mobiles Arbeiten

Arbeiten von zu Hause aus oder von unterwegs: Jeder vierte Betrieb ermöglicht mobiles Arbeiten

26 Prozent aller Betriebe bieten zumindest einem Teil ihrer Beschäftigten die Möglichkeit, mobil zu arbeiten, also von zu Hause aus oder von unterwegs. Zwölf Prozent der Beschäftigten nutzen dies. Detaillierte Aussagen können auf Grundlage der Betriebs- und Beschäftigtenbefragung „Linked Personnel Panel (LPP)“ für privatwirtschaftliche Betriebe mit mindestens 50 Mitarbeitern getroffen werden. Hier beträgt der Anteil der Betriebe, die Arbeiten von zu Hause aus möglich machen, 37 Prozent. Ein regelmäßiges Homeoffice von mindestens einem Tag in der Woche ermöglichen 16 Prozent der privatwirtschaftlichen Betriebe mit mindestens 50 Mitarbeitern. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des ZEW – Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung hervor.

Mobile Work und Anwesenheit im Büro schließen sich nicht aus

Prof. Dr. Jochen Prümper
Prof. Dr. Jochen Prümper

Abschlussbericht Studie „Mobiles Arbeiten“

  • Arbeitnehmer sind sehr häufig an wechselnden Orten – auch im eigenen Betrieb – mobil tätig.
  • Wie die Befragten die Entwicklungen des mobilen Arbeitens einschätzen, hängt mit der Größe ihres Unternehmens und ihrer Position zusammen.

Wer von mobiler Arbeit spricht, denkt meist an Bürojobs und Wissensarbeit. Doch die Einsatzszenarien sind weit umfangreicher. Mobiles Arbeiten wird für weite Teile der Belegschaften Normalität. Schon heute sind etwas mehr als die Hälfte aller Mitarbeiter mobil tätig. Laut dem Abschlussbericht der Studie „Mobiles Arbeiten“, der nun vorliegt, hat dies Vor- und Nachteile – für Arbeitgeber und Beschäftigte.

Messe verzeichnet Besucherzuwachs und punktet mit Themenvielfalt

Ralf Hocke
Ralf Hocke

Nachbericht PERSONAL2016 Süd 

  • 4.813 Personalexperten besuchten die PERSONAL2016 Süd, 2.402 Gesundheitsexperten waren auf der Corporate Health Convention
  • Das Stuttgarter Messe-Duo zieht 2017 in die repräsentative Halle 1 direkt an Eingang Ost

Am Dienstag und Mittwoch gaben die PERSONAL2016 Süd und die Parallelmesse Corporate Health Convention in der Messe Stuttgart Einblick in die Entwicklung der Arbeitswelt. Topaktuelle Diskussionen, etwa zu der soeben verabschiedeten Neuregelung von Zeitarbeit und Werkverträgen, und die Präsentation neuer Studien zu den Themen mobiles Arbeiten und Recruiting ergänzten die Leistungsschau der insgesamt 465 Aussteller. Die beiden Messen zogen zusammen 7.215 Besucher an.

Mobile Worker – Studie „Mobiles Arbeiten“

Katharina Heuer
Katharina Heuer

Mehrheit der Beschäftigten arbeitet mobil  

  • Beschäftigte, die „ausschließlich oder vornehmlich an einem einzigen, stationären Arbeitsplatz“ arbeiten, sind mittlerweile in der Minderheit.
  • Mobiles Arbeiten stellt höhere Anforderungen an die Kompetenzen der Beschäftigten.
  • Große Defizite verzeichnen die Arbeitgeber bei der Gefährdungsbeurteilung der physischen und psychischen Belastungen.

Die meisten Arbeitnehmer arbeiten heute nicht mehr ausschließlich an einem festen Arbeitsplatz. Dies verbessert aus Sicht von Unternehmensvertretern die Arbeitssituation der Beschäftigten, doch die Anforderungen an ihre Kompetenzen steigen. Das sind erste zentrale Ergebnisse der Studie „Mobiles Arbeiten“, die die Studienautoren heute auf der Messe PERSONAL2016 Süd präsentieren. Der Veranstalter spring Messe Management führte die Untersuchung gemeinsam mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin), der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP) sowie dem Büro für Arbeits- und Organisationspsychologie (bao GmbH) durch.

Mobiles Arbeiten: Drei Viertel der Banken fürchten um Datensicherheit

Wolfram Funk

Hamburg. Drei Viertel der deutschen Banken sehen durch mobiles Arbeiten die Vertraulichkeit von Informationen gefährdet. Das gilt für die Datenablage auf Tablet-Geräten ebenso wie für den E-Mail- und Faxversand von fremden Geräten. Zudem stufen 70 Prozent der Branchenentscheider die Datenablage auf Smartphones oder das Lauschen durch unbemerkte Zuhörer bei Telefonkonferenzen als sicherheitskritisch ein. Das Remote-Login, beispielsweise im Hotel, beurteilen 60 Prozent als Sicherheitsrisiko. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie zur IT-Sicherheit in Deutschland von Steria Mummert Consulting.