SAP

Gehaltsvergleich: Vorstände im Dax verdienen im Mittel 71-Mal so viel wie durchschnittlich Beschäftigte

Abstand deutlich gestiegen – Deutsche Post CEO Frank Appel verdient das 232-Fache

Vorstände von Dax-Unternehmen verdienen im Durchschnitt 71-mal so viel wie die durchschnittlichen Beschäftigten in ihrer Firma. Der Abstand hat sich zwischen 2014 und 2017 deutlich vergrößert und ist höher als in allen anderen zuvor untersuchten Jahren. Schaut man auf die einzelnen Unternehmen im Dax 30, reichte die Bandbreite der sogenannten Manager to Worker Pay Ratio 2017 vom 20-Fachen bis zum 159-Fachen – beides ebenfalls Höchststände. Die Vorstandsvorsitzenden im Dax haben im zurückliegenden Geschäftsjahr 2017 im Schnitt sogar das 97-Fache eines durchschnittlichen Beschäftigten in ihrem Unternehmen erhalten. Das zeigt eine neue Studie der Hans-Böckler-Stiftung. „Die Schere öffnet sich weiter“, erklärt Marion Weckes, Vergütungsexpertin im Institut für Mitbestimmung und Unternehmensführung (I.M.U.) der Stiftung.

Marion Weckes

Personalwechsel bei Roland Berger, BearingPoint, Rolls Royce & Co

Quelle: PERSONALintern.de

Hutschenreiter neuer Partner bei BearingPoint
Giso Hutschenreiter wurde mit Wirkung Mai 2018 von der Management- und Technologieberatung BearingPoint  als neuer Partner berufen. Der versierte Versicherungs- und IT-Experte und studierte Diplom-Ingenieur wird sich vom Standort München aus schwerpunktmäßig auf Versicherungskunden in Deutschland fokussieren sowie die Service Line Finance & Regulatory verstärken. Er hat mehr als 20 Jahre Berufserfahrung im Consulting, insbesondere im Bereich Erst- und Rückversicherungen, und verfügt über ein weitreichendes Kunden- und Partnernetzwerk. Zu seinen Karrierestationen zählen Positionen bei KPMG Consulting, BearingPoint und SAP. Zuletzt war Hutschenreiter sechs Jahre als Geschäftsführer in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei Virtusa tätig, wo er ein Team mit mehr als 50 Beratern im DACH-Raum aufbaute.

Giso Hutschenreiter

Digital HR – Smarte und agile Systeme, Prozesse und Strukturen im Personalmanagement

Das Potential neuer, relevanter HR-Technologien

Prof.Dr. Thorsten Petry
Prof.Dr. Thorsten Petry

Thorsten Petry / Wolfgang Jäger (Hrsg.)

Das Digitalzeitalter wird wesentlich durch die exponentielle Technologieentwicklung getrieben. Auch wenn es nicht nötig ist, alle neuen Technologieentwicklungen im Detail zu verstehen, kommen auch Personaler nicht darum herum, sich mit den Kernaspekten der business- und HR-relevanten Medien und Technologien sowie deren Einsatzmöglichkeiten auseinander zu setzen.

Hierfür bietet das aktuell im Haufe-Verlag erschienene praxisorientierte, knapp 500 Seiten umfassende Buch „Digital HR“ das passende Rüstzeug.

„Deutschlands beste Arbeitgeber“: Es ist nicht alles Gold, was glänzt

Sebastian Ofer

Von Sebastian Hofer, HRM Research Institute GmbH
„Wer sind Deutschlands beste Arbeitgeber 2018?“ So lautet die Frage, die seit Jahresbeginn in schöner Regelmäßigkeit über die Wirtschaftsnewsticker des Landes geistert. Arbeitgeberbewertungen und die daraus resultierenden Gütesiegel liegen im Trend. Medienunternehmen, Institute, Karrierewebsites – alle wollen die Antwort auf diese prestigeträchtige Frage kennen. Doch sie alle kommen zu recht unterschiedlichen Ergebnissen.

Randstad Deutschland und WBS Training verbessern gemeinsam Chancen für Jobsuchende

Dr. Christoph Kahlenberg

Der Weiterbildungsspezialist WBS Training und Deutschlands führender Personaldienstleister Randstad arbeiten künftig noch enger zusammen: Um Menschen bei der Suche nach Arbeit noch besser zu beraten, können sich Interessenten demnächst in rund 200 ausgewählten Randstad Niederlassungen in ganz Deutschland über die Weiterbildungsangebote von WBS Training informieren. Gleichzeitig berät Randstad an über 180 WBS-Standorten in Sachen Jobsuche. Der Aufbau der beidseitigen Beratungskooperation startet in den kommenden Monaten. Der Fokus der Kooperation liegt insbesondere darauf, die Informationsangebote in ländlichen Gebieten zu verbessern.

