Umfrage: Montagmittag gehen die Deutschen auf die Online-Jobpirsch

Kerpen. 25. Februar 2009. Montagmittag zwischen 12 und 13 Uhr gehen die Deutschen auf Jobsuche. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Online-Karriereportals Karrierebibel.de unter den größten deutschen Internet-Stellenbörsen. Bei über der Hälfte der Jobmärkte liegt die allwöchentliche Rush Hour in den Zugriffsstatistiken montags in der Mittagspause. Insgesamt startet die Online-Jobsuche montags zwischen 10 und 11 Uhr, erreicht mittags ihren Höhepunkt und ebbt zwischen 14 und 15 Uhr wieder ab.

Der Dienstag ist bei den Wechselwilligen ebenfalls beliebt und rangiert in der Befragung auf Platz zwei der wichtigsten Stellensuchtage. Aber auch dienstags klicken sich die Jobsucher vor allem in der Mittagspause durch die Angebote der Jobbörsen. Dass sich ausgerechnet am Wochenanfang so viele auf die Jobpirsch begeben, hat vor allem zwei Gründe: Beim Gros der Jobbörsen werden dann neue Stellenangebote eingestellt, zudem plagt viele Berufstätige nach dem Wochenende der sogenannte Montags-Blues. Entsprechend verlockend scheint es vielen aus dem gewohnten Alltagsfrust und -trott – zumindest gedanklich – auszubrechen.

Das Ergebnis der vorliegenden Umfrage widerspricht allerdings einer europaweiten Umfrage der Stellenbörse Experteer. Die hatte kürzlich ermittelt, dass die Kaffeepause am Nachmittag der beliebteste Zeitpunkt für Jobsucher sei, in Deutschland gab es den größten Run auf die Internet-Stellenbörsen angeblich am Mittwoch gegen 14 Uhr. Die aktuelle Karrierebibel-Umfrage zeichnet aber ein völlig anderes Bild. Der Mittwoch rangiert allenfalls auf Platz drei, weit hinter dem Montag und dem Dienstag. Allerdings gilt für beide Umfragen, dass die Arbeitnehmer die Jobsuche während der Arbeitszeit betreiben. Laut einer Erhebung des Branchenverbands Bitkom vom August 2008 surft nahezu jeder dritte Arbeitnehmer während seiner Arbeitzeit privat im Netz. Arbeitsrechtlich ist das nicht ungefährlich: Zwischendurch nach Jobangeboten zu forschen, E-Mails von Freunden abzurufen, bei Ebay mitzusteigern oder Blogs zu lesen, kann eine Abmahnung zur Folge haben, wenn der Arbeitgeber dies vorher ausdrücklich untersagt hat (Im Zweifel vorher in der Personalabteilung fragen!). Wer dabei erwischt wird, wie er oder sie sich ausgerechnet nach attraktiven Stellenangeboten umsieht, gerät zudem in unangenehme Erklärungsnöte – auch wenn das vielleicht nur dem Zweck diente, den aktuellen Arbeitsmarkt zu sondieren. Das Vertrauensverhältnis zum Arbeitgeber ist dadurch mindestens angekratzt. Eine sinnvolle Ausrede (vorausgesetzt sie wird geglaubt) wäre allenfalls noch: Man wollte sich so auf das nächste Gehaltsgespräch vorbereiten und seinen Marktwert recherchieren. In der aktuellen Wirtschaftskrise wird das jedoch nur schwer überzeugen.

Weitere Details zu der Umfrage sowie eine genaue Tabelle Umfrage-Ergebnisse finden Sie unter:

http://karrierebibel.de/jobklick-%e2%80%93-montagmittag-gehen-die-deutschen-auf-jobpirsch/

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