Unternehmen zu Neueinstellungen bereit – Deutschland schneidet im internationalen Vergleich positiv ab

Thomas Reitz, Manpower
Thomas Reitz, Manpower

Frankfurt am Main, 10. März 2009. Trotz der weltweiten Rezession sind Unternehmen in Deutschland zu Neueinstellungen bereit. Für das zweite Quartal prognostiziert das Manpower-Arbeitsmarktbarometer einen Netto-Beschäftigungsausblick von +2 Prozent. Branchengewinner sind die Branchen Energie und Versorgung sowie Land- und Forstwirtschaft.

In der repräsentativen Umfrage des Personaldienstleisters Manpower gaben neun Prozent der teilnehmenden Personalentscheider an, Mitarbeiter einstellen zu wollen, dagegen wollen sieben Prozent Personal abbauen. Der Gesamtwert +2 Prozent markiert im Jahresvergleich einen deutlichen Rückgang der Einstellungsbereitschaft um zehn Prozentpunkte, im Vergleich zum Vorquartal ein leichtes Plus von drei Prozentpunkten.

Talential.com: Effektiveres Recruiting durch Kandidatenmatching

Talential bringt neben den Fähigkeiten auch die persönlichen Karriereziele der Kandidaten mit den Anforderungen der Arbeitgeber zusammen.

KÖLN, März.2009. Die exklusive Online-Recruiting-Plattform Talential.com setzt in der Vermittlung von hochqualifizierten Fach- und Führungskräften neben dem Matching der beruflichen Erfahrung auch auf die Abstimmung zwischen Karrierewunsch der Kandidaten und den Anforderungen der Unternehmen. Denn um sich für einen Arbeitgeber zu entscheiden, muss nicht nur das Gehalt stimmen, vielmehr spielen auch die persönlichen Präferenzen und Motivationen des Einzelnen eine bedeutsame Rolle.

csnd: Neue Schriftführerin gewählt

Auf seiner Sitzung in Bielefeld hat der Vorstand des csnd am 27. März 2009 Marina Vollstedt zur Schriftführerin gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Claudia Fink an. Marina Vollstedt leitet das Praktikumsamt der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg. Zuvor war sie als Referentin in der Personalentwicklung der Axel Springer AG und als DAAD-Lektorin an der Moskauer Staatlichen Lomonosov-Universität tätig.

Was Manager von den Samurai lernen können

André Daiyû Steiner
André Daiyû Steiner

Jahrhunderte alte fernöstliche Weisheiten, die von Generation zu Generation weiter gegeben werden, finden oft Eingang in Denk- und Verhaltensweisen der Menschen im Westen. Doch in der Wirtschaftstheorie und -Praxis wird das Denken der Volkswirte, Betriebswirte und Manager weitestgehend von der klassischen akademischen Lehre an den Universitäten des Westens bestimmt.

Nun stelltSwiss Business TV seinen Zuschauern ein Interview mit  André Daiyû Steiner vor, der sowohl die klassische Management-Praxis kennt als auch mit den Führungsweisheiten der Samurai vertraut ist.

Nach seiner Ausbildung zum Samurai arbeitet André Daiyû Steiner als ZEN- und Managementtrainer in der Begleitung und Coaching von Führungskräften. SBTV sprach mit ihm über:

Unsicherheit am Arbeitsplatz -In der Krise das Vertrauen der Mitarbeiter stärken

Armin Betz, personal total
Armin Betz, personal total

München, den 24. März 2009 – Fast täglich treffen Meldungen von Insolvenzen, Entlassungen und Kurzarbeit ein. Diese Stimmung überträgt sich nicht selten auf das Verhalten und die Motivation der Mitarbeiter: Unsichere Arbeitsplatzverhältnisse schwächen ihre Leistung und ebnen häufig den Weg für eine Ellbogenmentalität. Vor diesem Hintergrund raten die Personalexperten der Personalberatungsfirma personal total, aktiv das Vertrauen der Mitarbeiter in wirtschaftlichen Krisenzeiten zu stärken und das Arbeitsklima im eigenen Betrieb kritisch hinsichtlich der Anzeichen für eine Verschlechterung zu beobachten.

Acht von zehn beziehen Hartz IV bereits länger als ein Jahr

Dr. Tobias Graf, IAB
Dr. Tobias Graf, IAB

Bei der Einführung von Hartz IV im Januar 2005 waren gut 6 Millionen Personen auf die neue staatliche Hilfe angewiesen. Mehr als 3 Millionen von ihnen bekamen die Unterstützung durchgehend bis Dezember 2007. Lange Bezugsdauern und wiederholte Bedürftigkeit prägen Hartz IV, zeigt eine am Montag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). 78 Prozent der Hartz-IV-Empfänger im Dezember 2007 bezogen die staatliche Unterstützung bereits mindestens 12 Monate am Stück.

