Praktikanten

Umfrage: Wie zufrieden sind Praktikanten in der Lebensmittelbranche?

Empirische Fakten statt Hexenkessel und Voodoo

 

Zum sechsten Mal in Folge führt foodjobs.de die „Praktikantenstudie der Lebensmittelbranche“ durch. Wir ermitteln, wie zufrieden Praktikanten in der Lebensmittelbranche sind, was sie verdienen und wer die Top 25 der beliebtesten Unternehmen sind.

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Praktikantenstudie 2016 von foodjobs.de – Überdurchschnittliche Zufriedenheit mit Praktika in der Lebensmittelbranche bestätigt

  • Bianca Burmester
    Bianca Burmester

    Mindestlohngesetz steigert Vergütung von Praktika

  • Praktikumsgehalt in den Branchen Süßwaren, Tiefkühlkost, Getränke und Milch am höchsten
  • Nestlé, Roche und Storck unter den Top 3 der beliebtesten Unternehmen

Die Online-Umfrage von foodjobs.de bestätigt die hohe Zufriedenheit der Praktikanten in der Lebensmittelwirtschaft. So sind es wieder 89% zufriedene Praktikanten, gleichzeitig steigerte sich die Weiterempfehlungsrate um einen Prozentpunkt auf 89%. Wie im Vorjahr sind die Praktikanten durchschnittlich 24 Jahre alt und absolvierten im Schnitt ein Praktikum von fünf Monaten.

Mindestlohn: Deutlich weniger Unternehmen suchen Praktikanten

Stellenmarkt-Analyse von AnzeigenDaten.de

Nach der Einführung des Mindestlohns im Januar ist die Zahl der Unternehmen, die Stellenangebote für Praktika ausgeschrieben haben, deutlich gesunken. Hatten im Januar 2014 noch  3.100 Unternehmen entsprechende Stellen in Jobbörsen oder Printmedien veröffentlicht, so waren es im Januar diesen Jahres nur noch etwas mehr als 2.400 Firmen. Auch im weiteren Jahresverlauf haben wesentlich weniger Unternehmen Praktika ausgeschrieben als im Vorjahr. Dies ist umso auffälliger, da sich der Stellenmarkt insgesamt positiv entwickelt hat: Von Januar bis einschließlich April haben 2015 über alle Hierarchie-Stufen hinweg ca.104.000 Unternehmen Stellenanzeigen geschaltet.

Mindestlohn führt zu drastischem Rückgang von Praktikumsplätzen

Jürgen Grenz
Jürgen Grenz

Aktuelle Studie der index Internet und Mediaforschung GmbH

Berlin – Die geplante Mindestlohnregelung für Praktikanten wird eine deutliche Reduzierung des Praktikumsangebots zur Folge haben. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der index Internet und Mediaforschung GmbH, an der sich Personalverantwortliche aus 570 betroffenen Unternehmen beteiligt haben. Fast jedes zweite Unternehmen plant, in Zukunft auf diese Stellen ganz zu verzichten (46 Prozent) und etwa jede vierte Firma (26 Prozent) möchte auf Praktikanten ausweichen, die nicht von der Mindestlohnpflicht erfasst werden.

Das denken Praktikanten über ihre Arbeitgeber

Daniel Furth
Daniel Furth

von Daniel Furth

Hier kommen sie noch einmal etwas kompakter daher: die Ergebnisse des Praktikantenspiegel 2014. Nachdem bereits hunderte Medien über die wahrscheinlich größte Praktikantenumfrage Deutschlands berichtet haben, wollen wir Ihnen auch hier einen kleinen Überblick über einige Erkenntnisse geben. Weitere Informationen bietet auch unser ausführlicher Artikel über den Praktikantenspiegel 2014.

Können Praktikanten vom Mindestlohn leben?

Christoph Jost
Christoph Jost

ABSOLVENTA-Umfrage: Acht von zehn Praktikanten fordern flächendeckenden Mindestlohn – Mehrheit für 400 bis 700 Euro monatlich

 

Berlin. Praktikanten fordern einen flächendeckenden Mindestlohn! Das ist das Ergebnis einer Umfrage von ABSOLVENTA Jobnet, für die bundesweit mehr als 1.100 Praktikanten befragt wurden. Demnach plädieren 82 Prozent der Teilnehmer für einen gesetzlichen Mindestlohn für Praktika, unabhängig von Branche und Vorbildung. 56 Prozent halten eine solche Regelung gar für überfällig. Dabei geht es den Praktikanten nicht mal um große Summen, die am Ende des Monats in der Lohntüte landen sollen. Mehr als die Hälfte (57 Prozent) von ihnen erwarten eine Vergütung zwischen 400 und 700 Euro.

Praktikanten ade? Anpassung an Bachelor- und Master-Studiengänge stellt große Herausforderung für mittelständische Unternehmen dar

Marcus Riecke, Monster, Vice President & General Manager DACH
Marcus Riecke, Monster, Vice President & General Manager DACH

Eschborn – Bedeutet die Bologna-Erklärung das Aus für deutsche Praktikanten? Mit dem Ziel, bis 2010 ein einheitliches Hochschulwesen mit vergleichbaren Abschlüssen zu schaffen, unterzeichneten 30 europäische Staaten im Juni 1999 die sogenannte Bologna-Erklärung. Das inzwischen bekannteste Resultat der Reform ist die Umstrukturierung der Studiensysteme und die Umstellung auf Bachelor- und Masterabschlüsse – auch in Deutschland. Das neue Studiensystem ist nicht nur eine Herausforderung an die Universitäten und Studenten, sondern hat auch Auswirkungen auf Unternehmen, vor allem auf den deutschen Mittelstand. So zeigt die aktuelle Studie „Recruiting Trends im Mittelstand 2010“ des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main und des Online-Karriereportals Monster, dass 40 Prozent der befragten deutschen Mittelständler damit rechnen, weniger Bewerbungen auf Praktikumsstellen zu erhalten.