Familienunternehmen

Münchner Personalberatungsfirma Rochus Mummert mit Rekordumsatz

Dr. Hans Schlipat

Bei Rochus Mummert brummt das Geschäft: 2017 erwirtschafteten die Münchener Headhunter rund 16 Millionen Euro Umsatz. Das ist ein Plus von rund 20 Prozent im Vergleich zu 2016 (13,5 Millionen Euro).

Im Interview mit dem Düsseldorfer Branchenportal ConsultingStar antworten Dr. Hans Schlipat und Dr. Peter Windeck, geschäftsführende Gesellschafter von Rochus Mummert, nicht nur auf die Frage nach ihrem Erfolgsgeheimnis. Sie sagen auch, welche Auswirkungen die steigenden Anforderungen an Manager haben und wie man hochkarätige Führungskräfte und deren Familien in die deutsche Provinz lockt.

Ein Jahr Frauenquote: Weiterhin 19 neue Aufsichtsrätinnen für Familienunternehmen gesucht

Monika Berane
Monika Berane

Analyse: Umsetzung der Geschlechterquote in Familienunternehmen

Familienunternehmen, die börsennotiert und voll mitbestimmt sind, stehen angesichts der seit dem 1. Januar 2016 geltenden fixen Geschlechterquote weiterhin vor personellen Herausforderungen: Fehlten vor einem Jahr insgesamt noch 33 weibliche Aufsichtsräte, sind heute in den betroffenen Familienunternehmen immer noch  19 Aufsichtsratspositionen weiblich zu besetzen,  um den gesetzlich geforderten Frauenanteil von 30 Prozent in Aufsichtsräten zu erreichen. Das ergab eine aktuelle Analyse der Personal- und Managementberatung Kienbaum.

Die beliebtesten Familienunternehmen Deutschlands

Dr. Ekkehard Veser
Dr. Ekkehard Veser

Familienunternehmen sind von zentraler Bedeutung für die deutsche Volkswirtschaft. Dabei handelt es sich sowohl um Firmen, die komplett einer Familie gehören, als auch börsennotierte Konzerne, bei denen die Gründerfamilie mindesten ein Viertel der Anteile besitzt oder fünf Prozent der Stimmrechte hält und im Vorstand oder Aufsichtsrat sitzt. Im vergangenen Jahr beschäftigten die 50 größten Familienunternehmen Deutschlands fast vier Millionen Mitarbeiter, der addierte Umsatz belief sich auf über eine Billion Euro[1]. Eine aktuelle Analyse der Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu zeigt nun, welche Aspekte Arbeitnehmer an Familienunternehmen besonders schätzen – und welche Familienunternehmen die beliebtesten sind: Otto liegt vor Dr. Oetker, Bertelsmann, BMW und Volkswagen.

 

Frauenquote: Immer noch 33 neue Aufsichtsrätinnen für Familienunternehmen gesucht

Monika Berane
Monika Berane

Kienbaum-Analyse zur Umsetzung der Frauenquote in Familienunternehmen

Familienunternehmen, die börsennotiert und voll mitbestimmt sind, stehen angesichts der ab dem 1. Januar 2016 geltenden fixen Frauenquote vor großen personellen Herausforderungen: Um den gesetzlich geforderten Frauenanteil von 30 Prozent in Aufsichtsräten zu erreichen, müssen die 20 von der Quote betroffenen Familienunternehmen bei den kommenden Besetzungsverfahren insgesamt 33 weibliche Aufsichtsräte berufen. Das ergab eine aktuelle Analyse der Beratungsgesellschaft Kienbaum.

16. Karrieretag Familienunternehmen

Stefan Heidbreder
Stefan Heidbreder

50 junge Fach- und Führungskräfte aus ganz Deutschland sind heute nach Winnenden gekommen, um am 16. Karrieretag Familienunternehmen teilzunehmen. Hier präsentieren sich zusammen mit Kärcher 50 führende Familienunternehmen wie Sixt, Hilti oder Würth als Arbeitgeber.

Familienunternehmen müssen als Arbeitgeber den Vergleich mit den großen Konzernen nicht scheuen, bestätigt eine Umfrage der TU München im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen. In zehn von 14 Arbeitsplatz-Merkmalen wie „eigenverantwortliches Arbeiten“, „flache Hierarchien“ und „kooperativer Führungsstil“ werden die Familienunternehmen von den High Potentials besser bewertet als Nicht-Familienunternehmen. Auch bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf können sie punkten.

