Kienbaum Communications Award 2009: Nach den Personalanzeigen kommen die Bewerbungen. Und dann?

Thomas Kleb, Kienbaum Communications
Thomas Kleb, Kienbaum Communications

Wie sagt man Bewerbern höflich ab?
Sebastian Müller hat in den letzten Wochen viele Personalanzeigen studiert. Gute Personalanzeigen, die ihn direkt angesprochen haben. Und weniger gute Personalanzeigen, die bei ihm eher einen schlechten Eindruck hinterließen. Beworben hat er sich dann bei einigen Unternehmen, von denen er einen guten Eindruck gewonnen hatte. Nun zieht er einen großen Umschlag aus seinem Briefkasten. Als er den Brief öffnet, sieht er nur einen elektronisch unterschriebenen Dreizeiler als Anhang an seine Bewerbung.

„Sehr geehrter Herr Müller, wir haben Ihre Bewerbung gesichtet. Leider ist es uns nicht möglich, Ihnen einen Ausbildungsplatz anzubieten. Vielen Dank für Ihre Bewerbung, die wir Ihnen zu unserer Entlastung zurücksenden…“

Was habe ich wohl falsch gemacht? Die Personalanzeigen des Unternehmens klangen doch reizvoll. Warum schlägt mir diese Firma die Tür vor der Nase zu, fragt er sich. Viele Fragen bleiben offen.

Bewerber sind Botschafter des Unternehmens.
In Zeiten von Kurzarbeit, Einstellungsstopp und Stellenabbau haben selbst gute Bewerber es schwer, einen adäquaten Job zu finden. Auch die Personalanzeigen für Schulabgänger für einen Ausbildungsplatz gehen zurück. Die Unternehmen treten auf die Bremse, schalten weniger Personalanzeigen und müssen interessierten Nachwuchskräften und Berufserfahrenen wieder vermehrt absagen. Doch wie, ohne ihnen das Gefühl zu geben, sie seien nicht qualifiziert? Schließlich braucht man sie wieder, wenn die Konjunktur anzieht.

Kienbaum Communications setzt die Reihe der Awards rund um Bewerberkorrespondenz fort. 2004 und 2006 wurden die besten Eisschreiben und Aperitifbriefe prämiert. In diesem Jahr werden die besten Absageschreiben an Bewerber gesucht. Eine spezielle Kategorie bilden Bewerber um einen Ausbildungsplatz.

„Wir wollen sehen, ob sich die Personalabteilungen in den vergangenen Jahren weiter entwickelt haben und das Thema Bewerberkommunikation ernst nehmen. Es kommt schließlich auf einen glaubwürdigen und sensiblen Umgang an, denn auch Bewerber sind Botschafter des Unternehmens. Das fängt bei der Formulierung der Personalanzeigen an und hört bei den Absagen längst nicht auf“, sagt Thomas Kleb, Geschäftsführer von Kienbaum Communications.

Einfach teilnehmen und gewinnen.
Die Jury, bestehend aus Prof. Dr. Wera Aretz (Hochschule Fresenius, Köln), Renate Obladen (KiK, Freie Kommunikationstrainerin), Thomas Kleb (Geschäftsführer Kienbaum Communications), Sebastian Brambs (Student) und Lara Schimanski (Auszubildende), bewertet die eingehenden Absageschreiben der Unternehmen nach den Kriterien Authentizität, Individualität, Sprachstil und Adressatenwirkung. Einsendeschluss ist Wochentag, 27.03.2009. Die Awardverleihung findet am Freitag, 5. Juni 2009, 13:30 h auf der DGFP-Fachmesse PERSONAL & WEITERBILDUNG in Wiesbaden statt.

Kienbaum Communications GmbH & Co. KG
Kienbaum Communications ist die führende Agentur für Kommunikation, Employer Branding & Personalmarketing und Personalanzeigen. Rund 40 Berater und Kreative stehen mittelständischen und großen Kunden aus nahezu allen Branchen seit über 45 Jahren in allen aufgeführten Themenfeldern zur Verfügung. Von der Strategie bis zur Umsetzung. Die Agentur ist selbst Gewinner zahlreicher Krativ-Awards insbesondere für beste Personalanzeige.

Weitere Informationen :

Thomas Kleb
Kienbaum Communications GmbH & Co. KG
Ahlefelder Straße 47, 51645 Gummersbach
Telefon +49 2261 703-1421
kontakt@kienbaum.de

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