Bitkom-Präsident Achim Berg zum „Masterplan Künstliche Intelligenz“ der Bundesregierung: Wir brauchen Köpfe und Daten

Achim Berg, BITKOM

Heute berät das Bundeskabinett Eckpunkte für einen „Masterplan Künstliche Intelligenz“. Dazu erklärt Bitkom-Präsident Achim Berg:

„Künstliche Intelligenz ist der wichtigste Treiber der Digitalisierung. Sie wird sich schon in wenigen Jahren in nahezu jedem Produkt und jeder Dienstleistung wiederfinden. Die Art wie wir leben und arbeiten wird sich durch KI auf eine solch grundsätzliche Weise verändern, wie das in der Vergangenheit etwa durch die Erfindung der Dampfmaschine oder die Elektrifizierung stattgefunden hat. Die Bundesregierung hat die Bedeutung von KI für Wirtschaft und Gesellschaft ganz offensichtlich erkannt und drückt jetzt aufs Tempo. So wie der Motor das Herzstück des Autos war, so wird die Künstliche Intelligenz das Herzstück der digitalen Wirtschaft sein.

Stellenmarktanalyse: Die meisten SchienenJobs gibt es in Hessen – Azubis haben in NRW die besten Karten

Wer in den vergangenen 12 Monaten auf Jobsuche im Bereich Schienenmobilität war, hatte im Bundesland Hessen die größte Auswahl an offenen Stellen. Dies zeigt eine aktuelle Auswertung des Karriereportals SchienenJobs.de im Zeitraum von Juni 2017 bis Mai 2018. Analysiert wurden insgesamt 68.150 Stellenanzeigen, die im Untersuchungszeitraum in der Jobbörse veröffentlicht wurden. Den ersten Platz im Ranking der Bundesländer belegt Hessen. Dort wurden rund 12.300 Stellenanzeigen ausgeschrieben, was einem Anteil von 18 Prozent entspricht. Auf den weiteren Plätzen folgen Nordrhein-Westfalen mit einem Anteil von 15 Prozent (10.200 Angebote) und Bayern mit 14,8 Prozent (10.100 freie Stellen).

 

 

Neue Datenschutz-Regelungen behindern Karrierechancen

  • Der Queb-Bundesverband sieht negative Auswirkungen durch die #DSGVO und #ePrivacyVO auf die Personalwirtschaft, insbesondere mit Blick auf die Personalgewinnung
  • Der Verband veröffentlicht ein Call-to-Action-Paper, das die Bundesregierung auffordert, in den Trilogverhandlungen zur #ePrivacyVO mögliche Einschränkungen zur Personalgewinnung abzumildern

Erfolgreiche Personalgewinnung funktioniert nicht mehr ohne digitale, Daten-getriebene Instrumente. Aktive Bewerber-Suche in sozialen Netzwerken, der Einsatz von Eignungsdiagnostik, die Bindung von Talenten oder die Durchführung von Bewerbungsgesprächen per Video-Technologie sind Beispiele, die die Personalauswahl der heutigen Zeit kennzeichnen. Für Unternehmen ist das überlebenswichtig, Kandidaten eröffnet es verbesserte Karriere-Chancen. Schon die Datenschutzgrundverordnung (#DSGVO) hat in den letzten Monaten eine regelrechte Dynamik – teilweise auch schon Panik – in den Personalbereichen der Unternehmen ausgelöst, weil sie den Einsatz digitaler, Daten-basierter Instrumente erheblich erschwert. Der sich derzeit in Verhandlung befindende Vorschlag für eine ePrivacy-Verordnung der EU wird modernes Recruiting weiter erheblich behindern – wenn nicht gar unmöglich machen.

Am 9. Oktober 2018: Karrieremesse automotive TopCareer künftig in Stuttgart

Das IFA-Institut und die Automobilwoche veranstalten die Karrieremesse automotive TopCareer künftig auf der Messe Stuttgart im Rahmen des elect! Kongresses Electrified Mobility und heben sie damit auf eine neue Ebene.

 

Das Institut für Automobilwirtschaft (IFA) der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) und die Wirtschafts- und Branchenzeitung Automobilwoche richten die Karrieremesse automotive TopCareer in diesem Jahr erstmals im Rahmen des elect! Kongresses Electrified Mobility aus. Alle TopCareer-Besucher erhalten kostenfreien Zugang zur elect! Veranstaltung. Die Besucher der Motek – Internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung – können ebenfalls die elect! und die automotive TopCareer ohne den Kauf eines gesonderten Tickets besuchen.

New Work und Gamification: Erste Digital-Konferenz TALENT THINKING in Mainz

Am 8. November 2018 findet auf dem Gelände der Alten Waggonfabrik in Mainz die erste TALENT THINKING in modernem Industriecharme statt.

Auf der Impulskonferenz werden die Potentiale der Digitalisierung von Arbeit und dem lebenslangen Lernen kontrovers mit Experten diskutiert. Personalentwickler, Geschäftsführer und alle Zukunftsgestalter in Unternehmen erhalten hier wertvolle Einblicke in die digitalen Strategien von erfolgreichen Unternehmen und Tipps von Digital-Experten.

