Fachkräftemangel

Wir haben in Deutschland weniger einen Fachkräfte- als mehr einen Ideenmangel

www.sport.job.com ist nicht nur eine Stellenbörse für die Sportbranche, sondern entwickelt sich immer mehr zum Beratungsunternehmen für Unternehmen und Bewerber. Das Thema Fachkräftemangel beschäftigt natürlich auch das Sportbusiness. Im Interview mit Sabrina Klix, Inhaberin der Agentur Seetalent, wollte Caro Opp von www.sport-job.com wissen, was Unternehmen heutzutage tun können, um geeignetes Personal zu finden.

Sabrinas Klix

Korn-Ferry-Studie: Kein Land in Europa benötigt bis 2030 mehr Fachkräfte als Deutschland (4,9 Millionen)

 

Dr. Thomas Haussmann

8,452 Billionen US-Dollar Umsatz werden Unternehmen weltweit bis zum Jahr 2030 aufgrund von zu wenig verfügbaren Fach- und Arbeitskräften entgehen. 85,2 Millionen Menschen fehlen der Wirtschaft. Besonders betroffen: Deutschland, das mit knapp 630 Milliarden US-Dollar den größten Einnahmenausfall in Europa verbuchen muss. Das entspricht 14,4 Prozent der heutigen Wirtschaftskraft. Insgesamt fehlen bis zum Jahr 2030 4,9 Millionen potenzielle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie ‚The Talent Crunch‘ der Personal- und Organisationsberatung Korn Ferry.

  • Kein Land in Europa benötigt mehr zusätzliche Arbeitskräfte als Deutschland
  • Vor allem die Finanz- und Dienstleistungsbranche sowie Industrie und Maschinenbau sind betroffen
  • An Geringqualifizierten besteht bereits ein Überschuss von mehr als 1,5 Millionen Menschen
  • Unternehmen sollten mikroökonomisch handeln, da sie auf Politik und Gesetzgebung nicht warten können

Flächendeckende Fachkräfteengpässe bei technischen Berufen im Jahr 2030

Dr. Gerd Zika
Dr. Gerd Zika

Wenn sich die bisherigen Trends in der Zukunft fortsetzen, kommt es im Bereich der technischen Berufe, die meist einen Berufsabschluss voraussetzen, bis 2030 zu Fachkräfteengpässen in allen Regionen. Dies zeigen erstmals regionale Ergebnisse der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen, die am Dienstag vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) veröffentlicht wurden.

Lünendonk-Studie: Fachkräftemangel wird einfach ausgelagert

Stefan Lamprecht
Stefan Lamprecht

Die digitale Transformation zwingt Unternehmen dazu, in immer kürzeren Zyklen innovative Technologien einzuführen, um effiziente, automatisierte Prozesse und neue Geschäftsmodelle zu befördern und so ihre Wettbewerbsposition zu stärken. Was sie hierbei intern wegen fehlender IT-Experten nicht selbst leisten können, lagern Unternehmen zunehmend an externe Dienstleister aus. Das ist ein Ergebnis des Whitepapers „Business Innovation/Transformation Partner“, das der Marktanalyst Lünendonk gemeinsam mit Sopra Steria Consulting aktuell veröffentlicht hat.

Top Manager wollen bleiben

Igor Putrenko
Igor Putrenko

TALENTORY Kompass spiegelt Erfahrungen von Personalberatern: Deutsche Top-Manager durch Fachkräftemangel weniger mobil als ihre internationalen Kollegen

Der Fachkräftemangel sorgt offenbar dafür, dass immer weniger deutsche Top-Manager im Ausland arbeiten und die für die komfortable Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt ausnutzen. Das ist ein Ergebnis des aktuellen TALENTORY Kompass, einer regelmäßigen Befragung von 100 Personalberatern mit deutschen und internationalen Kunden. Demnach sind nur 27 Prozent der deutschen Führungskräfte offen für einen projektbezogenen Job im Ausland.

