Ulrich Dietz

Start-ups geben Ämtern und Behörden schlechte Noten

  • Ulrich Dietz
    Ulrich Dietz

    Gründer sind unzufrieden mit der Verwaltung vor Ort

  • Gute Noten für Infrastruktur und Lebensqualität
  • Münchener Start-ups klagen über hohe Kosten und magere Öffnungszeiten

Start-ups sind mit den Standortbedingungen in Deutschland überwiegend zufrieden, geben der öffentlichen Verwaltung aber meist schlechte Noten. Nur rund jeder dritte Gründer (37 Prozent) äußert sich zufrieden oder sehr zufrieden über die Zusammenarbeit mit den Ämtern, 40 Prozent sind eher oder überhaupt nicht zufrieden. Damit werden die Behörden von den Gründern so schlecht bewertet wie kein anderer Standortfaktor.

Start-ups: Persönliche Gründe sind bei der Standortwahl entscheidend

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    Gründer legen Wert auf Nähe zu Freunden und Lebensqualität

  • Infrastruktur und Personalsituation vor Ort sind ebenfalls wichtig
  • Für Berlin spricht das Gründer-Netzwerk, für Hamburg die Infrastruktur und für München die Nähe zu Familie und Freunden

Bei der Wahl des Standorts für ihr Start-up lassen sich Gründer vor allem von persönlichen Faktoren wie der Nähe zu Freunden und zur Familie sowie der Lebensqualität vor Ort leiten. Daneben spielen aber auch die Infrastruktur und die Personalsituation eine bedeutende Rolle.

Thorsten Dirks ist neuer Bitkom-Präsident

  • Thorsten Dirks Chief Executive Officer,  EPlus-Gruppe,  Düsseldorf
    Thorsten Dirks

    Achim Berg, Ulrich Dietz und Timotheus Höttges als Vizepräsidenten sowie Michael Kleinemeier als Schatzmeister bestätigt

  • Vier neue Mitglieder im Präsidium, sechs weitere wiedergewählt
  • Digitalisierung der Wirtschaft, Ausbau der Breitbandnetze und Aufbau intelligenter Infrastrukturen zentrale Herausforderungen der nächsten Jahre

Thorsten Dirks ist neuer Präsident des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom). Der Vorstandsvorsitzende des Mobilfunkanbieters Telefónica Deutschland wurde heute im Rahmen der Bitkom-Jahrestagung in Berlin einstimmig gewählt. Er folgt auf Prof. Dieter Kempf, der nach zwei Amtszeiten turnusgemäß ausscheidet. Dirks wird in den kommenden beiden Jahren für die rund 1.500 im Bitkom vertretenen Mitglieder aus der Digitalwirtschaft sprechen.

Jedes Start-up schafft im Schnitt 13 neue Jobs

  • Ulrich Dietz
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    Nach fünf Jahren beschäftigen Start-ups bereits 25 Mitarbeiter

  • Münchener Start-ups haben die meisten Mitarbeiter, Hamburger die wenigsten

Von wegen einsamer Tüftler in der Garage: Start-ups in Deutschland sind wichtige Arbeitgeber und schaffen Tausende Jobs. Im Durchschnitt beschäftigt jedes Start-up 13 Mitarbeiter. Bereits im ersten Jahr zählen die neu gegründeten IT- und Internet-Unternehmen sechs Mitarbeiter, nach zwei bis fünf Jahren steigt diese Zahl auf 14 Mitarbeiter. Und Start-ups, die älter als fünf Jahre sind, haben sogar durchschnittlich 25 Mitarbeiter.

Mittelstand ist der Jobmotor der IT-Branche

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    Unternehmen stellen jeden zweiten sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz in der Branche

  • Die meisten IT-Mittelständler finden sich in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern
  • BITKOM veröffentlicht ersten Mittelstandsbericht

 

Der Mittelstand ist der Jobmotor der IT-Branche. Mit 372.745 Beschäftigten stellen die mittelständischen IT-Unternehmen mehr als jeden zweiten sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz (52 Prozent) in der Branche. Und dies, obwohl nur 9 Prozent aller IT-Unternehmen dem Mittelstand zuzurechnen sind. Der Großteil hat weniger als 10 Mitarbeiter, nur Wenige liegen bei 500 und mehr. „Im IT-Mittelstand sind überdurchschnittlich viele Menschen beschäftigt, er ist eine wichtige Stütze des deutschen Arbeitsmarkts“, sagte BITKOM-Vizepräsident Ulrich Dietz heute bei der Vorstellung des erstmals veröffentlichten BITKOM Mittelstandsberichts in Berlin. Der Bericht zeigt unter anderem, dass mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der IT-Mittelständler in diesem Jahr zusätzliche Arbeitsplätze schaffen wollen, nur 7 Prozent gehen von einem Stellenabbau aus.

