Thomas Sattelberger

Deutsche Telekom geht bei Pflege voran

Thomas Sattelberger

Ab Januar 2012 können Mitarbeiter Pflegezeiten für Angehörige nutzen

Die Deutsche Telekom geht bei der betrieblichen Umsetzung des vom Bundestag verabschiedeten Familienpflegezeitgesetzes voran. Als eines der ersten Unternehmen in Deutschland bietet das Unternehmen seinen Mitarbeitern ab Januar nächsten Jahres die Regelungen des Gesetzes zur häuslichen Pflege eines nahen Angehörigen an.

Zickenkrieg um die Frauenquote

von Gerhard Kenk

Die Diskussion um die Frauenquote für Führungskräfte nimmt bisweilen skurile Formen an, doch Politik und Unternehmen haben noch wichtigere Hausaufgaben zu lösen. Wann kommt die Männerquote für die KITA-Beschäftigten?

Kaum hatte Lisa Katharina Hug ihren Vortrag beim Recruiting Convent in Schloss Bensberg zum Thema Gender-Recruiting beendet und lächelte freundlich und erwartungsvoll in die grosse Runde der Teilnehmer, um Fragen zu beantworten, ging das direkte und persönliche Abwatschen vor versammeltem Publikum los.

Eine Teilnehmerin des Recruiting Convents nahm in ihrem ersten Statement kein Blatt vor den Mund – ein Total-Verriss zeichnete sich ab: „Ich fand Ihren Vortrag inhaltlich und sachlich überhaupt nicht angemessen“ und „Aufgrund Ihrer bisherigen kurzen Lebenserfahrung muss ich Ihnen jede Kompetenz zu diesem Thema absprechen.“

IT-Mitarbeiter händeringend gesucht – Größter Mangel in den Bereichen Forschung & Entwicklung und IT

Thomas Sattelberger, Telekom

Eschborn. Die größte Knappheit auf dem Arbeitsmarkt sehen deutsche Unternehmen derzeit in den Bereichen Forschung & Entwicklung und IT. Laut Telekom-Vorstand Thomas Sattelberger gab es selbst während der Wirtschaftskrise 40.000 offene Stellen für sogenannte MINT-Berufe: Mathematiker, IT-Spezialisten, Naturwissenschaftler und Techniker. Und auch mittelständische Unternehmen sehen den größten Mangel bei Top-Managern im IT-Bereich. Dies sind Ergebnisse der aktuellen Studien „Recruiting Trends 2011“ sowie „Recruiting Trends im Mittelstand 2011“ des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main und des Online-Karriereportals Monster.

Personalpolitik nach der Krise – Weiter wie bisher oder Neues wagen?

Prof.Dr.Jutta Rump, FH Ludwigshafen
Prof.Dr.Jutta Rump, FH Ludwigshafen

Ludwigshafen – Die Finanz- und Wirtschaftskrise war auch eine Chance für neue Ideen in der Personalpolitik. Bei den 4. Ludwigshafener Personalgesprächen erläuterten Personalverantwortliche Strategien, mit denen ihre Unternehmen gut durch die Krise gekommen sind. Jutta Rump, Professorin an der FH Ludwigshafen, hatte in einer Studie die Krise vermessen und Gründe dafür gefunden, warum die deutsche Wirtschaft relativ gut durch die Krise gekommen ist. Auf der mit über 400 Teilnehmern sehr gut besuchten Veranstaltung des Instituts für Beschäftigung und Employability IBE diskutierten die Personalvorstände der Telekom und Nestlé über neue und nachhaltige Instrumente der Personalpolitik. Die Rahmenbedingungen veränderten sich von innen wie von außen und forderten neues Denken und konsequentes Handeln.

Frauenquote für Führungskräfte: Die Einsamkeit des Personalchefs Thomas S.

Thomas Sattelberger, Telekom

[ghk] Die Einsamkeit des Personalchefs Thomas Sattelberger nimmt zu. Sehnsüchtig wartet er darauf, dass in die Riege der Vorstandsmitglieder der Deutschen Telekom endlich Farbe in den Einheitslook des blau-grauen Business-Anzugs  hineinkommt: Frauen in die Vorstandsriege – das Credo des Thomas Sattelberger wartet immer noch auf Umsetzung.

