Motivation

Mit einer Goldmedaille zum HR Innovation Day 2018 – Fanny Cihlar und Irg Torben Bührer im Gespräch

Ein Beitrag von Prof. Dr. Peter M. Wald

Der HR Innovation Day 2018 kommt. Wie in den letzten Jahren werde ich auch diesmal zur Einstimmung auf das Event mit allen Beteiligten Interviews führen. Heute spreche ich mit Fanny Cihlar (bekannt unter ihrem Geburtsnamen Rinne) und Irg Torben Bührer, die gemeinsam einen Workshop unter dem Titel „Projekt Goldmedaille – oder warum sind Spitzensportler scheinbar immer motiviert und Mitarbeiter nicht?“ anbieten werden. Ganz herzlichen Dank an beide bereits vorab für die Mitwirkung beim HR Innovation Day und auch für dieses Interview.

Wald: Liebe Frau Cihlar, mit dem Titel dieses Workshops wecken Sie die Erwartung, das Geheimnis sportlicher Erfolge zu erfahren. Sollten wir zweifeln, dass Spitzensportler nicht immer motiviert sind?

Der innere Job-Motor surrt

Steffen Manes

Aktueller Blue Collar Kompass: Nicht-Akademiker haben nicht den Job, den sie sich wünschen, können sich aber trotzdem gut dafür motivieren

Arbeitskräfte aus dem sogenannten Blue Collar Arbeitsmarkt sind zwar tendenziell unzufrieden mit ihrem Job, aber trotzdem hochmotiviert. Dieser Gegensatz ist ein Ergebnis des aktuellen Blue Collar Kompass, den mobileJob.com quartalsweise mit dem Marktforschungsunternehmen respondi erhebt. Demnach geben 44 Prozent der befragten gewerblichen Arbeitskräfte an, nicht den Job zu haben, den sie sich eigentlich wünschen. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) würde ihn aktuell auch nicht den eigenen Kindern empfehlen. Und dennoch: Trotz dieses beruflichen Unbehagens fällt es ihnen nicht schwer, sich für die Arbeit zu motivieren. Denn fast drei Viertel (74 Prozent) der Arbeitnehmer antworten, dass ihr innerer Motor funktioniert. Die höchsten Motivationskriterien aus Sicht der Befragten: Jobsicherheit, ein gutes Gehalt und ein starkes Team.

Selbstbewusstes Auftreten und passende Kleidung sichern den Erfolg beim Bewerbungsgespräch

Die Einladung zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch ist der erste Erfolg und gleichzeitig wichtigste Schritt auf dem Weg zum angestrebten Job. Wichtig ist auf Ihr Auftreten, aber auch auf Ihr Verhalten und nicht zuletzt die richtige Kleidung zu achten.

Präsentation der Persönlichkeit als Baustein für die Karriere

Ein Bewerbungsgespräch ist die Chance, sich als Person und Persönlichkeit zu präsentieren und zu definieren, welche Erwartungen an den Job gestellt werden. Deshalb sollten Fragen zur Arbeitsweise, zur exakten Stellenbeschreibung aber auch zur Einarbeitungsphase gestellt werden. Wichtig ist dabei, dass Sie keine geschlossenen Fragen stellen, auf die mit „Ja“ oder „Nein“ geantwortet werden kann.

Forming – Storming – Performing: Sind die drei Gründungsphasen beim Teambuilding erlernbar?

Eigentlich ist der amerikanische Management-Slang so liebenswürdig: Knapp, memorabel und inhaltlich auf den Punkt gebracht. Das gilt insbesondere für die drei Gründungsphasen beim Teambuilding. Die Erkenntnis ist klar: Erst wenn die Konfliktphase überstanden ist, kann das Team die erwartete Leistung bringen. Anschauungsbeispiele aus dem Fußball-Profisport werden medienwirksam hyperventiliert, der Trainer provoziert seine Profis als „Affentruppe“, die Spieler gewinnen das kritische nächste Spiel und führen den neuen Torjubel, den Affentanz, zur Freude der Fans auf. In einem geschäftlichen Umfeld ist Team-Performance genau so wichtig – nur werden da die Storming-Episoden eher nicht in das Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit gezerrt.

Kraxeln auf der Karriereleiter: Karriere-Event Students-on-Snow
Teambuilding beim Karriere-Event Students-on-Snow

„Führungskraft aktuell“ rät: 8 Tipps für die Mitarbeitermotivation jenseits von Prämien und Boni.

Angelika Rodatus

Newsletter bieten häufig eine Gratwanderung zwischen wertvollen Informationen einerseits und teils dediziert vorgetragenen Marketing-Botschaften andererseits. Die aktuelle Ausgabe des Newsletter „Führungskraft aktuell“ aus dem Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG ist ein gelungenes Beispiel, wie gute Tipps kompakt dargestellt werden. Angelika Rodatus, Chefredakteurin „Führungskraft aktuell“ rät Führungskräften, wie die Mitarbeitermotivation jenseits von Prämien und Bonifikationen gestaltet werden kann.

1.     Wechseln Sie gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern die Perspektive

Trotz aller Widrigkeiten eröffnet jede Krise auch Wege zu neuem Denken und mehr Handlungsraum. Die „Krise als Chance“ ist keine abgedroschene Phrase, sondern – wie so viele Lebensweisheiten – ein Grundsatz des Lebens.

Erarbeiten Sie mit Ihren Mitarbeitern neue Lösungspläne für Ihren Bereich. Erörtern Sie aber auch in persönlichen Gesprächen, welche Chancen die Krise für jeden Einzelnen eröffnen kann.

Tipp: Machen Sie Ihr Team auf noch so kleine Fortschritte aufmerksam und darauf, was bereits gut funktioniert. Die Realisierung der neuen Entwicklung nach dem Motto „Wir machen weiter, aber anders!“ spornt zu weiterem Engagement an. Und: Neue Perspektiven mildern die Angst vor einem Jobverlust.

Der Königsweg: Umsatz, Umsatz, Umsatz

Helmut König Königskonzept
Helmut König

Umsatz, Absatz, Verkauf, Gewinn sind die Leuchttürme unserer Zeit. Nur wer Umsatz macht, wird gewinnen, nur wessen Verkaufszahlen nach oben zeigen, wird anerkannt. Wer aber nur Absatz in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen stellt, hat die Zukunft nicht im Griff. Wirklicher Umsatz, wirkliche Neukundengewinnung kommt  aus dem Unternehmen heraus, fast wie von selbst.

Nie ist jemand da, wenn man ihn braucht!

Ist da jemand?

Helmut König
Helmut König

Kennen Sie das auch? Sie versuchen, jemand telefonisch zu erreichen, das Telefon schellt und schellt und niemand geht dran. Sie möchten jemand persönlich sprechen, aber er ist nicht da und es gibt keinen Stellvertreter. Sie bekommen auf ihre Fragen unklare Antworten, weil offensichtlich niemand autorisiert oder befähigt ist, eine eindeutige Aussage zu machen. Gerade jetzt, in dieser schwierigen Wirtschaftssituation erlebt man so etwas, aber niemand weiß wirklich, woran es liegt. Gleichzeitig kosten diese unnützen Vorgänge viel Zeit, Zeit, die man viel besser in anderen Bereichen eines Unternehmens gebrauchen könnte. …