IT-Mittelstand erwartet steigende Umsätze

  • Ulrich Dietz
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    BITKOM-Mittelstandsindex klettert auf Rekordwert von 75 Punkten

  • Zwei Drittel der Unternehmen planen Neueinstellungen

Berlin. Die Stimmung im IT-Mittelstand hat sich zur Jahresmitte weiter verbessert. Vier von fünf mittelständischen IT-Unternehmen (82 Prozent) rechnen damit, dass ihre Umsätze im zweiten Halbjahr steigen. Rund jedes neunte Unternehmen (11 Prozent) erwartet gleichbleibende Umsätze. Das hat die aktuelle Konjunkturumfrage des BITKOM unter mittelständischen IT-Unternehmen ergeben. Der BITKOM-Mittelstandsindex steigt damit um 5 Punkte auf den Rekordwert von 75 Punkten. „Der Mittelstand ist das Herzstück der IT- und Telekommunikationsbranche in Deutschland. Die Vernetzung mit den Kunden ist dabei sehr eng“, sagt BITKOM-Vizepräsident Ulrich Dietz.

Start-ups und Gründer sind hoch angesehen

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    Unternehmen gelten als innovativ und wichtig für den Standort

  • Gründer werden als leistungsorientiere Vorbilder gesehen
  • Aber nicht einmal jeder Zweite würde bei einem Start-up arbeiten

Hannover. Die Mehrheit der Deutschen weiß mit dem Begriff „Start-up“ nichts anzufangen. Wer sich mit dem Thema jedoch beschäftigt, hat eine außerordentlich hohe Meinung von Gründungen und Gründern. Rund jeder zweite Bundesbürger (54 Prozent) hat den Begriff Start-up schon einmal bewusst gehört oder gelesen, aber nur jeder Dritte (32 Prozent) weiß, dass damit ein junges Unternehmen gemeint ist.

IT-Mittelstand erwartet steigende Umsätze

  • Ulrich Dietz
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    Zwei Drittel der Unternehmen wollen Personal einstellen

  • BITKOM-Mittelstandsindex steigt auf 70 Punkte

Berlin. Der IT-Mittelstand ist für die kommenden Monate sehr zuversichtlich. Acht von zehn mittelständischen IT-Unternehmen (80 Prozent) gehen davon aus, dass die Umsätze im ersten Halbjahr steigen, 10 Prozent rechnen mit gleichbleibenden Umsätzen. Das hat die aktuelle Konjunkturumfrage des BITKOM unter mittelständischen Hightech-Unternehmen ergeben. Der BITKOM-Mittelstandsindex steigt damit kräftig von 61 auf 70 Punkte.

Start-up-Board des BITKOM nimmt Arbeit auf

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    170 Start-ups engagieren sich im BITKOM

  • Get Started bringt junge und etablierte Unternehmen zusammen
  • BITKOM-Stand auf der CeBIT als Partner von CODE_n

Die Start-up-Mitgliedschaft im Hightech-Verband BITKOM stößt auf großes Interesse. Drei Monate nach Einführung haben sich mehr als 170 Start-ups der IT- und Internetbranche für eine Mitgliedschaft entschieden. „Unsere Initiative Get Started bringt kleine und große, junge und etablierte Unternehmen zusammen. Die Resonanz in der Start-up-Szene zeigt, dass es einen großen Bedarf an einem solchen Austausch und einer Zusammenarbeit gibt“, sagt BITKOM-Vizepräsident Ulrich Dietz.

13.000 offene Stellen für Fachkräfte im IT-Mittelstand

  • Ulrich Dietz
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    Vor allem kleinere Mittelständler leiden unter Fachkräftemangel

  • Software-Entwickler werden besonders häufig gesucht

Berlin. Bei mittelständischen Unternehmen der Informationstechnologie und Telekommunikation sind derzeit rund 13.000 Stellen für IT-Experten unbesetzt. Damit entfallen rund 80 Prozent der insgesamt 16.000 offenen IT-Stellen in der ITK-Branche auf diese Firmen mit einem Jahresumsatz zwischen 1 und 50 Millionen Euro. Das ist das Ergebnis einer Studie zum Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte des Hightech-Verbands BITKOM. „Das ist eine gute und eine schlechte Nachricht zugleich. Der IT-Mittelstand bietet nach entsprechendem Studium oder Ausbildung hervorragende Chancen für einen Berufsstart“, sagt BITKOM-Vizepräsident Ulrich Dietz.