Überstunden

Konjunkturelle Abschwächung lässt Zahl der Überstunden sinken

Die bezahlten und unbezahlten Überstunden je Arbeitnehmer sind im ersten Quartal 2019 gegenüber dem Vorjahr um jeweils 0,4 Stunden gesunken. Grund dafür sei die konjunkturelle Abschwächung, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Die Beschäftigten machten im ersten Quartal im Durchschnitt 6,4 bezahlte Überstunden und 6,0 unbezahlte Überstunden. Das sind jeweils 0,4 Stunden weniger als im ersten Quartal 2018. „Die Zahl der Überstunden geht mit der konjunkturellen Abschwächung seit dem vergangenen Jahr zurück“, erklärt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“.

Enzo Weber

Mehr arbeiten als das Gesetz erlaubt – und der Chef weiß Bescheid

Die fünfte So arbeitet Deutschland-Umfrage von SThree zeigt:  Ein Großteil der Arbeitnehmer und Freelancer in Deutschland überschreitet die maximale Tagesarbeitszeit – mit negativen Folgen für die Gesundheit

Flexibilität, Selbstbestimmung, Agilität: Das alles bedeutet New Work. Aber auch Überstunden, Druck und psychische Probleme.
Dies sind die Ergebnisse der repräsentativen Studie „So arbeitet Deutschland“ der Personalberatung SThree. In Zusammenarbeit mit YouGov befragte SThree 1.515 Angestellte und Selbstständige in Deutschland. Alarmierend: Mehr als die Hälfte der Befragten arbeiten auch mal mehr als die gesetzlich erlaubten zehn Stunden pro Tag – und das meist im Wissen ihres Vorgesetzten. Die Konsequenzen bleiben nicht aus: Viele sehen bereits jetzt mentale Probleme als wesentliche Folge der neuen Arbeitswelt und wünschen sich, diese würden auch von Arbeitgeberseite ernster genommen werden.

Arbeitsvolumen lag im dritten Quartal 2017 auf dem höchsten Stand seit 25 Jahren

Prof. Dr. Enzo Weber, IAB
Prof. Dr. Enzo Weber, IAB

Im dritten Quartal 2017 arbeiteten die Erwerbstätigen in Deutschland insgesamt 15,36 Milliarden Stunden. Das sind 1,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Gegenüber dem zweiten Quartal 2017 beträgt der Zuwachs saison- und kalenderbereinigt 0,3 Prozent. Mehr gearbeitet wurde zuletzt vor 25 Jahren, erklärte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg. Im ersten Quartal 1992 lag das Arbeitsvolumen bei 15,38 Milliarden Stunden.

Erwerbstätige arbeiteten im dritten Quartal 2016 insgesamt 15,1 Milliarden Stunden

Prof. Dr. Enzo Weber, IAB
Prof. Dr. Enzo Weber, IAB

Im dritten Quartal 2016 arbeiteten die Erwerbstätigen in Deutschland insgesamt 15,1 Milliarden Stunden. Das entspricht einem Plus von 0,5 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Gegenüber dem zweiten Quartal 2016 bedeutet das dagegen saison- und kalenderbereinigt eine Abnahme von 0,5 Prozent. „Der Arbeitsmarkt hatte im Spätsommer einen Gang zurückgeschaltet“, erklärte am Montag Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen“.

Studie: Über 63 Prozent der Deutschen machen Überstunden

Artur Jagiello
Artur Jagiello

Laut der aktuellen Studie „Arbeitszeitmonitor 2015“ der Vergütungsberater von Compensation-Online müssen über 63 Prozent der Deutschen länger arbeiten. Einen Ausgleich für die Zusatzleistung erhalten knapp 56 Prozent – für 44 Prozent gibt es weder mehr Geld noch Freizeit. Untersucht wurden 272.287 Datensätze.

Was im Arbeitsvertrag steht, muss nicht immer der Wahrheit entsprechend – dies gilt insbesondere für die Arbeitszeit. Laut der Studie von Compensation-Online sind die meisten Deutschen zwischen 36 und 40 Stunden pro Woche beschäftigt. Viele arbeiten länger, die meisten (über 40 Prozent) bis zu fünf Stunden zusätzlich. Fünf bis zehn Stunden mehr erreichen knapp 16 Prozent und elf bis 15 Stunden fast vier Prozent.

