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Arbeitsmarkt Finanzdienstleister: Finanzdienstleister nehmen Outsourcing-Partner stärker unter die Lupe

Durch Auslagerung, Standardisierung und Automatisierung lassen sich die Kosten in deutschen Finanzdienstleistungsunternehmen um bis zu 30 Prozent senken – keine andere Wirtschaftsbranche weist ein solch hohes Einsparpotenzial auf. Allerdings fürchten rund 37 Prozent der Finanzdienstleister gleichzeitig den Verlust von fachlichem Know-how, wenn sie einen externen Dienstleister beauftragen. Um die richtige Balance aus Know-how-Verzicht und Effizienz-Gewinnen zu finden, setzen die Unternehmen daher verstärkt auf eine Steuerung ihres Outsourcing-Dienstleisters. Das ergab die Studie „Potenzialanalyse Industrialisierungsmanagement“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung.

WARUM BEI UNS BEWORBEN

Gerhard Winkler, www.jova-nova.com
Gerhard Winkler, www.jova-nova.com

„Soll ich die Frage „Warum wollen Sie bei uns arbeiten?“ im
Anschreiben beantworten? Floskeln wie „tolles, hippes, modisches
Unternehmen, das international tätig ist und seinen Mitarbeitern viel
bietet“ will ich vermeiden. Oder soll man seine Bewerbungsmotivation
doch so ähnlich formulieren?“ (B.H.)

– Mädchen möchten hören, was sie attraktiv macht und Personaler wollen
lesen, was an ihrer Organisation so speziell ist. Egal, was man da
flötet, Mädchen und Personaler glauben davon kein Wort. Wozu also das
Ganze? Nichts macht einen selbst unausstehlicher als Pro-forma-
Komplimente.

Die Internet Jobbörse HOTELCAREER feiert 10-jähriges Jubiläum

Arne Lorenzen
Arne Lorenzen

Düsseldorf, 06. Juli 2009 – Im Jahr 1999 legten Arne Lorenzen und Manuel Konen den Grundstein für eine der bekanntesten und renommiertesten Online Jobbörsen für die Hotellerie, Gastronomie und Touristik im deutschsprachigen Raum.Die Inhaber der Personalvermittlung Konen & Lorenzen Recruitment Consultants hatten zu Beginn des Internetbooms dank umfangreicher Marktkenntnisse und der Erfahrung bei der Vermittlung von Mitarbeitern aus der Hotellerie, Gastronomie und Touristik die Idee einer branchenspezifischen Internet Jobbörse. Aus dieser Idee wurde am 03. Juli 1999 Wirklichkeit als die erste HOTELCAREER Webseite mit 400 Stellenangeboten und 14.000 Besuchern pro Monat online ging.

Regionaler Rubrikenmarkt resigniert: Rhein Main Click insolvent

Eric Dauphin, Rhein Main Click
Eric Dauphin, Rhein Main Click

Als am Freitag, den 3. Juli 2009 Geschäftsführer Andreas Weis beim zuständigen Darmstädter Amtsgericht um 14:00 Uhr den Insolvenzantrag über das Vermögen der Rhein Main Click GmbH & Co. KG abgab, markierte dieser Schritt nicht nur eine juristische Formalität, er demonstrierte auch die Resignation der Gesellschafter über die Zukunftschancen des regionalen Rubrikenmarkts.  Der 34jährige IT-Spezialist Andreas Weis war erst im August 2008 zum  Geschäftsführer Technik  ernannt worden. Er kam von der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, wo er zuletzt als Leiter IT-Services bei Holtzbrinck Online Services tätig war. In der Geschäftsführung von Rhein Main Click (RMC) traf er mit Eric Dauphin (43), zuständig für Märkte und Marketing auf einen alten Bekannten mit dem Stallgeruch der Holtzbrinck-Gruppe.

Über 2.000 Besucher auf der CampusChances Köln – Trotz Wirtschaftskrise bei 50 Prozent der Aussteller weiterhin steigender Personalbedarf

Stefan Halbeisen, CampusConcept
Stefan Halbeisen, CampusConcept

Über 40 Unternehmen präsentierten sich am 26.5.2009 von 12-18 Uhr in der IHK Köln den mehr als 2.000 Besuchern aus Köln und der angrenzenden Region, die sich an Messeständen, in Firmen- und Karriere-Vorträgen über mögliche Berufseinstiegsmöglichkeiten informierten. „Die Messe hat mir unglaublich viel gebracht“, so eine BWL-Studentin aus Köln. „Ich fühle mich jetzt viel besser vorbereitet und die Job-Suche in der Krise macht mir weniger Angst.““Ich war mir nicht sicher, wo meine Stärken liegen und wie ich mich am Arbeitsmarkt positionieren kann. Jetzt weiß ich es“, zeigt sich ein Absolvent der Wirtschaftsinformatik zufrieden mit dem Messebesuch.

