Wirtschaftskrise

Wirtschaftskrise: IT-Chefs verdienen weniger

Christian Näser, Kienbaum
Christian Näser, Kienbaum

Gummersbach.  Die Wirtschaftskrise lässt die Gehälter der IT-Führungskräfte in Deutschland schrumpfen: Sie verdienen in diesem Jahr 3,5 Prozent weniger als 2008. Insgesamt sind die Grundeinkommen der Fach- und Führungskräfte in der IT jedoch um mehr als drei Prozent gestiegen. Die Fachkräfte konnten ihre Gesamtbezüge im Vergleich zu 2008 sogar noch leicht um ein Prozent steigern. Das ergab die Studie „Vergütung von Führungs- und Fachkräften in der Informationstechnologie“ der Managementberatung Kienbaum. Dazu wurden die Informationen von 332 Unternehmen und 5992 Positionen ausgewertet. „Ursache für diese Entwicklung ist die Finanz- und Wirtschaftskrise, wegen der viele Unternehmen 2008 ihre Jahresziele nicht erreicht haben. Deshalb ist die variable Vergütung für 2008 geringer ausgefallen als 2007. Diese Einbußen betreffen die Führungskräfte in der IT wesentlich stärker als die Fachkräfte, die seltener eine variable Vergütung beziehen und deren Bonus einen geringeren Anteil am Gesamteinkommen ausmacht als bei den Führungskräften“, sagt Christian Näser, Mitglied der Geschäftsleitung bei Kienbaum und Leiter der Studie.

Marktübersicht: Die Top-50 Jobbörsen in Deutschland

Die Wirtschaftskrise macht sich im Recruiting bemerkbar: Die Jobbörsen publizieren weniger Inserate als im Juni 2008.

25.6.2009/ghk. Die aktuelle Rangliste der Top-50 Jobbörsen, gemessen an der Anzahl der publizierten Stellenanzeigen für Jobbörsen zeigt die Bremsspuren der Wirtschaftskrise. So publizierte das Karriereportal Monster/Jobpilot im April 2009 rund 35 Prozent weniger Stellenangebote als im Vorjahr. StepStone (-17 Prozent), CareerBuilder Deutschland (-12 Prozent),  FAZjob.net (-30 Prozent), oder Stellenanzeigen.de (-20 Prozent) mussten ebenfalls einen Rückgang im Anzeigengeschäft hinnehmen. Die Jobbörse Kalaydo konnte sich mit einem Zuwachs von zwei Prozent dem allgemeinen Trend entziehen. Doch auch hier gilt: Ohne die Kooperationen mit zusätzlichen Verlagspartnern in Rheinland-Pfalz und Hessen wäre das Wachstum sicherlich nicht zustande gekommen.

Angestellte machen Abstriche in der Krise

München, 4. März 2009 – Die meisten Fach- und Führungskräfte sind angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise bereit, bei ihren Jobs Abstriche zu machen. Das hat eine Umfrage der Online-Jobbörse stellenanzeigen.de ergeben: Eine Mehrheit stimmt demnach aktuell der These zu, man müsse vor dem Hintergrund der Krise flexibel sein – und ist bereit, „vorübergehende Einschränkungen“ in Kauf zu nehmen.

Wirtschaftskrise als Karrierechance

StepStone-Umfrage: 45 Prozent der deutschen Fach- und Führungskräfte wollen sich jetzt beweisen

Wolfgang Bruhn, Stepstone
Wolfgang Bruhn, Stepstone

Düsseldorf, März 2009.

Die Deutschen wollen in der gegenwärtigen Rezession ihre Karriere voran bringen. Dies ergab eine internationale Umfrage, des Online-Stellenportals StepStone, an der alleine in Deutschland 5.509 Fach- und Führungskräfte teilnahmen. So sind 45 Prozent der Befragten überzeugt, dass die wirtschaftliche Krise eine Karrierechance für sie sein kann. Weitere 18 Prozent fürchten im Rahmen der ökonomischen Entwicklung nicht um ihren gegenwärtigen beruflichen Status. Überraschend, die relativ geringe Zahl der Pessimisten: Nur 37 Prozent sehen in der momentanen Lage ein Risiko für ihren Job.

Jenseits der Henkerrolle – Wie sich Personalmanager als Lenker in der Krise bewähren.