  • Welche globalen Faktoren haben Einfluss auf unsere zukünftige Arbeitswelt?
  • Was macht vernetzte Arbeitswelten so erfolgreich?

women&work-Erfinderinnenpreis geht in die nächste Runde – Bewerbung bis zum 20. September

Der women&work-Erfinderinnenpreis zeichnet seit 2017 Frauen aus, die maßgeblichen Einfluss an Erfindungen haben – sei es im technischen, sozialen oder im Service-Bereich, sowie in Gesellschaft und Organisation. Eine Bewerbung ist ab sofort bis zum 20. September möglich.

Das Bundeswirtschaftsministerium ist bereits im zweiten Jahr Partner und Sponsor des in dieser Form einmaligen Preises, der deutschlandweit ausgeschrieben und am 1. November im Rahmen der Internationalen Erfindermesse iENA in Nürnberg verliehen wird.

Melanie Vogel

BPM verleiht Personalmanagement Awards und Nachwuchsförderpreis

Der Bundesverband der Personalmanager (BPM) hat am 26. Juni während der „Nacht der Personaler“ im Motorwerk Berlin die Personalmanagement Awards verliehen.

Die Auszeichnung in der Kategorie Großunternehmen ging an die Ernst&Young GMBH für das Thema „Blind in Business – Berufseinstieg & Karrierechancen für blinde und sehbehinderte Studierende“. Als erster Konzern deutschlandweit hat Ernst&Young einen Workshop entwickelt, mit dem die Inklusion von Menschen mit Behinderung zum zentralen Thema gemacht wird.

In der Kategorie kleine und mittlere Unternehmen überzeugte Babbel mit der Initiative „Babbel Academy“. Mit mehr als 30 Trainern und 250 Kursen bietet Babbel verschiedene Blickwinkel und Insights auf die Weiterbildungsthemen. Fachthemen werden von internen Fachkräften bis zum Top-Management angeboten. So unterstützen die Trainings den Wissensaustausch über Abteilungs-, Hierarchie- und Unternehmensgrenzen hinweg.

Heute Studi, morgen CEO – bei Startup-Gründern die Ausnahme

  • Achim Berg, BITKOM

    Nur eine Minderheit der Startups wird von Studierenden oder Schülern gegründet

  • Kaum jemand gründet sein Startup aus der Arbeitslosigkeit heraus
  • Breite Zustimmung für die Einführung einer Gründerzeit

Während des Studiums eine tolle Idee und dann noch vor dem Abschluss das Startup auf die Beine stellen: Das Klischee einer Startup-Gründung ist in der Realität die absolute Ausnahme, wie eine Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 300 deutschen Startups ergeben hat. Lediglich 11 Prozent aller Startups wurden von den Gründern noch während des Studiums auf den Weg gebracht, nur in den seltensten Fällen gingen die Gründer noch zur Schule (1 Prozent). Und auch direkt im Anschluss an das Studium wurden nur 12 Prozent der Startups gegründet.

 

International Test Commission Conference 2018: cut-e bereicherte Symposium mit Fachvorträgen

Dr. Achim Preuß

cut-e, internationaler Experte für Personalauswahl und -entwicklung im Online-Assessment, beteiligte sich an der elften Konferenz der International Test Commission (ITC) im kanadischen Montreal. Unter anderem steuerte cut-e Mitgründer Dr. Achim Preuß seine Expertise zu künstlicher Intelligenz und Verhaltensanalysen bei. Das Symposium befasste sich vom 2. bis 5. Juli unter dem Motto „The Changing Nature of Assessment in a Digital World“ mit neuen Technologien und ihren Einfluss auf psychometrische Tests.

 

DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2018: Facility Manager: Multitalente im Hintergrund

  • Gebäudemanager koordinieren, kontrollieren, dokumentieren
  • Digitalisierung noch nicht besonders fortgeschritten
  • Smart Facility Management“ in Jobprofilen noch kein Thema
  • Analyse von insgesamt 350 Stellenangeboten

Von A wie Auswahl von Dienstleistern bis Z wie Zugangskontrolle – die Aufgabenbereiche von Fachkräften im Facility Management sind so vielfältig wie in kaum einem anderen Beruf. Sie sorgen nicht nur dafür, dass am Arbeitsplatz, im Einkaufszentrum oder am Flughafen Licht, Rolltreppe und Heizung funktionieren. Unternehmen verlassen sich auf die Expertise von Gebäudemanagern, wenn es darum geht, die genutzten Immobilien samt technischer Infrastruktur optimal zu betreiben, sodass sie sich auf ihre Kernprozesse konzentrieren können. Die Anforderungen an Fachkräfte im Facility Management sind hoch, wie die Analyse von 350 Stellenangeboten ergab. Der Trend hin zu einem „Smart Facility Management“ mit vielen automatisierten Prozessen und einer vernetzt arbeitenden Infrastruktur lässt sich an den Anforderungsprofilen jedoch noch nicht ablesen.

Automatisierung – Segen oder Fluch?