In einer medienwirksamen Ankündigung war die Vorgabe einer 15%-Frauenquote im Telekom-Vorstand strategisch geschickt erst für das Jahr 2015 versprochen worden. Denn erstens sind bis zum Erreichen dieser Zielgerade noch 5 Jahre Zeit, zum zweiten wird dann Thomas Sattelberger in Pension gehen – was schert ihn dann sein Geschwätz von gestern? Doch mittlerweile hat Sattelberger die Kontrolle des Agenda-Settings verloren, das Thema „Frauenquote“ hat sich selbstständig gemacht. Was vielleicht noch peinlicher ist: Andere Konzerne in Deutschland demonstrieren auch ohne vorher den Mund voll zu nehmen, dass man qualifizierte Frauen für Vorstandsposten einstellen kann.

Keiner ist talentfrei

Nürnberg. Heinrich Alt, Vorstand Grundsicherung der Bundesagentur für Arbeit (BA) und Thomas Sattelberger, Personalvorstand der Deutschen Telekom zogen nach einem Jahr Bilanz über das gemeinsame bundesweite Modellprojekt „Meine Chance – Ich starte durch“. Ergebnis: In vielen Jugendlichen schlummern Talente. Die Suche danach lohnt sich!

Dringend gesucht: Magenta-Managerin

Thomas Sattelberger, Telekom

30.3.2010 (ghk).

Die von der Deutschen Telekom lancierte Initiative „Frauenquote im Vorstand“ hat eine hohe Medienresonanz gefunden – weitere personalpolitische Hausaufgaben werden ausgeklammert.

Eigentlich ist es René Obermann und Thomas Sattelberger hoch anzurechnen, dass sie ihre Recruiting-Kampagne nicht einfach über ganz normale Stellenanzeigen bei einigen der auf Fach- und Führungskräfte spezialisierten Jobbörsen wie Jobware, Stellenanzeigen.de, Stepstone oder FAZjob.net plaziert haben. Auch der Weg über die derzeit in Mode stehenden Social Media wie Facebook, Twitter, Xing oder LinkedIn wurde auf der Suche nach Führungskräften ausgeschlagen. Nein, Obermann entpuppte sich wieder einmal mehr als Macher und Meister der Medien und positionierte die Stellenanzeige für weibliche Vorstandsmitglieder ganz geschickt eingebettet in einen News-Event. Flugs wurde argumentiert, dass die DAX-30 Konzerne so gut wie keine Frauen auf Vorstandsebene beschäftigen, und überhaupt: angesichts des demographisch bedingten Wandels sieht die Republik einen Mangel an Fach- und Führungskräften auf sich zu kommen und diesen möchte man bei der Deutschen Telekom schleunigst entgegentreten durch Neueinstellungen oder Beförderungen von Frauen auf verantwortungsvolle Vorstandspositionen.

Jenseits der Henkerrolle – Wie sich Personalmanager als Lenker in der Krise bewähren.

München, 23. Februar 2009 – Die Krise bestimmt seit Monaten die Schlagzeilen. Genau genommen handelt es sich um drei mit einander verwobene Krisen: 1. Einen Einbruch der Konjunktur 2. Einen internationalen Kollaps der Finanzsysteme 3. In der Folge der zweiten
Krise eine Krise der ethischen Grundlagen marktwirtschaftlichen Handelns. Die praktischen Auswirkungen der Krise sind voll in den Personalabteilungen angekommen: Einstellungsstopp, Entlassung von Zeitarbeitern aber auch Stammbeschäftigten, Kurzarbeit und
Produktionsferien stehen auf der Tagesordnung. HR-Manager/innen sind besonders gefordert, schnell auf die veränderten Bedingungen zu reagieren. Was soll HR angesichts der Krise tun? Dazu nimmt die HR Alliance mit einem Verhaltens-Szenario Stellung.

HR Pressearbeit: Schweigende Personalchefs

4. Februar 2009/ghk.

Für Personaler kommt es in diesen schwierigen Zeiten der weltweiten Wirtschaftskrise knüppeldick: Die Presse ist voll mit Hiobsbotschaften über Personalabbaumaßnahmen namhafter Unternehmen, der schleichende konzerninterne Trend zum Outsourcing operativer Personaltätigkeiten hält an, die steigende Arbeitslosigkeit und die Explosion der Kurzarbeiter-Zahlen sind Auslöser für eine neue Flut von Initiativbewerbungen. Das operative Tagesgeschäft läßt wenig Spielraum für neue HR-Konzepte oder strategische Weichenstellungen. Kurzum: die Lage ist schwierig.  „Wegducken“ erscheint vielen Personalern als sinnvolle Verhaltensweise in Krisenzeiten – doch genau das Gegenteil wäre gefordert. Kommunikation in der Krise – nicht nur in Schönwetterperioden.