„No pain, no gain“? – Was wir von Profisportlern für unseren Berufsalltag lernen können (Teil 1)

  • Teil 1: Der Erfolg hat viele Mütter und Väter
  • Teil 2: Auch Außenseiter können siegen
  • Teil 3: Rückschläge sind schmerzhaft, gehören aber dazu

Glamouröse Siegesfeiern, TV-Interviews und weltweite Anerkennung auf der einen, abgestandener Kaffee, nine to five und Routineaufgaben auf der anderen Seite: Profisport und Büroalltag haben auf den ersten Blick recht wenig gemeinsam. Auf den zweiten Blick aber doch eine ganze Menge. Jenseits von „Du kannst alles schaffen, wenn du nur willst“-Plattitüden können wir uns zum Thema Motivation, Außenseiterdasein oder Krisen für unseren Job so einiges von Leistungssportlern abschauen. Schließlich sind auch Bundesliga-Fußballer oder Profi-Boxer nur ganz normale berufstätige Menschen. Wenn auch ziemlich ordentlich bezahlte.

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Auch Leistungssportler sind „nur“ Berufstätige – und wir können von ihnen lernen Bildrechte: Orizon GmbH

Talent trifft Motivation

Keine Frage: Um es in einer bestimmten Sportart bis ganz nach oben zu schaffen, müssen mehrere Dinge zusammen kommen. Dazu gehören eine große Portion Talent, harte Arbeit und ein bisschen Glück. Aber letztlich sind genau das auch die Faktoren, die den beruflichen Erfolg von uns allen bestimmen. Den Anfang macht das Talent bzw. das Interesse für ein bestimmtes (Fach-)Gebiet. Menschen mit Höhenangst als Turmspringer? Schwierig. Mit zwei „linken Füßen“ zum Profifußballer? Eher nicht. Wer sich in der Schule jahrelang im Mathe-Unterricht gequält hat, wird kaum ein Informatikstudium beginnen. Wer sich hingegen schon immer gerne um andere Menschen gekümmert hat, für den ist vielleicht ein sozialer Beruf das Richtige. Ist man gut in etwas und hat Spaß daran, fällt es deutlich leichter, sich zu motivieren und mit hohem Einsatz am Erfolg zu arbeiten.

„It’s not a wish concert“*

Spitzensportler streben oft nach Perfektion und fokussieren sich mit eisenharter Disziplin auf das nächste Großereignis wie Weltmeisterschaften oder Olympische Spiele. Dabei bleibt meist wenig Zeit für Interessen abseits des Sports oder gar Müßiggang mit Freunden und Familie. Zugegeben: In den meisten Jobs würde man sich mit einem solch kompromisslosen Verhalten ziemlich schnell ins Abseits schießen. Wer mag schon einen Kollegen, der ausschließlich über sein nächstes Projekt redet und mehr Überstunden sammelt als die ganze restliche Abteilung zusammen?! Gleichwohl: Wer ein Ziel hat – ob den Ausbildungsabschluss, ein wichtiges Projekt oder eine Beförderung – und konzentriert darauf hin arbeitet, wird erfolgreicher sein als derjenige, der sich plan- und lustlos treiben lässt. Dabei kommt es nicht darauf an, dass alles im ersten Versuch gelingt oder gar perfekt wird. Um es mit Basketball-Idol Dirk Nowitzki zu sagen: „Wenn du alles gibst, kannst du dir nichts vorwerfen.“

 

 

 

* Jürgen Klopp, Trainer des FC Liverpool, bei einer Pressekonferenz im Januar 2016.

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