Der Arbeitsmarkt im Februar 2015: Anhaltend positive Entwicklung

Frank-Jürgen Weise, Bundesagentur für Arbeit
Frank-Jürgen Weise, Bundesagentur für Arbeit

„Im Februar hat sich die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt fortgesetzt. Die Arbeitslosigkeit ist gesunken und die Beschäftigung behält ihren Aufwärtstrend bei.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise, heute in Nürnberg anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

  • Arbeitslosenzahl im Februar: -15.000 auf 3.017.000
  • Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -121.000
  • Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: -0,1 Prozentpunkte auf 6,9 Prozent
  • Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit

Mehr Frauen als IT-Fachkräfte: Andere Länder – gleiche Sorgen

Kate Burleigh
Kate Burleigh

DSDS, Big Brother, NewTopia, Germanys Next Top Model – Wann entdecken die Fernseh-Redakteure endlich auch den feminen Fachkräftemangel in der IT?

Deutschland leistet sich den Papiertiger namens „Digitale Agenda“, aber kaum jemand traut dieser Propaganda-Masche etwas zu. Schüler fordern eine Ausbildung in IT, der Hype-Tsunami um Digitalisierung und Big Date ist in der Diskussion allgegenwärtig und hat seinen Höhepunkt wohl noch nicht erreicht. Besonnene Experten werden nicht müde, auf das Arbeitskräftepotential junger Studentinnen hinzuweisen, die doch eher Informatik als Esoterik studieren sollten. Doch keine Sorge, Deutschland steht mit diesem Mangel nicht allein. Ein Blick über den Tellerrand zeigt auf, dass beispielsweise in Australien ähnliche Sorgen geäußert worden – die Politik mag beruhigt sein: geteiltes Leid ist halbes Leid.

Fachkräftenachfrage zieht zum Jahresbeginn deutlich an

Dr. Sebastian Dettmers, Stepstone
Dr. Sebastian Dettmers

Der Fachkräftemarkt in Deutschland startet in diesem Jahr fast 10 % stärker als in den Vorjahren. Die aktuellen Ergebnisse des StepStone Fachkräfteindex zeigen, dass die Nachfrage vor allem in den Gesundheitsberufen überdurchschnittlich zugelegt hat: Die Zahl der Stellenausschreibungen für Pflegepersonal ist im Vergleich zum Januar 2014 um 58 % gestiegen, bei den Ärzten sind es 27 %.

Europäische Studie: Über die Hälfte der Unternehmen beklagt Bewerbermangel bei gewerblichen Fachkräften

Philipp Diefenbach
Philipp Diefenbach

index veröffentlicht internationalen Personalmarketing-Report

Der Fachkräftemangel macht sich im europäischen Personalmarkt deutlich bemerkbar. 52 Prozent der Personaler geben an, dass in ihrem Unternehmen bei berufserfahrenen Fachkräften mit akademischer Bildung und gewerblichen Fachkräften ein Mangel an geeigneten Bewerbern herrscht. Dies ist das Ergebnis einer Expertenbefragung von index Strategisches Personalmarketing, an der sich 1.930 Unternehmen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Belgien, Schweden, Dänemark und den Niederlanden beteiligt haben.

Uneinheitlicher Arbeitsmarkt für Spezialisten

Dirk Hahn, CEO Hays AG
Dirk Hahn

Hays-Fachkräfte-Index 4. Quartal 2014

Die positive Stimmung der deutschen Wirtschaft in den letzten Monaten hat sich nicht auf dem Arbeitsmarkt für hoch qualifizierte Spezialisten bemerkbar gemacht. Dies zeigt der Hays-Fachkräfte-Index, der ein uneinheitliches Bild des Arbeitsmarktes für Spezialisten im 4. Quartal 2014 zeichnet: Während die Zahl der Stellenangebote für Ingenieure, Finance- sowie Sales & Marketing-Fachkräfte im letzten Quartal 2014 im Vergleich zum Vorquartal gesunken ist, stieg der Bedarf an Life-Sciences-Spezialisten. Nahezu konstant mit leicht steigender Tendenz verhielt sich der Arbeitsmarkt für IT-Experten. Im Vergleich zum Vorjahresquartal hat sich der Stellenmarkt für Spezialisten positiv entwickelt und um 13 Punkte erhöht.