Tue Gutes und rede darüber: Wie Familienunternehmen erfolgreicher im Personalmarkt agieren.

Ein  Gastbeitrag von Gabriela Jaecker und Bernhard Schelenz

Gabriela Jaecker

Für Unternehmen in Deutschland stellt der Mangel qualifizierter Fach- und Führungskräfte zunehmend ein Problem dar. Die Auswirkungen des demografischen Wandels werden spürbar. Branchenverbände schlagen bereits Alarm, der Leidensdruck wächst. Dies betrifft auch oder ganz besonders Familienunternehmen. Immer häufiger fehlt es ihnen an passenden Bewerbern und Kandidaten.

 

Einerseits liegt es daran, dass das Anforderungsprofil vor allem an Führungskräfte in Familienunternehmen „speziell“ ist. Nicht allein die fachliche Qualifikation zählt, sondern vor allem die persönliche und soziale Kompetenz.

Karriere in Familienunternehmen: auxilion informiert Führungskräfte von morgen über Chancen und Besonderheiten

6. Karrieretag Familienunternehmen in Bielefeld am 19. November 2010

Joachim Bangert, auxilion
Joachim Bangert, auxilion

Heppenheim – Führungskräfte von morgen orientieren sich zumeist immer noch an Großkonzernen. Hier erwartet sie ein schillernder Name und in der Regel mehr Geld oder eine Karriere im internationalen Umfeld. Dabei übersehen die ambitionierten Nachwuchskräfte jedoch die Qualitäten und Vorteile mittelständischer Familienunternehmen, die als „Hidden Champions“ in ihrem Markt führend sind. Diese bieten ein Karriereumfeld, das vielen talentierten Bewerbern stärker entgegenkommt. Andererseits werden dort von den Kandidaten auch andere Eigenschaften verlangt. Welche Chancen und Besonderheiten Nachwuchskräfte in inhabergeführten Firmen erwarten, erfahren sie am 19. November von dem auf Familienunternehmen spezialisierten Beratungshaus auxilion auf dem 6. Karrieretag Familienunternehmen in Bielefeld, der Recruiting- und Kontaktmesse der Stiftung Familienunternehmen.

Familienunternehmen: Studie bestätigt Zusammenhang von Personalpolitik, Engagement und Unternehmenserfolg

Joachim Bangert, auxilion
Joachim Bangert, auxilion

Heppenheim – Familienunternehmen pflegen im Gegensatz zu börsennotierten Unternehmen eine nachhaltigere und werteorientiertere Personalpolitik, wodurch sich ihre Beschäftigten stärker mit dem Unternehmen identifizieren und mit mehr Engagement zum Unternehmenserfolg beitragen. Das ist die zentrale Erkenntnis der Studie „Familienunternehmen 2010/2011″* zur Personalpolitik deutscher Familienunternehmen. Dieser für Familienunternehmen typische Zusammenhang spiegelt sich in den einzelnen Ergebnissen der Studie wider, die einen Vergleich zur Personalpolitik von Publikumsgesellschaften ziehen.

Betriebliche Altersvorsorge stabilisiert Familienunternehmen in unsicheren Zeiten

Mehr Eigenkapital immunisiert gegen schnelle und starke Konjunkturschwankungen – 1 Mio. Euro zusätzliche Liquidität je 100 Mitarbeiter in 5 Jahren

Joachim Bangert, auxilion
Joachim Bangert, auxilion

Heppenheim – Betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist ein Instrument, mit dem Familienunternehmen ihre finanzielle Lage langfristig stabilisieren können und damit besser gegen Konjunkturschwankungen gewappnet sind. Besonders mittelständische Unternehmen, die bei Umsatzeinbrüchen schnell in Finanzierungsnöte geraten können, stärken mit einer betriebseigenen Altersvorsorge ihre Innenfinanzierung. Die gewonnene zusätzliche Liquidität erhöht die Eigenkapitalquote und macht das Unternehmen unabhängiger von den Auf- und Abschwüngen der Wirtschaftslage und der damit verbundenen unsicheren Finanzierung.