Recruitingkanal

New-World-Recruiting vs. Old-World Recruiting

Mark Brenner

Ein Gastbeitrag von Mark Brenner

Als langjähriger HRler auf Dienstleistungsseite beobachte ich interessiert und teilweise amüsiert die Trends und Bewegungen der letzten Jahre. Employer Branding, Reverse Recruiting, Social Media Recruiting, Active Sourcing, Candidate Experience, Mobile Recruiting. Was auch immer, die Welt des „New-World-Recruiting“ wird komplexer, breiter, unübersichtlicher. Sicherlich viele gute Ideen, aber auch eine ständig zunehmende Anzahl von Buzzwords. Klar, die Berater-Industrie stellt sich auf, weil sie den Rückenwind enger werdender Bewerbermärkte spürt. Hier liegt großes Geschäftspotential.

Klassischer Recruiting-Kanal Karrieremessen erlebt Renaissance

Gerhard Kenk

Jobmessen: Die Renaissance eines klassischen Recruiting-Kanals

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Der Recruitingmarkt in Deutschland wird primär von Quellen bestimmt, die online stattfinden. Anbieter wie StepStone, Indeed, XING, foodjobs oder mobileJob.com liefern Arbeitgebern die Kandidaten. Doch offenbar nimmt ein klassischer Kanal die Rolle des unbesiegbaren gallischen Recruiting-Dorfes ein: klassische Karrieremessen. Das ist eines der Ergebnisse der Umfrage des Jobbörsen-Kompass 2017, der Bewertungsplattform für Recruiting-Kanäle in Deutschland. Von den insgesamt mehr als 24.000 Jobbörsen-Bewertungen entfielen auch 1.243 auf verschiedene Jobmessen in Deutschland. Und diese schnitten überraschend stark ab. Auf einer Skala von 1 bis maximal 7 erreichten die Karrieremessen insgesamt eine Zufriedenheitsrate von 4,71 und schnitten damit im Vergleich zu anderen Quellen der Mitarbeitersuche am besten ab. Zum Vergleich: Die Jobportale erreichten einen Durchschnittswert von 4,21, Social-Media-Kanäle kamen sogar nur auf einen Zufriedenheitsgrad von 3,71.

Die Renaissance der Jobmessen

Jobbörsen-Kompass 2017 verzeichnet überraschendes Kandidaten-Votum: Karrieremessen erreichen höheren Zufriedenheitsgrad als Jobbörsen oder Social Media-Recruitingkanäle

Bad Soden, November 2017. Der Recruitingmarkt in Deutschland wird primär von Quellen bestimmt, die online stattfinden. Anbieter wie StepStone, Indeed, XING, foodjobs oder mobileJob.com liefern Arbeitgebern die Kandidaten. Doch offenbar nimmt ein klassischer Kanal die Rolle des unbesiegbaren gallischen Recruiting-Dorfes ein: klassische Karrieremessen. Das ist eines der Ergebnisse der Umfrage des Jobbörsen-Kompass 2017, der Bewertungsplattform für Recruiting-Kanäle in Deutschland. Von den insgesamt mehr als 24.000 Jobbörsen-Bewertungen entfielen auch 1.243 auf verschiedene Jobmessen in Deutschland. Und diese schnitten überraschend stark ab. Auf einer Skala von 1 bis maximal 7 erreichten die Karrieremessen insgesamt eine Zufriedenheitsrate von 4,71 und schnitten damit im Vergleich zu anderen Quellen der Mitarbeitersuche am besten ab. Zum Vergleich: Die Jobportale erreichten einen Durchschnittswert von 4,21, Social-Media-Kanäle kamen sogar nur auf einen Zufriedenheitsgrad von 3,71.

HR im Wandel: Jede zweite Personalabteilung nutzt digitale Möglichkeiten

Dr. Sebastian Dettmers
Dr. Sebastian Dettmers

Mehr als 200 Personalentscheider zu digitalen Tools und Recruiting-Kennzahlen befragt

Egal ob Recruiting, Bewerbermanagement oder Personalentwicklung – digitale Werkzeuge können Personalentscheidern ihre Arbeit heute an vielen Stellen erleichtern. Die HR-Verantwortlichen kennen die digitalen Möglichkeiten. Das zeigt eine aktuelle StepStone-Befragung von mehr als 200 Personalentscheidern für die Studie RECRUITING LOTSE. Die Ergebnisse verdeutlichen auch, dass die Hälfte der Personalabteilungen viele Abläufe bereits digitalisiert hat. Doch die digitalen Möglichkeiten werden noch längst nicht vollumfänglich ausgeschöpft: So erheben mehr als die Hälfte der Unternehmen aktuell keinerlei Recruiting-Erfolgskennzahlen und versäumen damit viele Chancen, den Erfolg ihrer Arbeit messbar darzustellen und auszubauen.