Überstunden – nicht ungefährlich, und doch oft unbezahlt

Bernd Kraft, Monster Deutschland
Bernd Kraft

Monster Umfrage zeigt: Sieben von zehn der deutschen Befragten werden nicht für Überstunden bezahlt

Fast drei Stunden pro Woche – so viele Überstunden hat jeder Arbeitnehmer 2013 in Deutschland durchschnittlich geleistet. Einer europäischen Vergleichsstudie* zufolge wird in keinem Land der Euro-Zone so viel Mehrarbeit geleistet wie in der Bundesrepublik. Doch was haben die Arbeitnehmer von ihrem Arbeitseifer und Fleiß? Die ernüchternde Antwort lautet, zumindest aus finanzieller Sicht: wenig. Das Online-Jobportal Monster hat seine User zum Thema Überstunden befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die deutliche Mehrheit, nämlich rund 70 Prozent der deutschen Teilnehmer, für Überstunden keine zusätzliche Bezahlung erhalten. Lediglich jeder Fünfte der 238 Befragten gibt an, eine Vergütung für die Stunden zu bekommen, die er zusätzlich zur vereinbarten Arbeitszeit leistet. Überstunden scheinen unterdessen längst zur Selbstverständlichkeit in deutschen Büros geworden zu sein: Nur einer von 20 Teilnehmern gibt explizit an, nie Überstunden zu machen. …

Arbeitszeit-Monitor 2014: Wie viel arbeiten die Deutschen?

Hamburg – Der Unterschied zwischen der vereinbarten und der tatsächlichen Arbeitszeit ist laut Medienberichten in keinem anderen Land der Eurozone so groß wie in Deutschland. Doch, wie viele Stunden arbeiten deutsche Arbeitnehmer überhaupt, wer macht wie viele Überstunden und hat welchen Urlaubsanspruch? Der aktuelle „Arbeitszeit-Monitor Deutschland 2014“ der Hamburger Vergütungsberatung Compensation-Online kommt zu folgenden Ergebnissen:

PR-Jobs: Mythos Überstunden – Hälfte der PR-Fachleute macht weniger als fünf Überstunden pro Woche

Hamburg – Das Workaholic-Image ist so alt wie die Branche:  PR-Leute arbeiten 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche. Doch der Mythos, an dem viele Kommunikationsprofis fleißig mitgearbeitet haben, entpuppt sich als Legende. Rund die Hälfte der Mitarbeiter in PR-Agenturen und Pressestellen macht ämlich weniger als fünf Überstunden in der Woche. Das ist das Ergebnis der Studie „Jobmarkt PR“, die von der Kommunikationsagentur Faktenkontor anlässlich des vom PR Career Center ausgerichteten „Sommer Symposiums 2010“ erstellt wurde.

Länger bleiben, kürzer treten: Fast die Hälfte der deutschen Manager leisten unvergütete Überstunden

Frank Hensgens, Stepstone
Frank Hensgens, Stepstone

Düsseldorf. Überstunden werden in deutschen Unternehmen in der Regel nicht vergütet. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage der Online-Jobbörse www.stepstone.de unter 8025 Fach- und Führungskräften. Demnach antworten 49 Prozent der Befragten, dass Überstunden von ihrem Arbeitgeber erwartet und daher auch nicht honoriert werden.

Drei von zehn Arbeitnehmern haben dagegen die Möglichkeit ihre Überstunden abzufeiern, während 10 Prozent sie ausbezahlt bekommen. Lediglich 11 Prozent der Befragten geben an, gar keine Überstunden zu machen.

Sind deutsche Arbeitnehmer keine Krisenhelfer? Nur 5 Prozent würden eine Gehaltskürzung in Kauf nehmen.

Opferbereitschaft besteht bei Bonus-Zahlungen oder bezahlten Überstunden.

München, 29. April 2009 – Wirtschaftskrise: Worauf würden Sie verzichten, um Ihrem Unternehmen auf die Beine zu helfen? In einer Umfrage unter rund 3.000 JobScout24 Nutzern standen Bonus, Gehaltserhöhung, Weihnachts- bzw. Urlaubsgeld sowie Gehaltsverzicht oder Bezahlung von Überstunden zur Disposition. Das Ergebnis ist eindeutig: Der Großteil der Befragten würde auf zusätzliche Leistungen verzichten oder unbezahlte Überstunden in Kauf nehmen. Aber nur 5 Prozent wären mit einer Gehaltskürzung einverstanden.