Nur wenige Unternehmensgründer in Deutschland

Dr. Udo Brixy
Dr. Udo Brixy

Die Zahl der Unternehmensgründer ist in Deutschland im internationalen Vergleich sehr niedrig. Nur 1,4 Prozent der 18- bis 64-Jährigen sind gerade dabei, ein Unternehmen zu gründen. Weitere 2,4 Prozent haben sich während der vergangenen dreieinhalb Jahre selbstständig gemacht. Damit belegt Deutschland innerhalb von 18 vergleichbar hochentwickelten Ländern den vorletzten Platz. Ganz vorne liegen die USA, Schlusslicht ist Belgien, geht aus einer am Montag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Instituts für Wirtschafts- und Kulturgeographie der Leibniz Universität Hannover hervor.

Jobsuche in der Midlife-Krise? Online-Jobbörsen werden nicht nur zur aktiven Stellensuche genutzt. Ein Drittel der User informiert sich ganz allgemein über neue Stellenangebote.

Professor Dr. Carsten Steinert
Professor Dr. Carsten Steinert

Jobbörsen und Jobsuchmaschinen werden überwiegend von Stellensuchenden zwischen 31 und 50 Jahren, der typischen Lebensphase der Midlife-Krise, genutzt. Das geht aus einer Online-Umfrage von den Researchern Profilo Rating und Crosswater Systems hervor, für die mehr als 3.000 Bewertungen abgegeben wurden. Die wissenschaftliche Betreuung der Online-Umfrage erfolgt durch Professor Carsten Steinert vom Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Osnabrück.

Eigener Leistungsanspruch im Job zählt mehr als gute Bezahlung

Marco Bertoli (Monster Deutschland)
Marco Bertoli (Monster Deutschland)

Eschborn – Wer viel und hart arbeitet, braucht Leistungsanreize, um sich stets neu zu motivieren. Laut einer weltweiten Umfrage des Karriereportals Monster ist die persönliche Zufriedenheit mit der eigenen beruflichen Leistung der wichtigste Motivationsfaktor. 45 Prozent der weltweit befragten Arbeitnehmer gaben an, dass der eigene Anspruch sie am meisten motiviert, gute Arbeit zu leisten. Für weitere 31 Prozent der weltweit Befragten ist die Bezahlung der ausschlaggebende Faktor. Die Anerkennung der Kollegen und der Vorgesetzten steht nur für knapp ein Fünftel im Vordergrund.

Arbeitsmarkt Gesundheitswesen: Deutschlands Kliniken vernachlässigen medizinisches Risikomanagement

Helga Kühn-Mengel
Helga Kühn-Mengel

Nur jede fünfte deutsche Klinik verfügt über ein medizinisches Risikomanagement, das die Zahl der Behandlungsfehler möglichst gering hält. Die Bundesregierung hat deshalb den Aufbau von Fehlermeldesystemen angemahnt. An den Kosten scheitern solche Systeme kaum. Unabdingbar ist vor allem eine offene Fehlerkultur, Transparenz und der Mut zur Veränderung. Genau das gilt es in Deutschlands Kliniken zu verbessern, haben Marktuntersuchungen von Steria Mummert Consulting ergeben.

Online-Werbung boomt in der Krise

Achim Berg, BITKOM
Achim Berg, BITKOM

Berlin. Online-Werbung im Wert von 340 Millionen Euro wurde in Deutschland von Januar bis März 2009 geschaltet. Das ist ein Plus von 11,2 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal. Diese Daten veröffentlichte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) heute auf Basis einer exklusiven Untersuchung des Marktforschungsinstituts Thomson Media Control. „Der Online-Werbemarkt wächst trotz Wirtschaftskrise weiter“, sagte Achim Berg, Vizepräsident des BITKOM. „Die Stärken des Internets als Werbemedium überzeugen gerade auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.“