wegweisend: Prof. Dr. Peter M. Wald

Mitarbeiterempfehlungen: Qualitätssiegel oder Vitamin B?

softgarden-Umfrage zeigt große Akzeptanz der Bewerber und fehlende Systematik in den Unternehmen

 

Mathias Heese

Die Praxis der Mitarbeiterempfehlung ist deutlich weiter verbreitet als der systematische Einsatz entsprechender Programme. 53,1% der Bewerber haben schon einmal ein Familienmitglied oder einen Freund bei ihrem Arbeitgeber empfohlen, ohne dass es dort ein Mitarbeiterempfehlungsprogramm gab. Nur 9,0% haben das im Rahmen eines solchen Programms getan. Empfehlungen stoßen dabei auf eine große Akzeptanz, auch wenn eine Minderheit auf mögliche Risiken hinweist. Das zeigt eine aktuelle softgarden-Umfrage unter 2.436 Bewerbern.

Mitarbeitersuche durch die Crowd

Thomas Jäger
Thomas Jäger

Ein Gastbeitrag von Thomas Jäger, Jacando.

Crowdsourcing. Das sagt Ihnen nichts? Crowdworking. Keine Ahnung? Crowdfunding. Jetzt dürfte es bei einigen “klingeln”. Crowdfunding-Plattformen werden im Netz schliesslich immer populärer, selbst kleine Gemeinden versuchen sich schon an der neuartigen Finanzierungsmethode.

Von Anfang an.

Doch noch einmal von Anfang an. Schliesslich befinden wir uns immer noch auf einem HR-Blog. Da geht es vielmehr um “sourcing” und “working” als um “funding”. Wortwörtlich übersetzt bedeutet Crowdsourcing nämlich Schwarmauslagerung. Ein sperriges Wort, was den meisten nicht so leicht über die Lippen gehen wird wie das englische Pendant. Doch handelt es sich dabei lediglich um ein weiteres Buzzword in der hype-getriebenen HR-Welt, oder steckt hinter Crowdsourcing doch mehr als nur eine eigenartige deutsche Übersetzung?

Recruiting geht jetzt auch am Handy

Arnim Wahls
Arnim Wahls

Das Startup Firstbird bringt eine eigene App für Mitarbeiterempfehlung auf den Markt. Damit können auch diejenigen Mitarbeiter eingebunden werden, die nicht täglich mit dem Computer arbeiten.

Ob Bauingenieure, Handwerker oder Krankenpfleger: In zahlreichen Berufen sind Mitarbeiter viel unterwegs. Vor allem für diese Zielgruppe hat Firstbird nun eine App seiner „Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter“-Plattform entwickelt.

Von der ‘Post and Pray’-Methode zur aktiven Rekrutierung von Fachkräften

Paradigmenwechsel in der Personalauswahl: Laut aktueller Talentry Studie sollte Active Sourcing zentraler Bestandteil der Recruiting-Strategie sein

 

 

Carl Hoffmann
Carl Hoffmann

Unternehmen sind in der aktiven Rekrutierung von Kandidaten noch nicht gut genug aufgestellt. Bisher kamen nur 13,8 % der Befragten durch die aktive Ansprache von Unternehmen zu ihrer derzeitigen Stelle. Im Gegensatz dazu sind 94,2 % der potentiellen Kandidaten generell damit einverstanden für ein neues Jobangebot von Unternehmen direkt kontaktiert zu werden. 20,5 % der Studienteilnehmer gaben an, dass sie zwar nicht aktiv suchen, jedoch gerne ihren Job wechseln würden. Dies sind nur einige von vielen neuen Recruiting-Erkenntnissen einer aktuellen Studie, welche die Talentry GmbH gemeinsam mit der Technischen Universität München durchgeführt hat.

 

JobCloud AG steigt bei Firstbird als neuer Investor ein

RFenato Profico
Renato Profico

Die JobCloud AG, das führende Unternehmen im Schweizer Online-Stellenmarkt, beteiligt sich mit 8,6 Prozent an dem digitalen Mitarbeiterempfehlungsportal Firstbird. Zugleich bauen die bestehenden Investoren José Tolovi jr und die Beratungsgesellschaft Kienbaum ihre Investments weiter aus.

Digitales Mitarbeiterempfehlungsportal firstbird gewinnt Kienbaum als Investor

Arnim Wahls
Arnim Wahls

Wiener HR-Tech-Startup firstbird sammelt 600.000 Euro Wachstumskapital ein

Das digitale Mitarbeiterempfehlungsportal firstbird (www.firstbird.eu) hat zur Finanzierung seiner internationalen Wachstumsstrategie über eine halbe Million Euro Wachstumskapital generiert. Als Investoren steigen die Beratungsgesellschaft Kienbaum aus Deutschland mit ihrer Beteiligungsgesellschaft Highland Pine Investment GmbH und Jose Tolovi, ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender der Beratungsgesellschaft Great Place to Work aus den USA, ein. Als weitere Business Angels beteiligen sich die Unternehmensberater Dr. Thomas Bittner (Köln) und Christian Geissler (Wien). Zusätzliches Wachstumskapital erhält das in Wien ansässige HR-Tech-Startup von der staatlichen Förderbank Austria Wirtschaftsservice aws. Insgesamt sammelte das HR-Tech-Startup, das Unternehmen eine innovative Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter-Plattform für ihr Recruiting anbietet, ein Gesamtvolumen von 600.000 Euro für die weitere Wachstumsfinanzierung ein.