München, 23. Februar 2009 – Die Krise bestimmt seit Monaten die Schlagzeilen. Genau genommen handelt es sich um drei mit einander verwobene Krisen: 1. Einen Einbruch der Konjunktur 2. Einen internationalen Kollaps der Finanzsysteme 3. In der Folge der zweiten
Krise eine Krise der ethischen Grundlagen marktwirtschaftlichen Handelns. Die praktischen Auswirkungen der Krise sind voll in den Personalabteilungen angekommen: Einstellungsstopp, Entlassung von Zeitarbeitern aber auch Stammbeschäftigten, Kurzarbeit und
Produktionsferien stehen auf der Tagesordnung. HR-Manager/innen sind besonders gefordert, schnell auf die veränderten Bedingungen zu reagieren. Was soll HR angesichts der Krise tun? Dazu nimmt die HR Alliance mit einem Verhaltens-Szenario Stellung.

Wirtschaftskrise erfasst Berufsgruppe der Ingenieure und IT/TK-Fachkräfte kaum

Nachfrage an Ingenieuren und IT/TK-Fachkräften im vierten Quartal 2008 gegenüber Vorjahr unverändert

München, 24. Februar 2009 – Die Anzahl geschalteter Stellenanzeigen hat sich für die Berufsgruppe der IT/TK-Fach- und Führungskräfte und für technische Berufe im vierten Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Lediglich im Dezember war die Nachfrage an den Berufsgruppen unter der Zahl des Vorjahres. Viele Firmen reagieren auf die unsichere Wirtschaftslage mit einem abwartenden und vorsichtigen Verhalten bei Personalinvestitionen.

Die weltweite Wirtschaftskrise trifft auch Monster: 36% Gewinneinbruch

Sal Iannuzzo, Monster CEO. Quelle: Secretsides/JOBlog
Sal Iannuzzo, Monster CEO. Quelle: Secretsides/JOBlog

30. Januar 2009/ghk. Wie Monster Worldwide gestern ankündigte, mußte das Unternehmen im 4. Quartal 2008 einen Rückgang des Netto-Gewinns von 36 Prozent verzeichnen. Ebenso gingen die Umsätze auf US-$ 290 Mio. zurück, vor Jahresfrist erwirtschaftete Monster noch einen Quartalsumsatz in Höhe von US-$ 348 Millionen. Als Grund für diesen Umsatz- und Gewinneinbruch nannte das Unternehmen die Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise. „Unglücklicherweise ist die Wirtschaftskrise wirklich global und der Geschäftsrückgang trifft uns in jedem einzelnen Marktbereich.“, sagte Monster CEO Sal Iannuzzi.  Diese Entwicklung war seit Oktober 2008 zu beobachten.

Wirtschaftskrise fördert Ellenbogenmentalität – StepStone-Umfrage: 52 Prozent der Deutschen fürchten verschärften Wettbewerb unter Kollegen

Wolfgang Bruhn
Wolfgang Bruhn

Düsseldorf, Januar 2009. Die internationale Rezession erhöht den Konkurrenzdruck in deutschen Unternehmen. Dies ist das Ergebnis einer internationalen StepStone-Umfrage, an der alleine in Deutschland 3.777 Fach- und Führungskräfte teilnahmen. Demzufolge gehen mehr als die Hälfte der Befragten (52 Prozent) davon aus, dass sich der interne Wettbewerb unter Kollegen durch die unsichere wirtschaftliche Situation ausweitet. Nur 15 Prozent glauben, dass die gegenwärtige Krise sie und ihre Kollegen zusammenschweißt, während ein Drittel eine unveränderte Konkurrenzsituation erwartet.

Online-Werbemarkt wächst trotz Wirtschaftskrise weiter

Online-Werbung wächst um 29 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro
Internet baut Werbemarktanteil aus

Berlin, 30. Dezember 2008 – Der Markt für Online-Werbung trotzt der Wirtschaftskrise. Im Jahr 2008 wurden Banner am Bildschirmrand, Pop-ups, gesponserte Webseiten oder kurze Filme im Wert von 1,3 Milliarden Euro geschaltet. Das ist ein Plus von 29 Prozent gegenüber 2007. Damals betrugen die Netto-Werbeumsätze mit grafischer Online-Werbung 976 Millionen Euro. Das gab der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) auf Basis einer exklusiven Untersuchung des Marktforschungsinstituts Thomson Media Control bekannt. „Das Internet baut seinen Anteil am Werbemarkt weiter aus“, sagte Achim Berg, Vizepräsident des BITKOM. Sogar im krisengeschüttelten vierten Quartal 2008 wuchs der Netto-Werbeumsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum noch um 1,4 Prozent. „Selbst die stark unter Druck stehenden Autobauer sparen nicht an Online-Werbung, weil sie im Internet ihre Zielgruppe sehr genau erreichen“, so Berg.