 

Kienbaum-Analyse zu den Dax-Vortsandspersonalien 2018: Vorstände werden 2018 bunter – zumindest ein bisschen

  • Fabian Kienbaum

    Vier Frauen übernehmen neu Vorstandsposten in börsennotierten Konzernen

  • Zehn internationale Manager kommen neu in die Vorstände
  • Viele Vorstandschefs ziehen sich zurück oder müssen gehen

Die wichtigsten Unternehmen in Deutschland setzen in ihren Vorständen zunehmend auf Diversität und Veränderung: In den Konzernen gibt es zum Jahreswechsel 37 neue Vorstandsmitglieder, davon zehn internationale Manager und vier Frauen,  gleichzeitig räumen 39 Vorstände ihre Posten. Das ergibt eine Analyse der Personal- und Managementberatung Kienbaum in Kooperation mit der WirtschaftsWoche, für die Dax160-Konzerne und wichtige nicht börsennotierte Unternehmen berücksichtigt wurden.

Personalfluktuation: Drehtür zwischen Bahn und Telekom

Autor: Bernd Gey, Personalintern 

Martin Seiler

Neuer Personalvorstand bei der Deutschen Bahn
Martin Seiler
(53) wird zum 1. Januar 2018 neuer Vorstand Personal und Recht bei der Deutschen Bahn AG (DB) mit Sitz in Berlin. Sein Vertrag hat eine Laufzeit von drei Jahren. Er folgt in dieser Funktion auf Ulrich Weber (67) (PERSONALintern 31/2017). Seiler wechselt von der Telekom Deutschland GmbH zur DB. Dort ist er seit Juni 2015 Geschäftsführer Personal und Arbeitsdirektor sowie Sprecher der Geschäftsführung Telekom Ausbildung und für 70.000 Mitarbeitende verantwortlich.

Das sind die beliebtesten Arbeitgeber des Jahres

Katharina Juschkat

Katharina Juschkat

Die Jobbörse Glassdoor hat die beliebtesten Arbeitgeber Deutschlands ermittelt. Dazu haben sie die anonymen Bewertungen der Mitarbeiter ausgewertet. Wer in diesem Jahr auf der Bestenliste gelandet ist, lesen Sie hier.

Die Jobbörse Glassdoor hat nach eigenen Angaben die besten Arbeitgeber Deutschlands ermittelt. Die Gewinner erhalten den Glassdoor-Award für Mitarbeiterzufriedenheit. Die Ergebnisse basieren auf dem anonymen Feedback von Mitarbeitern aus den letzten 12 Monaten, die ihre Arbeitgeber freiwillig bewerten nach den Kriterien Job, Arbeitsumfeld und Arbeitgeber. Die Platzierung der Gewinner richtet sich nach der Durchschnittsbewertung innerhalb des vergangenen Jahres (die Bewertung beruht auf einer 5-Punkte-Skala: 1,0 = sehr unzufrieden; 3,0 = o.k.; 5,0 = sehr zufrieden).

Berufstätige sehen sich nicht für digitale Arbeitswelt gerüstet

Achim Berg, BITKOM
  • Sieben von zehn haben im Job keine Zeit für Weiterbildungen
  • Drei Viertel sehen Digitalkompetenz als neue Kernkompetenz
  • Digitale Formate wie Lern-Apps machen lebenslanges Lernen leichter

Die meisten Berufstätigen sehen sich nicht optimal für die digitale Arbeitswelt gewappnet. Der Mehrheit fehlt es für Weiterbildungen an Zeit und Angeboten, um im Job mit den Anforderungen der Digitalisierung Schritt halten zu können.

Der Siegeszug des mobilen Recruitings

Janine Grundentaler
Janine Grundentaler

Ein  Gastbeitrag von Janine Grundentaler

Vor gar nicht allzu langer Zeit waren Personaler nur dafür zuständig neue Mitarbeiter ins Unternehmen zu holen. Zielstrebig aber ohne Innovationsnotwendigkeit verfolgten sie dieses Ziel ohne Umwege. Doch dann begann die Herrschaftsperiode des Fachkräftemangels und alles änderte sich…

Klingt nach dem Anfang eines Schreckenmärchens? Nun gut, so schlimm ist es nicht, aber die Zeit des einseitigen Recruitings ist definitiv vorbei. Durch den vorherrschenden Fachkräftemangel ist die Nachfrage nach Spezialisten in vielen Branchen höher als das Angebot.