Die Jobsuchmaschine Jobswype hat stichprobenartig seine User zum Thema Arbeitsplatz & Automatisierung befragt.

Laut jüngsten Studien von PriceWaterhouseCooper (PwC) und der OECD ist die Automatisierung ein nicht mehr aufzuhaltender Trend der globalen Arbeitswelt. Allerdings gehen die Einschätzungen dazu auseinander. PwC sieht die Entwicklung positiv und erläutert die Gewinne, auf die sich die Wirtschaft in den nächsten Jahren freuen kann. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) soll das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) bis 2030 um satte 14 Prozent oder 15,7 Billionen USD erhöhen. Treibende Kraft dahinter soll der Einsatz von KI in den Branchen Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen, Einzelhandel, Automobilindustrie, Transport und Logistik, Technologie, Kommunikation und Unterhaltung, Energie und Fertigung sein, über den größten Zuwachs können sich China und Nordamerika freuen.

karriere.at Umfrage: Nur jeder zweite Arbeitnehmer kennt seine beruflichen Ziele wirklich

Informations-Gefälle: Führungskräfte erhalten häufiger konkrete Zielvorgaben

 

Thomas Olbrich

Einfach drauflos arbeiten oder wissen, wohin die Reise geht: Österreichs Arbeitnehmer stellen der Info-Politik in ihrem Unternehmen per karriere.at-Online-Voting ein schlechtes Zeugnis aus. Insgesamt die Hälfte der Umfrageteilnehmer kennt ihre beruflichen Ziele wirklich. Bei Führungskräften liegt dieser Wert laut Abstimmungsverhalten höher.

Nur jeder zweite Arbeitnehmer (525 Umfrageteilnehmer) kann sagen: Ich weiß, was mein Arbeitgeber von mir erwartet: 22 Prozent geben an, konkrete Vorgaben zu bekommen, 30 Prozent orientieren sich „im Wesentlichen“ an einem groben Jahresziel. Jeder Zehnte (10 Prozent) kann sich aus der Firmenstrategie einen Reim auf seine Ziele machen. Und vier von zehn (38 Prozent) arbeiten eigenen Angaben zufolge „einfach drauflos“: Relativ gesehen stellen ie „ziellos“ arbeitenden Umfrageteilnehmer die größte Gruppe dar.

Vorstände im Dax verdienen im Mittel 71-Mal so viel wie durchschnittliche Beschäftige

Abstand deutlich gestiegen

Marion Weckes

Vorstände von Dax-Unternehmen verdienen im Durchschnitt 71-mal so viel wie die durchschnittlichen Beschäftigten in ihrer Firma. Der Abstand hat sich zwischen 2014 und 2017 deutlich vergrößert und ist höher als in allen anderen zuvor untersuchten Jahren. Schaut man auf die einzelnen Unternehmen im Dax 30, reichte die Bandbreite der sogenannten Manager to Worker Pay Ratio 2017 vom 20-Fachen bis zum 159-Fachen – beides ebenfalls Höchststände. Die Vorstandsvorsitzenden im Dax haben im zurückliegenden Geschäftsjahr 2017 im Schnitt sogar das 97-Fache eines durchschnittlichen Beschäftigten in ihrem Unternehmen erhalten. Das zeigt eine neue Studie der Hans-Böckler-Stiftung. „Die Schere öffnet sich weiter“, erklärt Marion Weckes, Vergütungsexpertin im Institut für Mitbestimmung und Unternehmensführung (I.M.U.) der Stiftung.

women&work-Umfrage zeigt: Keine Akzeptanz für Algorithmen im Bewerbungsverfahren

88,3 Prozent legen im Bewerbungsprozess nach wie vor Wert auf persönliche Kontakte


„Algorithmen im Bewerbungsprozess – Traum oder Alptraum?“ lautete die aktuelle women&work-Umfrage, die vom 15. Mai bis zum 30. Juni online durchgeführt wurde. 111 Frauen nahmen an der Umfrage teil. Die Mehrheit der Befragten (90,1 Prozent) lehnt die Entscheidung über die Einstellung und den weiteren Karriereverlauf durch Algorithmen ab. Ebenfalls die Mehrheit (88,3 Prozent) bevorzugen stattdessen die Möglichkeit der persönlichen Kontaktaufnahme auf Veranstaltungen und wünschen sich persönliche Ansprechpartner auf Karrierewebseiten.

Melanie Vogel

Bitkom zur Abstimmung über die EU-Urheberrechtsrichtlinie

Rohleder: „Wir benötigen ein Urheberrecht, das dem digitalen Zeitalter gerecht wird.“ 

Das Europäische Parlament hat heute in Straßburg über den Fortgang der Verhandlungen zur EU-Urheberrechtsrichtlinie entschieden. Ein Mandat zur Verhandlung im Trilog mit Kommission und Ministerrat wurde dabei nicht erteilt. Stattdessen steht jetzt der Weg offen, das Mandat weiter zu verhandeln, wie es zuletzt der Rechtausschuss am 20. Juni 2018 verabschiedet hatte.

Dr. Bernhard Rohleder