Fachkräftemarkt 2015: Bedarf bleibt hoch

Dr. Sebastian Dettmers, Stepstone
Dr. Sebastian Dettmers

Die Nachfrage nach Fachkräften ist 2014 im Vergleich zum Vorjahr um  13 % gestiegen. Laut einer StepStone Studie wird der Bedarf an qualifiziertem Personal in Deutschland 2015 das hohe Niveau halten.

Düsseldorf. Bei der Suche nach Mitarbeitern stellen die Bereiche IT sowie Ingenieurwesen und Technik für deutsche Arbeitgeber derzeit die größte Herausforderung dar. Das ist das Ergebnis einer Studie, für die Deutschlands führende Online-Jobbörse StepStone Unternehmen befragt hat. Zusätzlich wird die Personalsuche für die Berufsfelder Finanzen, Ärzte sowie Kranken- und Altenpflege als besonders anspruchsvoll eingeschätzt.

Ausbildung: Was Ausbildungsbetriebe anbieten und sich die Zielgruppe wirklich wünscht

Felicia Ulrich
Felicia Ullrich

Besetzungsprobleme haben einen Namen: Mismatch

Zunächst die Fakten: Inzwischen besitzt gut jeder zweite Schulabgänger, gemessen an Gleichaltrigen, eine Hochschulzugangsberechtigung. Von 100 Studienberechtigten nehmen innerhalb von zwei Jahren nach ihrem Abschluss ca. 70 Prozent ein Hochschulstudium auf und rund 15 Prozent beginnen eine duale Ausbildung (vgl. Autorengruppe Bildungsberichterstattung 2014; Statistisches Bundesamt 2013; Baethge et al. 2014). Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge fiel in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2013 insgesamt auf 530.700, der niedrigste Stand seit der Wiedervereinigung (vgl. Bundesinstitut für Berufsbildung 2014).

Lumesse Jahresausblick 2015: Trends in HR

Datenanalyse und Fachkräftemangel rücken den Bewerber in den Mittelpunkt

Big Data, Social Media, Mobile und Cloud – seit einigen Jahren verändern disruptive Technologien klassische Unternehmensstrukturen und damit auch die HR-Funktion grundlegend. Auch 2015 wird weitere Herausforderungen für HR-Verantwortliche bringen, so die Ansicht von Lumesse. Europas größter Anbieter für Talent Management Software sieht fünf Trends, die im kommenden Jahr wesentlich auf HR einwirken werden:

Welcher Fachkräftemangel? Viele Chefs würden sich gerne von Mitarbeitern trennen.

Helge Weinberg
Helge Weinberg

von Helge Weinberg

Eine Pressemitteilung der Unternehmensberatung Baumann nehme ich zum Anlass, über Führung und Employer Branding zu schreiben. Hier die Meldung (in Auszügen):

“Rund 60 Prozent der Vorgesetzten in deutschen Unternehmen würden sich gern von einem Teil ihrer Mitarbeiter trennen, wenn dies rechtlich möglich wäre… 45 Prozent der Chefs würden bis zu zehn Prozent ihrer Mitarbeiter kündigen, elf Prozent würden sogar zehn bis 25 Prozent ihrer Untergebenen austauschen…

…Nicht einmal die Hälfte der Manager glauben, über die richtigen Mitarbeiter zu verfügen, um ihre Zielvorgaben zu erreichen. 52 Prozent der Befragten geben an, nur teilweise die geeignete Unterstützung zu haben.

 

Über den Tellerrand gedacht – projektwerk White Paper zum Fachkräftemangel

Daniela Chikato
Daniela Chikato

Hamburg. Nicht erst seit Erscheinen von Martin Gaedts Buch „Mythos Fachkräftemangel“ (Wiley-Verlag, Februar 2014) diskutiert Deutschland kontrovers, ob der Fachkräftemangel hausgemacht sei. Mitnichten stellen der soziodemographische Wandel und weitere Faktoren Unternehmen vor immense Herausforderungen, ausreichend qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Unstrittig ist auch, dass sich diese Entwicklung weiter verschärfen wird.