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Die women&work macht ganz viel MINT

Melanie Vogel
Melanie Vogel

MINT-Cluster zeigt spannende Karriere-Perspektiven für Frauen

Erfolgreiche MINT-Frauen sind heute zwar nicht mehr so selten, aber sie sind nach wie vor selten sichtbar. Auch in diesem Jahr gibt die women&work, Deutschlands größter Messe-Kongress für Frauen, daher am 4. Juni in Bonn den MINT-Berufen ein breites Forum, um gerade jungen Frauen zu zeigen, wie erfolgreiche Karrieren in der MINT-Branche aussehen.

Wer will heute noch zu den Banken?

Markus Müller
Markus Müller

Von Markus Müller

Lange Zeit waren sie Schwiegermutters Liebling – die Banker – und so etwas wie die Popstars des globalen Wirtschaftsleben – die Investmentbanker – doch nun? Nun ist alles anders!

In der letzten Dekade aus Finanz-, Euro- und Staatsschuldenkrise und dem Flop der ein oder anderen „Volksaktie“, bzw. deren bulligem Bruder aus der New Economy, haben nicht nur die Glastürme in Frankfurt an ihrer Strahlkraft verloren. Auch das „Berufsbild Banker“ per se hat an Anziehungskraft auf die neue Generation von Uni-Absolventen und  Azubis, ähnlich einem Börsencrash, an Marktwert eingebüßt. Wer nun den alten Zeiten hinterhertrauert, hat das System der freien Märkte noch nicht so ganz verstanden.

Frauenquote: Immer noch 33 neue Aufsichtsrätinnen für Familienunternehmen gesucht

Monika Berane
Monika Berane

Kienbaum-Analyse zur Umsetzung der Frauenquote in Familienunternehmen

Familienunternehmen, die börsennotiert und voll mitbestimmt sind, stehen angesichts der ab dem 1. Januar 2016 geltenden fixen Frauenquote vor großen personellen Herausforderungen: Um den gesetzlich geforderten Frauenanteil von 30 Prozent in Aufsichtsräten zu erreichen, müssen die 20 von der Quote betroffenen Familienunternehmen bei den kommenden Besetzungsverfahren insgesamt 33 weibliche Aufsichtsräte berufen. Das ergab eine aktuelle Analyse der Beratungsgesellschaft Kienbaum.

Stellenbörse: Fachkräfte gefragt wie nie

Dirk Hahn, CEO Hays AG
Dirk Hahn

Auf jobs.automobilwoche.de finden sich unter anderem 6000 Stellenangebote im Bereich Ingenieurwesen.

München. Die Autobranche sucht händeringend neue Mitarbeiter, insbesondere Spezialisten sind gefragt. Das zeigen nicht nur die Erstquartalszahlen des Hays-Fachkräfte-Index, der auf einer Auswertung aller Stellenanzeigen in überregionalen und regionalen Tageszeitungen sowie den meistfrequentierten Onlinejobbörsen basiert: Demnach ist die Nachfrage qualifizierten Arbeitnehmern deutlich um fünf Punkte gegenüber dem 4. Quartal 2014 angestiegen. Die erzielten 105 Punkte sind der höchste Index-Wert seit knapp drei Jahren. Im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres ist die Zahl der Stellenausschreibungen sogar um acht Punkte gewachsen.

Audi, Google und Max-Planck-Gesellschaft erneut an der Spitze

Studenten trotz Wirtschaftsboom skeptisch: Sicherheitsbedürfnis steigt weiter – Optimierungen im Personalmarketing als Reaktion zahlen sich laut Studie aus.

Stefan Lake

Köln. Der Wunsch nach sicheren Arbeitsplätzen ist als anhaltende Reaktion der „Generation Y“ auf die vergangene Wirtschaftskrise noch größer geworden. Und während Automobilfirmen wieder ihr früheres Niveau erreichen, erleiden Banken, Unternehmensberatungen und Wirtschaftsprüfer Einbußen.

 

Zwar sind unter den rund 24.000 Teilnehmern der bis dato teilnehmerstärksten Umfrage von Universum Praktika weiterhin ein beliebter Einstieg ins Berufsleben. Gesunken ist jedoch die Bereitschaft, sich mit zahllosen Überstunden oder starker Mitarbeiterfluktuation am Arbeitsplatz zu arrangieren.

Deutsche Studenten vertrauen auf die besten Jobchancen – Spanier sehen für den Berufseinstieg schwarz

Stefan Lake

Köln. Universum, ein internationales Beratungsunternehmen im Bereich Employer Branding, veröffentlicht heute die Ergebnisse seiner pan-europäischen Studentenbefragung an Europas Top-Hochschulen und zeigt, welche Arbeitgeber die Elitestudenten bevorzugen und was ihnen bei der Karriere wichtig ist. Knapp 20.000 Studenten haben sich an der Studie beteiligt und Apple und Google zu Europas attraktivsten Arbeitgebern für angehende Wirtschaftswissenschaftler bzw. Ingenieure gewählt. Auch deutsche Unternehmen üben europaweit eine starke Anziehungskraft auf die Nachwuchskräfte aus: Audi schafft es dieses Jahr im Ingenieurs-Ranking auf Platz 2 und verdrängt damit BMW aus den europäischen Top 3.

5% und kein bisschen mehr: Porsche plant keine Frauenquote

Matthias Müller, Porsche

KarriereSPIEGEL: Planen Sie eine Frauenquote?

Müller: Nein. Derzeit liegt unser Frauenanteil in Führungspositionen bei 5 Prozent, und mir ist klar, dass das zu wenig ist. Wir haben leider insgesamt zu wenig weibliche Mitarbeiter. Wenn wir dort ansetzen, werden talentierte Einsteigerinnen ganz von selbst nach oben durchrutschen. Eine Quote aber wird den Frauen nicht gerecht und dem Unternehmen auch nicht.

Quelle: Interview im KarriereSPIEGEL vom 7.4.2011