Familienunternehmen: Studie bestätigt Zusammenhang von Personalpolitik, Engagement und Unternehmenserfolg

Joachim Bangert, auxilion
Joachim Bangert, auxilion

Heppenheim – Familienunternehmen pflegen im Gegensatz zu börsennotierten Unternehmen eine nachhaltigere und werteorientiertere Personalpolitik, wodurch sich ihre Beschäftigten stärker mit dem Unternehmen identifizieren und mit mehr Engagement zum Unternehmenserfolg beitragen. Das ist die zentrale Erkenntnis der Studie „Familienunternehmen 2010/2011″* zur Personalpolitik deutscher Familienunternehmen. Dieser für Familienunternehmen typische Zusammenhang spiegelt sich in den einzelnen Ergebnissen der Studie wider, die einen Vergleich zur Personalpolitik von Publikumsgesellschaften ziehen.

Merkmale der Personalpolitik

Als typische Maßnahme der Personalpolitik von Familienunternehmen nennen 79 Prozent der Befragten, dass den Beschäftigten mehr persönliche Wertschätzung entgegengebracht wird. Knapp drei Viertel (73 Prozent) sagen, dass Familienunternehmen ein stärkeres Wir-Gefühl pflegen. Einen „Chef zum Anfassen“ sehen 72 Prozent der Befragten als typisches Merkmal der Personalpolitik von Familienunternehmen. Fast zwei Drittel (65 Prozent) sind der Meinung, dass in Familienunternehmen die Mitarbeiterführung stärker auf der Beziehungs- statt auf der Sachebene geführt wird. 64 Prozent erklären, dass in Familienunternehmen den Beschäftigten größere Entscheidungsfreiheit gegeben wird. Mehr Vertrauen gegenüber den Beschäftigten sehen 61 Prozent der Befragten als ein Merkmal der Personalpolitik von Familienunternehmen.

Unternehmensgemeinschaft

Die besondere Personalpolitik der Familienunternehmen schlägt sich in einer stark ausgeprägten Unternehmensgemeinschaft nieder. So sagen 75 Prozent der Befragten, dass sich in Familienunternehmen die Beschäftigten stärker mit ihrem Unternehmen identifizieren als in börsennotierten Unternehmen. Zwei Drittel (64 Prozent) bestätigen, dass die Mitarbeiter stärker an das Unternehmen gebunden sind. Die Ergebnisse zeigen, dass Familienunternehmen attraktive Arbeitgeber sind. Dies können die Unternehmen im Sinne des Employer Branding nutzen, um im Kampfe um die besten Köpfe, qualifizierte Fach- und Führungskräfte für sich zu gewinnen.

Loyalität und Motivation

Auch die Leistungsfähigkeit der Familienunternehmen profitiert von der speziellen Personalpolitik und der daraus resultierenden Loyalität und Motivation der Beschäftigten. 67 Prozent der Befragten sagen, dass das Engagement und die Produktivität der Beschäftigten in Familienunternehmen größer sind. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) geht davon aus, dass in Familienunternehmen der Krankenstand und die Fluktuation geringer sind.

* Befragt wurden 127 Führungskräfte deutscher Familienunternehmen sowie von Kapitalgesellschaften mit breit gestreuten Eigentumsanteilen. Die Studie ist eine Stichprobe aus der betrieblichen Praxis. Sie spiegelt eine Grundstimmung wider, aus der sich bestimmte Rückschlüsse ziehen lassen.

Über Auxilion

Auxilion (www.auxilion.de) ist ein eigentümergeführtes Beratungshaus, das ausschließlich werteorientierte Familienunternehmen bei der Verwirklichung ihrer wirtschaftlichen und personalpolitischen Ziele unterstützt. Grundlage des Auxilion-Systems ist eine firmeneigene, versicherungsfreie Betriebsrente, bei der die Mitarbeiter einen Teil ihres Brutto-Gehalts dem Unternehmen zur Verfügung stellen. Diese Umwandlung von Personalkosten in Liquidität vergrößert die Finanzierungsspielräume der Unternehmen und verbessert ihr Kredit-Ranking, stärkt aber auch die Unternehmensgemeinschaft. Die Mitarbeiter erhalten im Gegenzug eine insolvenzgeschützte, renditestarke und steuerlich geförderte Altersvorsorge ohne Abzug von Provisionen und Gebühren. Auxilion verwaltet derzeit mehr als 500 Mio. Euro Versorgungszusagen für seine Kunden.

Weitere Informationen: auxilion AG, Darmstädter Str. 69b, 64646 Heppenheim, Tel.: +49 (0)6252 965-0, Fax: +49 (0)6252 965-111, E-Mail: kontakt@auxilion.de, Web: www.auxilion.de

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