Digitales Entwicklungsland statt #Neuland

Dwight Cribb
Dwight Cribb

Von Platz 15 auf 17 ist Deutschland in seiner digitalen Wettbewerbsfähigkeit abgerutscht. Das einstige „Neuland“ (Merkel in 2013) hat sich zum „Entwicklungsland“ entwickelt.

Woran liegts`s denn? Der Breitbandausbau läuft schleppend und bedroht unsere Zukunft als Industriestandort 4.0 – gute Beispiele zur „Internetmisere“ brachte die Wirtschaftswoche. Zweiter Grund: Die digitale Ignoranz deutscher Manager – rund 62 % gaben laut Bitkom-Studie an, noch nie von dem Begriff Plattform-Ökonomie gehört zu haben.

Gehälter der DAX-Vorstandschefs steigen kräftig

Dr. Alexander von Preen, Kienbaum
Dr. Alexander von Preen, Kienbaum

Kienbaum legt Studie zur Vorstandsvergütung im DAX30 vor

  • Aber einige Vorstandschefs verdienen weniger als im Vorjahr
  • Unternehmen halten ihr Gesamtbudget für Vorstandsgehälter konstant
  • SAP-Chef ist Spitzenverdiener im DAX30

Die Dax-Vorstandschefs haben im vergangenen Jahr mehr verdient: Im Mittel erhielt der Vorstandsvorsitzend eines DAX30-Konzerns 2016 4,9 Millionen Euro, 2015 waren es noch 4,4 Millionen Euro, ergab eine aktuelle Studie der Personal- und Managementberatung Kienbaum. Das ist eine durchschnittliche Steigerung um 15 Prozent, wobei die Steigerung hauptsächlich auf die langfristige variable Vergütung zurückzuführen ist. Die Grundgehälter bleiben hingegen praktisch konstant, so die Ergebnisse einer  Kienbaum-Studie, für die die Beratungsgesellschaft die Geschäftsberichte sämtlicher DAX-Konzerne ausgewertet hat.

Ende der Kreidezeit an Deutschlands Schulen

Dr. Bernhard Rohleder
Dr. Bernhard Rohleder
  • Bitkom begrüßt Initiative des Bundesbildungsministeriums zur flächendeckenden Ausstattung mit Computern und Internetzugängen
  • Länder sollten Angebot nutzen und jetzt in digitale Lerninhalte sowie die Lehrer-Fortbildung investieren
  • IT-Gipfel in Saarbrücken startet Modellprojekt „Smart School“

Die Ankündigung von Bundesbildungsministerin Prof. Johanna Wanka, alle Schulen bis 2021 mit Computern und leistungsfähigen Internetzugängen ausstatten zu wollen, bietet nach Ansicht des Digitalverbands Bitkom eine riesige Chance. „Deutschlands Schulen können endlich in die digitale Welt überführt werden. Es ist höchste Zeit, dass wir von einzelnen Projekt-Klassen zu einer flächendeckenden digitalen Versorgung der Schulen kommen. Die analoge Kreidezeit in Deutschland geht jetzt zu Ende“, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Wir appellieren an die Bundesländer, die Gelegenheit zu nutzen und den angebotenen Digitalpakt mit dem Bund zu schließen.“

Wie Big Data das Zielgruppendenken verändert

Björn Bloching
Björn Bloching

Die Werbung eines Softwarekonzerns verspricht, Businessdaten in Echtzeit zur Verfügung zu stellen. In der Landwirtschaft gleichen Traktoren heute schon Hightech-Maschinen, um zum Beispiel optimal Aussaaten oder Erntezeiten zu ermitteln. Auch im Human Resource Management ist Big Data auf dem Vormarsch. Was bedeutet das konkret für die Zielgruppendenke? Wir haben die Antworten für Sie recherchiert. Und wir stellen Ihnen ein beispielgebendes Big Data-Tool für das Targeting im Personalmarketing vor.

IT-Experten-Gehälter: Wohin geht die Reise?

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Das Mantra am Arbeitsmarkt wird oft gesungen: IT-Experten werden händeringend gesucht, IT-Experten verdienen gut, IT-Experten wollen nur coden, IT-Experten wollen nur an spannenden Aufgaben arbeiten. So weit, so schlecht. Wer als Arbeitgeber ein undifferenziertes Employer Branding Profil aufbaut oder langweilige Stellenanzeigen publiziert, hat ganz schlechte Karten im Recruiting. Und der Medien-Hype über die digitale Transformation stärkt das Angstgefühl und blendet Fakten erfolgreich aus. Nun hat das US-Karriereportal DICE eine lesenswerte Gehaltsstudie veröffentlicht, die mehr als eine Orientierungshilfe ist.