Niklas Veltkamp

Start-ups: Einstiegsgehalt liegt bei 31.400 Euro

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    Start-up Mitarbeiter auf Senior-Level verdienen im Schnitt 46.500 Euro im Jahr

  • Oft bieten Gründer zusätzliche Vorteile wie eine Beteiligung am Unternehmen

Flache Hierarchien, flexible Arbeitszeiten und moderne Büros – der Jobeinstieg in einem Start-up bietet viele Vorteile. Das Einstiegsgehalt kann jedoch etwas geringer ausfallen als bei etablierten Unternehmen. Wer als Junior in einem Start-up einsteigt, verdient durchschnittlich 31.400 Euro Jahresgehalt brutto. Mitarbeiter mit mehr Verantwortung verdienen auf dem Senior-Level rund 46.500 Euro im Jahr.

 

Viele Jobs bei Start-ups werden über persönliche Kontakte vergeben

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    Drei Viertel der Gründer setzen auf Mund-zu-Mund-Propaganda bei der Mitarbeitersuche

  • Knapp zwei Drittel der Start-ups haben aktuell freie Stellen

Wer einen Job in einem Start-up sucht, hat mehr Erfolg, wenn er auf Vitamin B setzt. Persönliche Kontakte sind bei vielen Start-ups das Mittel der Wahl, wenn sie neue Mitarbeiter suchen. Das zeigt eine Bitkom-Umfrage, bei der etwa 150 Gründer in Deutschland befragt wurden. Demnach nutzen drei Viertel der Gründer (76 Prozent) Mund-zu-Mund-Propaganda, um passende Kandidaten zu finden. Ähnlich wichtig sind die Online-Kanäle: Sieben von zehn Start-ups nutzen die eigene Website (73 Prozent), Business-Netzwerke oder Soziale Netzwerke (jeweils 71 Prozent), um auf freie Stellen im Unternehmen aufmerksam zu machen. Etwa die Hälfte (46 Prozent) setzt auf Online-Stellenbörsen.

Deutsche Start-up-Szene bleibt in Bewegung

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    Jedes fünfte Start-up denkt über den Umzug in eine andere Stadt nach

  • In Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg ziehen besonders viele einen Standortwechsel in Erwägung

Berlin, Hamburg und München sind bei Gründern besonders beliebt, aber die deutsche Start-up-Szene bleibt in Bewegung. Jedes vierte Start-up in Deutschland (22 Prozent) denkt darüber nach, den Standort in eine andere Stadt zu verlagern. Dabei haben nur 2 Prozent bereits ganz konkrete Planungen für einen Umzug, 20 Prozent stellen derzeit nur Überlegungen an. Fast zwei Drittel (65 Prozent) der Gründer sagen, dass ein Umzug für sie momentan kein Thema ist, 12 Prozent schließen ihn sogar grundsätzlich aus.

Sechs von zehn Gründern klagen über Bürokratie-Hürden

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    Suche nach Investoren und Personal waren für jedes zweite Start-up schwierig

  • Trotzdem würde fast jeder Gründer erneut ein Start-up gründen

Eine Mehrheit der Gründer von Start-ups empfindet bürokratische Hürden bei der Unternehmensgründung, die Finanzierung sowie die Suche nach Personal als sehr schwierig oder schwierig. Trotzdem würde fast jeder den Schritt in die Selbstständigkeit noch einmal wagen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 200 Start-up-Gründern.