Insgesamt nahmen von 2005 bis 2007 fast 12 Millionen Personen mindestens einen Monat Hartz-IV-Leistungen in Anspruch. Das entspricht 18 Prozent der Bevölkerung bis 65 Jahre. Über 65-Jährige haben definitionsgemäß keinen Anspruch auf Hartz IV.

EVALUBA.com stellt neues Produktportfolio vor

Björn Schwenzer, EVALUBA
Björn Schwenzer, EVALUBA

Arbeitgeberbewertungsportal führt innovative Produkte für Unternehmen ein

Vereinfachter Bewertungsprozess für Arbeitnehmer

Herrenberg, März 2009 – EVALUBA.com läutet die nächste Runde im Bereich der innovativen Arbeitgeberbewertungen ein: Ab sofort profitieren auch Unternehmen aktiv von den Angeboten des Portals. Dafür hat EVALUBA eine Reihe von effektiven Produkten entwickelt, mit deren Hilfe Firmen ihr Employer Branding optimieren können.

Spirofrog.de und expertia.de – „Überwinden der digitalen Kluft“ – Mentoring und intergenerativer Austausch

Thomas Schulze, Spirofrog
Thomas Schulze, Spirofrog

München, Hamburg. Der Medienwandel in Deutschland beschleunigt sich, und nicht  erst nach der Übernahme von Platinnetz durch die Stuttgarter Holtzbrinck Gruppe sieht man, dass Print und Onlinegeschäft immer mehr zusammenwächst.

Das Münchener Job-Portal für die junge Karriere, www.Spirofrog.de, ist eine umfassende Kooperation mit dem Hamburger Spezialisten www.expertia.de, dem Pionier auf dem Markt der Best Ager (der Generation 45plus) eingegangen im Bereich Mentoring und Nachfolgeregelung.

Projektbilanzen 2008: IT-Abteilungen steigern Effizienz

Die IT-Abteilungen deutscher Unternehmen haben im Jahr 2008 deutlich effizienter gearbeitet als im Vorjahr. Nur jedes vierte Unternehmen brach IT-Projekte wegen Umsetzungsmängeln oder Planabweichungen ab. 2007 räumte noch jeder dritte IT-Entscheider Probleme in diesem Bereich ein. Während die Leistungsfähigkeit der IT-Abteilungen steigt, erschweren jedoch konjunkturelle Umstände ihre Arbeit: Die Zahl der Unternehmen, bei denen IT-Projekte wegen der schlechten Wirtschaftslage abgebrochen wurden, hat sich verdoppelt. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „IT-Budget 2009″ der Fachzeitschrift InformationWeek. Die IT-Entscheider-Befragung wurde von Oktober bis Dezember 2008 durchgeführt und zusammen mit Steria Mummert Consulting ausgewertet.

Die Entwicklung des Arbeits- und Ausbildungsstellenmarktes im März 2009

Frank-J. Weise, Bundesgentur für Arbeit
Frank-J. Weise, Bundesgentur für Arbeit

„Der konjunkturelle Abschwung wirkt sich zunehmend auf den Arbeitsmarkt aus. Die drei wichtigsten Indikatoren des Arbeitsmarktes entwickelten sich negativ: Die Arbeitslosigkeit stieg, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nahm ab und die Arbeitskräftenachfrage ging weiter zurück. Allerdings hat Kurzarbeit dem stabilisierend entgegengewirkt“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise.

Arbeitslosenzahl im März: +34.000 auf 3.586.000

Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: +78.000

Arbeitslosenquote im März: +0,1 Prozentpunkte auf 8,6 Prozent

Die Arbeitslosigkeit hat von Februar auf März um 34.000 auf 3.586.000 zugenommen (West: +31.000 auf 2.379.000; Ost: +3.000 auf 1.207.000). In den letzten beiden Jahren war die Arbeitslosigkeit im März jeweils zurückgegangen. Das Saisonbereinigungsverfahren errechnet für den März einen Anstieg um 69.000. Dieser entfiel überwiegend auf den Rechtskreis des SGB III. Ausschlaggebend waren erheblich mehr Zugänge in Arbeitslosigkeit. Der saisonbereinigte Anstieg wurde durch Kurzarbeit in Grenzen gehalten. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist ein Zuwachs der Zahl der Arbeitslosen um 78.000 zu verzeichnen.

Aufsichtsräte: Mehr Verantwortung, zu wenig Gehalt

Dr. Alexander von Preen, Kienbaum
Dr. Alexander von Preen, Kienbaum

Gummersbach, 4. März 2009 Die Bezüge der Aufsichtsräte in Deutschland stagnieren, während sie in den Vorjahren noch moderat gewachsen sind. Im Durchschnitt erhielt ein Aufsichtsratsmitglied im Geschäftsjahr 2007 19.100 Euro. Allerdings wird die Arbeit von gut einem Viertel der Kontrolleure mit weniger als 5.000 Euro brutto vergütet, rund die Hälfte erhält nicht mehr als 10.000 Euro jährlich. Mehr als 40.000 Euro zahlen hingegen nur elf Prozent der Unternehmen ihren Aufsichtsratsmitgliedern. Das ergab die soeben veröffentlichte Aufsichtsratsstudie 2007/2008 der Managementberatung Kienbaum auf Basis von knapp 1.700 Unternehmen.

