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Monster Employment Index zeigt: Deutschland ist weiterhin Europas Spitzenreiter in der Online-Personalnachfrage

Bernd Kraft

Die wichtigsten Ergebnisse des Index im April 2012:

  • Der Monster Employment Index Deutschland verzeichnet einen Zuwachs von 19 Prozent im Vorjahresvergleich und bleibt damit europäischer Spitzenreiter, wenn auch die Zuwachsrate verglichen mit März moderat ausfällt
  • Alle vom Index beobachteten Industriesektoren verzeichnen im Vergleich zum Vorjahr einen steigenden Personalbedarf
  • IT ist in diesem Monat der stärkste Sektor und verzeichnet sein höchstes Jahresplus in 2012
  • Forschung und Entwicklung verzeichnet im April die schwächste Wachstumsrate
  • Im Vergleich zum Vorjahr steigt die Online-Personalnachfrage in allen Berufsgruppen des Index
  • Alle Bundesländer registrieren ein Wachstumsplus, wobei Bayern mit 28 Prozent den größten Anstieg verglichen mit April 2011 verzeichnet

Der Monster Employment Index ist eine monatliche Auswertung der Personalnachfrage basierend auf einer Echtzeit-Analyse mehrerer Millionen Online-Stellenangebote auf Unternehmenswebseiten und in Online-Stellenbörsen verschiedener europäischer Länder, darunter auch monster.de. Der Index spiegelt nicht den Trend einer bestimmten Quelle wider, sondern ist eine Zusammenfassung der branchenübergreifenden Entwicklung von Online-Stellenangeboten.


„Deutschland liegt mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung im europäischen Vergleich weiter vorne. Sein stabiler Arbeitsmarkt bietet Arbeitnehmern viele Karrieremöglichkeiten quer durch alle Branchen. Dies spiegelt sich auch in den Wachstumsraten des Index wider“, kommentiert Bernd Kraft Vice President General Manager Central Europe bei Monster. „Auch wenn die Personalnachfrage etwas moderater ausfällt als in den vorangegangenen Monaten sehen wir, dass alle Sektoren ein stärkeres Wachstum als im Vorjahr verzeichnen können.“
Die Sektoren im Vergleich zum Vorjahr: Alle 20 im Index berücksichtigten Sektoren sehen im April einen Anstieg in der Online-Personalnachfrage.

  • IT (um 25 Prozent gestiegen) verzeichnet im April sein höchstes Jahresplus in 2012 und überholt alle anderen Sektoren. Diese Entwicklung kann auf die erhöhte Nachfrage nach Akademikern sowie Technikern und Personal aus gleichrangigen nichttechnischen Berufen erklärt werden.
  • Der Freizeitsektor muss seine Spitzenposition im Index aufgeben und liegt in diesem Monat mit Gesundheitswesen und Sozialarbeit (beide um 24 Prozent gestiegen) gleichauf. Vor allem die Nachfrage nach Akademikern, Dienstleistungspersonal und Verkäufern sowie Hilfsarbeitskräften erklärt das Wachstum in diesen Sektoren.
  • Transport und Logistik (um 16 Prozent gestiegen) zeigt einen leicht rückläufigen Anstieg im April und ist somit nicht mehr unter den fünf Top-Sektoren des Index, trotz andauernder Nachfrage nach Anlagen- und Maschinenbedienern.
  • Forschung und Entwicklung (um sechs Prozent gestiegen) ist diesen Monat im Jahresvergleich der schwächste Sektor im Index.

 

Die Berufsgruppen im Vergleich zum Vorjahr: Alle neun Berufsgruppen verzeichnen im April einen jährlichen Zuwachs in der Personalnachfrage.

  • Anlagen- und Maschinenbediener (um 33 Prozent gestiegen) ist den vierten Monat in Folge die am schnellsten wachsende Berufsgruppe, was durch die Personalnachfrage im Produktionssektor erklärt werden kann.
  • Die Berufsgruppe Dienstleistungspersonal und Verkäufer (um 13 Prozent gestiegen) zeigt trotz steigender Personalnachfrage im Vertrieb den geringsten Jahreszuwachs in der Online-Personalbeschaffung seit Mai 2011.
  • Fachkräfte in Landwirtschaft und Fischerei (um fünf Prozent gestiegen) kann im Vergleich zum Drei-Prozent-Anstieg von März ein kleines Plus verzeichnen, bleibt aber den dritten Monat in Folge die am langsamsten wachsende Berufsgruppe.

Regionen im Vergleich zum Vorjahr: Alle 16 Bundesländer verzeichnen im April verglichen mit dem Vorjahr ein Wachstumsplus.

