Thomas Sattelberger

Im digitalen Wandel – Sind HR-Abteilungen noch zeitgemäß?

Die Digitalisierung schreitet in den Unternehmen voran – doch leider nicht in vielen HR-Abteilungen. Dabei könnte die dringend notwendige Transformation das Human Resources entlasten, damit es nicht nur zu Hire und Fire verdammt sind, sondern sich wichtigeren Aufgaben widmen kann, wie zum Beispiel, die Personalentwicklung voranzutreiben. Ansonsten werden HR-Abteilungen möglicherweise obsolet.

Thomas Sattelberger

„Die digitale Kompetenz der Personaler tendiert gegen null“, spitzt der FDP-Bundestagsabgeordnete Thomas Sattelberger, die Lage zu. Er muss es ja wissen, war er doch lange Zeit in der Entwicklung von Führungskräften tätig und 2003 bis 2012 sogar Personalvorstand bei Continental und der Deutschen Telekom. Den überwiegenden Teil der deutschen HR-Abteilungen bezeichnet er als „lebendige Leiche“. Statt Treiber der Digitalisierung zu sein, hinkten sie vielfach hilflos hinterher und fehle es ihnen an „Spritzigkeit, an Inspiration, an Innovation“, so Sattelberger. Ein hartes Urteil und sicherlich nicht überall, aber in vielen Fälle so treffend.

Kann die DSGVO Big Brother Google verhindern?

Big Brother is watching digitizing you

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Big Brother, Foto: Wikimedia Commens, (c) Frederic Guimont

Während kurz vor dem Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) die digitalen Operateure des Internet wie Lemminge hintereinander her rennen um ja keine noch so irrsinnige Vorschrift der DSGVO zu ignorieren, tauchen auch wieder Konzepte auf die nahelegen, dass man eigentlich Big Brother auf die Finger schauen müsste.

Die Rede ist von Googles „Selfish Ledger“, in dessen Mittelpunkt die Idee steht, alle möglichen Daten von Personen in einem digitalen Tresor abzuspeichern, um dann durch der Vernetzung dieser Informationsbruchstücke Rückschlüsse auf Verhaltensmuster der Personen zu ziehen.

HR ist seit vielen Jahren eine „lebendige Leiche“

Thomas Sattelberger ist als Ex-Personalvorstand von Lufthansa und der Deutschen Telekom nicht dafür bekannt, ein Blatt vor den Mund zu nehmen und sich im vorauseilenden Gehorsam diplomatisch und politisch korrekt und  zu wichtigen Themen des Personalwesens zu äußern.

Es entspricht seinem Naturell, Themen und Forderungen überspitzt zu formulieren und auf den Punkt zu bringen. „Pinguine stellen Pinguine ein“ gilt als ein typisches Sattelberger-Zitat, mit dem er die Eintönigkeit und Gleichmacherei bei Personaleinstellungen scharf kritisierte.

Stabübergabe: Der Recruiting Convent unter neuer Leitung

Gero Hesse

Der Recruiting Convent ist die „Muss“-Veranstaltung für alle an Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting Interessierten und findet am 6. und 7. Juni 2018 bereits zum 11. Mal statt. Allerdings nicht mehr unter der Ägide von Prof. Dr. Christoph Beck, sondern modernisiert unter der Leitung eines anderen bekannten Gesichts aus der Szene, nämlich Gero Hesse. Crosswater hat einmal genauer nachgefragt:

 

Crosswater: Herr Hesse, wie lange sind Sie eigentlich schon in der Employer-Branding-Branche tätig?

Sattelberger: Ehemaliger Personalvorstand zieht in den Bundestag ein

Autor: Bernd Gey, PERSONALintern

Thomas Sattelberger
Thomas Sattelberger

Thomas Sattelberger, MdB

Thomas Sattelberger (68) hat es geschafft und wird dem 19. Deutschen Bundestag angehören. Nach erfolgreicher Kandidatur und vom Listenplatz 5 der bayerischen FDP-Landesliste für den Bundestag aus (PERSONALintern 37/2017), wird der ehemalige Dax-Personalvorstand als einer von 12 Abgeordneten aus Bayern in den Deutschen Bundestag einziehen. Die FDP erreichte im Bund 10,7% der Stimmen, in Bayern erzielte sie 10,2% der Stimmen und Sattelberger erreichte in seinem Bundestagswahlkreis 219 (München-Süd) mit 9,0% der Wählerstimmen ebenfalls ein solides Ergebnis. Und es gibt durchaus Meinungen, die besagen, Sattelberger sei auch ein Mann für das Amt des Bundesarbeitsministers. Er wäre dann Nachfolger von Andrea Nahles (47), die zur neuen Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Bundestag gewählt wurde und die damit – zwar von der Oppositionsbank aus – als erste Frau in der Parteigeschichte die SPD im Parlament anführt.

