Prof. Dr. Thorsten Petry

3. September 2014: Save the date! Thomas Sattelberger kommt zum 14. UNICUM Personalmarketing Netzwerktreffen

Thomas Sattelberger
Thomas Sattelberger

Bochum. Neue Impulse sammeln, Routinen überprüfen, sich austauschen und spannenden Referenten lauschen: Das können Personalmarketing-Experten am 3. September auf dem 14. UNICUM Personalmarketing Netzwerktreffen in der Düsseldorfer Zentrale der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP).

Die Implosion eines Hype: Ist Social Media Recruiting tot?

Daniel Furth
Daniel Furth

von Daniel Furth, Redakteur Absolventa Jobnet

Aktuelle Studien im Überblick

Berlin. Es hätte so einfach sein können: ein Firmenprofil auf Facebook, ein paar Kurzmeldungen auf Twitter, Active Sourcing auf Xing und LinkedIn und obendrauf ein wenig Google+, Youtube und Pinterest. Goldgräberstimmung herrschte bezüglich Social Media Recruiting in deutschen HR-Abteilungen. Doch nachdem in den letzten zwei Jahren bereits viele Recruiter und Personalmarketer auf dem Boden der sozialen Tatsachen gelandet waren, wird die gefühlte Ernüchterung durch die Social Media Recruiting Studie 2014 von Eva Zils (Online-Recruiting.net) bestätigt. Für diese hat sie 422 Recruiter und Personalmarketer befragt. Zudem legte die Personalmarketing-Agentur embrander kürzlich ihre Social Media Personalmarketing Studie vor, die neben den Unternehmen auch das Nutzungsverhalten der Studenten untersucht.

Nur 9 Prozent der Employer Branding Aktivitäten in Social Media erreichen die Zielgruppe

Prof.Dr. Thorsten Petry
Prof.Dr. Thorsten Petry

Die Studie „Nutzung von Social Media im Employer Branding und im Online-Recruiting“ bringt einige überraschende Ergebnisse: so kommen die Social Employer Branding Aktivitäten der Unternehmen bei nur 9 Prozent der Kandidaten an.

WIESBADEN/KÖLN. 98% der Kandidaten und 71% der Unternehmen sind in Social Media aktiv. Das ist ein Ergebnis der empirischen Studie „Nutzung von Social Media im Employer Branding und im Online-Recruiting“. Aus Unternehmensperspektive liegen die Erfolge in Bezug auf Steigerung der Bekanntheit (37%), Recruiting von Mitarbeitern (21%) und Aufbau einer Arbeitgebermarke (18%) noch weit hinter den Zielen. Diese Aussage stimmt mit der Kandidatenseite überein: So hat bei nur 9% der Kandidaten bisher überhaupt ein Unternehmen durch Social Employer Branding Aktivitäten an Arbeitgeberattraktivität gewonnen.