E-Learning setzt sich durch

Umfrage: Große Firmen setzen auf computergestütztes Lernen
Web 2.0-Tools bringen dem Markt einen neuen Schub
E-Learning führt zu Einsparungen

Hannover, März 2009
Die Mehrzahl der Großunternehmen setzt E-Learning zur Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter ein. Das ergab eine aktuelle Umfrage unter Personalverantwortlichen in den Top-500 Unternehmen im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Danach nutzen 55 Prozent der Unternehmen mit mehr 1.000 Beschäftigten das elektronische Lernen mit Computer und Internet. Mittelständische Firmen haben dagegen noch Nachholbedarf. Im Durchschnitt setzt bislang jeder vierte Mittelständler E-Learning ein. „E-Learning hat sich als fester Bestandteil der Aus- und Weiterbildung etabliert“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer bei der Vorstellung der Untersuchung auf der CeBIT in Hannover. „In der Wirtschaftskrise kann E-Learning die Personalbudgets ohne Qualitätsverlust bei der Fortbildung spürbar entlasten.“ So nennen zwei Drittel der befragten Unternehmen Kosten- und Zeitersparnis als ein Hauptmotiv für die Nutzung von E-Learning. Wichtigster Grund für die Einführung ist die stärkere räumliche und zeitliche Flexibilität beim Lernen. 86 Prozent der befragten Firmen nennen dieses Motiv. Scheer: „Mit E-Learning übernehmen die Mitarbeiter eine größere Eigenverantwortung für ihren Lernerfolg. Sie können frei entscheiden, wann und in welchem Tempo sie lernen.“

Career Center auf der SMT/HYBRID PACKAGING 2009: Personalprofis coachen Ingenieure / Jobboard für Personalanzeigen

Für die SMT/HYBRID PACKAGING 2009, Fachmesse für Systemintegration in der Mikroelektronik vom 5. bis 7. Mai in Nürnberg, wird erstmalig ein Career Center eingerichtet. Als offizieller Karrierepartner der Mesago Messe Frankfurt betreut die beratungsgruppe wirth + partner aus München diesen neuen Recruiting- und Karriere-Treffpunkt für Aussteller und Bewerber in Halle 9, Stand 9-630.

Unternehmen zwischen Personalabbau und Fachkräftemangel: Internationale Studie „Talent Report 2009″ von StepStone und der Economist Intelligence Unit beleuchtet den globalen Fachkräftemangel vor dem Hintergrund der Krise

Düsseldorf, März 2009. Die Weltwirtschaftskrise bringt Personalentwickler in eine schwierige Lage: Einerseits sollen sie Stellen abbauen und Kosten senken. Andererseits trifft der Mangel an hoch qualifizierten Fachkräften die Unternehmen doppelt hart, weil die besten Mitarbeiter zunehmend wechselbereit sind. Folge: Die Unternehmen verändern ihre Strategie im „War for Talents“ und agieren antizyklisch. So wollen 42 Prozent Fachkräfte einstellen, die anderenorts frei gestellt wurden. Das ist das Ergebnis einer Studie der Talent Management-Experten von StepStone und der Economist Intelligence Unit, bei der rund 500 Führungskräfte in Unternehmen (48 Prozent der befragten Unternehmen mit mehr als einer Milliarde US Dollar Umsatz) weltweit befragt wurden.

Verband der Internet-Übersetzer gegründet

Hamburg, 4. März 2009 – Unter dem Namen „Global Internet Translators Association“ (GITA) hat sich der Weltverband freier Übersetzer, die mit ihren Kunden über das Internet in Verbindung stehen, gegründet. Die GITA versteht sich als Interessensvertretung derjenigen Übersetzer, die ihre Dienste frei auf dem Markt anbieten statt ihre Aufträge ausschließlich von klassischen Übersetzungsbüros zu beziehen.

Einen Schwerpunkt will der Verband daher auf die Unterstützung dieser Gruppe bei der Vermarktung ihrer Dienste über das World Wide Web legen. Hierzu wurde für den deutschsprachigen Raum die Übersetzerwebseite www.tolingo.de beauftragt, die Services der in der GITA zusammengeschlossenen freien Übersetzer zu vermarkten. Kunden können über das Portal Angebote einholen, Aufträge vergeben und Ergebnisse beziehen. Schon zur Gründung sind mehr als 1000 freie Übersetzer in der GITA organisiert.