ZDH

Jeder zweite Handwerksbetrieb setzt digitale Technologien ein

  • Neue Studie von Bitkom und ZDH: So digital ist das Handwerk 2020
  • Cloud, Drohnen, 3D: 53 Prozent setzen auf digitale Technologien und Anwendungen
  • Fachkräftesicherung ist für etwa drei Viertel der Betriebe eine Herausforderung

Dachdecker lassen Drohnen fliegen, Optiker fertigen Brillengestelle mit dem 3D-Drucker, große Werkstätten behalten den Überblick über Ausrüstung und Maschinen mithilfe von Trackingsystemen: Die Digitalisierung durchdringt zunehmend das Handwerk – schon jeder zweite Betrieb in Deutschland (53 Prozent) setzt digitale Technologien oder Anwendungen ein. Das sind 8 Prozentpunkte mehr als im Jahr 2017, wo 45 Prozent der Betriebe digitale Technologien und Anwendungen im Einsatz hatten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom und des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), für die 502 Handwerksbetriebe in Deutschland repräsentativ befragt wurden.

Grafik

Gehälter im Handwerk: In diesen Berufen lohnt sich der Meistertitel

Wie lukrativ ist die Handwerksbranche und in welchem Beruf lohnt sich der Meistertitel? Das Vergleichsportal Gehalt.de hat 11.474 Daten ausgewertet und die Einkommen von zwölf ausgewählten Handwerksberufen ermittelt. Das Ergebnis: im aktuellen Vergleich beziehen Elektronikmeister mit rund 44.800 Euro jährlich das höchste Gehalt. Beschäftigte im Friseurhandwerk erhalten mit einem Meistertitel 24.200 Euro jährlich und bilden damit das Schlusslicht der Auswertung. Darüber stand den Analysten der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer, in einem Experteninterview zur Verfügung.

Gehaltsvergleich, Gehalt.de, Handwerksbranche, Meistertitel, Handwerksberufe, Elektronikmeister, Friseurhandwerk, ZDH, Crosswater Job Guide,
Hans Peter Wollseifer