 

MINT-Fachkräftemangel im magischen Dreieck: Digitale Revolution, Demographie, Migration

Thomas Sattelberger
Thomas Sattelberger

Mit der zunehmenden Digitalisierung unseres Alltags, aber vor allem unserer Arbeitswelt, stehen wir vor großen Herausforderungen: Wie decken wir den wachsenden Bedarf an digitaler Bildung? Sind die Inhalte unserer Bildungs-, Ausbildungs- und Weiterbildungssysteme hierfür noch zeitgemäß? Neben dem drohenden Mangel an Fachkräften, nicht nur im akademischen Bereich, sondern vor allem im Bereich der MINT-Fachkräfte mit beruflicher Ausbildung und im Handwerk, steht der disruptive Wandel durch Digitalisierung und Industrie 4.0 an.

European MINT Convention 16.-17. September 2016 in der Messe Stuttgart

Thomas Sattelberger
Thomas Sattelberger

Der jährliche Treffpunkt für nationale und vor allem internationale Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, die neue HR-Trends entdecken und Lösungen im Bereich der MINT-Fachkräftegewinnung und -sicherung finden wollen.

Personalfluktuationen: Sattelberger startet zweite Karriere in der Politik

Autor: Bernd Gey

Sattelberger will für die FDP im Wahlkreis München-Süd antreten

Thomas Sattelberger (67) früherer Topmanager, startet seine zweite Karriere in der Politik. Wie das Wirtschaftsmagazin BILANZ in seiner neuen Ausgabe meldet, will er bei der Bundestagswahl im Herbst kommenden Jahres für die FDP im Wahrkreis München-Süd antreten. Sattelberger bringt für seine Politik-Karriere reichlich Wirtschaftserfahrung mit. Bei drei Dax-Konzernen, Lufthansa, Continental und zuletzt Telekom, saß er im Vorstand, zuständig für das Personalressort.

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Thomas Sattelberger

 

Arbeiten 4.0 – Wie arbeiten wir in Zukunft?

Andrea Nahles (Foto: Bea Marquardt / SPD)
Andrea Nahles (Foto: Bea Marquardt / SPD)

Thementage der Initiative Neue Qualität der Arbeit

Passend zum Top-Thema „arbeiten 4.0“ der Zukunft Personal, Europas Leitmesse für Personalmanagement, ist das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Köln stark vertreten: Über die Zukunft der Arbeit spricht Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles am Donnerstag, 17. September 2015. Zudem bietet die gemeinsam mit den Sozialpartnern getragene Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) in einem eigenen Forum und am benachbarten Messestand zahlreiche Diskussionen mit namhaften Experten. Die Thementage der Initiative am 15. und 16. September beleuchten die Auswirkungen der Digitalisierung auf Personalpolitik und Arbeitskultur.

Blogparade #HRLab: Müssen Personaler zu Experimentier-Agents für „arbeiten 4.0“ werden? Und wenn ja, wie?

Stefanie Hornung
Stefanie Hornung

Von Stefanie Hornung

„arbeiten 4.0“, das diesjährige Motto der Messe Zukunft Personal, ist ein vielschichtiger gesellschaftlicher Trend: Mit der Digitalisierung der Arbeitswelt ändern sich der Arbeitsmarkt, die Dynamik der Wirtschaft und nicht zuletzt das Mindset der Beschäftigten. Müssen wir Arbeit völlig neu denken und bereit sein, einiges auszuprobieren? Wie können Unternehmen mehr Experimentiergeist entwickeln? Wie werden Personaler und Recruiter dabei zu „Experimentier-Agents“? Sind sie bereit dazu? Und welche Projekte sind dafür geeignet?
Wir rufen hiermit auf zur Blogparade #HRLab.