  • Bayern (um 28 Prozent gestiegen) ist die stärkste Region mit Blick auf den Jahreszuwachs. Das kann durch die steigende Nachfrage im Vertrieb, im Ingenieurswesen und der Produktion erklärt werden.
  • Baden-Württemberg (um 24 Prozent gestiegen) hat seine Spitzenposition, die es seit März 2010 innehatte, verloren. Diese Entwicklung beruht auf einer rückläufigen Nachfrage nach Führungskräften und Beratern.
  • Sachsen-Anhalt (um ein Prozent gestiegen) zeigt im April den geringsten Jahreszuwachs unter allen Regionen.

Europäische Trends:

Der Monster Employment Index Europa zeigt im April ein Jahreswachstum von sechs Prozent, im Vormonat lag die Wachstumsrate noch bei acht Prozent. Trotz eines weiteren Rückgangs im Vergleich zu den vorherigen Monaten, verzeichnet Deutschland mit 19 Prozent weiterhin das stärkste Jahreswachstum unter den europäischen Ländern im Index. Italien und Großbritannien können verglichen mit dem Vorjahr ein Wachstum von einem Prozent vorweisen; die Niederlande verbuchen den vierten Monat in Folge die schlechtesten Wachstumsraten (um 20 Prozent gesunken). Land- und Forstwirtschaft sind der Sektor mit dem größten Jahreswachstum. Der öffentliche Dienst (um sieben Prozent gesunken) zeigt im Jahresvergleich weiterhin den größten Rückgang in der Online-Personalbeschaffung, kann sich aber im Vergleich zu März leicht verbessern. Im Dienstleistungsbereich ist Umwelt, Architektur, und Städtebau einer der stärkeren Sektoren – trotz verhaltener Wachstumsraten für diese Jahreszeit.
Der Monster Employment Index für Mai wird am 12. Juni 2012 veröffentlicht.

Über den Monster Employment Index:

Der Monster Employment Index Europa ist eine monatliche Auswertung der Personalnachfrage basierend auf einer Echtzeit-Analyse mehrerer Millionen Online-Stellenangebote auf Unternehmenswebseiten und in Online-Stellenbörsen verschiedener Länder, darunter auch monster.de. Der Index spiegelt nicht den Trend einer bestimmten Quelle wider, sondern ist eine Zusammenfassung der branchenübergreifenden Entwicklung von nationalen Online-Stellenangeboten in allen EU-Ländern. Der Index wird seit Juni 2005 mit Daten ab Dezember 2004 erstellt.

Der MEI Deutschland wird von Monster Worldwide erstellt. Um die Genauigkeit der Daten sicherzustellen, wird der Index von Research America, Inc., einem unabhängigen Drittunternehmen, geprüft. Die Fehlergrenze liegt bei +/- 1,05 Prozent. Die Einteilung nach Berufsgruppen orientiert sich am internationalen Standard ISCO 88 (International Standard Classification of Occupations) der International Labour Organization, einer Institution der Vereinten Nationen mit Sitz in Genf. Monatliche Indexreporte für Frankreich, Deutschland, UK, Schweden, die Niederlande, Italien, Belgien und Europa sind erhältlich unter http://about-monster.com/employment/index/17.

Über Monster Deutschland:

Monster, www.monster.de, ist das bekannteste private Online-Karriereportal in Deutschland* mit einem umfassenden Service- und Informationsprogramm rund um Beruf und Karriere. Das Unternehmen bringt Arbeitgeber und qualifizierte Arbeitskräfte auf allen Karrierestufen zusammen und bietet Jobsuchenden passgenaue Unterstützung für die individuelle Karriereplanung. Firmensitz der Monster Worldwide Deutschland GmbH ist Eschborn bei Frankfurt/Main. Die Monster Worldwide Deutschland GmbH ist ein Tochterunternehmen der Monster Worldwide Inc. mit Sitz in New York. Monster Worldwide ist seit 1994 ein weltweit führendes Portal für Online-Rekrutierung und unterstützt Menschen dabei, ihre Lebensziele zu verwirklichen. Monster Worldwide ist in Märkten in Europa, Nordamerika und Asien präsent. Um mehr über monster.de zu erfahren, besuchen Sie die Website www.monster.de. Informationen über Monster Worldwide, Inc. (NYSE: MWW), finden Sie unter http://about-monster.com.
* Nielsen Studie – November 2011
Special Note: Safe Harbor Statement Under the Private Securities Litigation Reform Act of 1995: Except for historical information contained herein, the statements made in this release constitute forward-looking statements within the meaning of Section 27A of the Securities Act of 1933 and Section 21E of the Securities Exchange Act of 1934. Such forward-looking statements involve certain risks and uncertainties, including statements regarding Monster Worldwide, Inc.’s strategic direction, prospects and future results. Certain factors, including factors outside of Monster Worldwide’s control, may cause actual results to differ materially from those contained in the forward- looking statements, including economic and other conditions in the markets in which Monster Worldwide operates, risks associated with acquisitions, competition, seasonality and the other risks discussed in Monster Worldwide’s Form 10-K/A and other filings made with the Securities and Exchange Commission, which discussions are incorporated in this release by reference.

 

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