Nachrichten

Jeden Tag beginnen und enden durchschnittlich 30.000 Arbeitsverhältnisse in Deutschland

Dr. Thomas Rothe
Dr. Thomas Rothe

An jedem Arbeitstag der vergangenen zehn Jahre wurden im Durchschnitt rund 30.000 Arbeitsverhältnisse begonnen und etwa ebenso viele beendet. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Die Dynamik auf dem Arbeitsmarkt werde häufig unterschätzt, betonen die Nürnberger Arbeitsmarktforscher. Auch im Aufschwung würden viele Mitarbeiter entlassen – und in der Krise immer noch Mitarbeiter eingestellt.

salesjob Blog Arbeitsrecht: Experten fächern für Vertriebler die Facetten des Arbeitsrechts auf

Clemens Nau, saleslounge
Clemens Nau, saleslounge

Berlin.  – Wer im Vertrieb arbeitet, wechselt häufiger den Arbeitgeber und muss sich mit den Grundzügen der Gestaltung von Arbeitsverträgen und besonderen Regelungen auskennen, um kostspielige Fehler zu vermeiden. Aus diesem Grund bietet salesjob unter der Rubrik „Blog Arbeitsrecht“ regelmäßig redaktionelle Beiträge zu Themen aus den Bereichen Arbeits- und Sozialrecht an, die es den Besuchern der Website ermöglichen, sich für Inhalte und Feinheiten juristischer Belange des Arbeitslebens zu sensibilisieren.

Arbeitsverträge für Vertriebsmitarbeiter sind in der Regel umfangreicher gestaltet, als in anderen Positionen, um beispielsweise Mitarbeiter daran zu hindern beim Wechsel des Arbeitgebers Kunden mitzunehmen oder in anderer Form direkt mit dem alten Arbeitgeber in Konkurrenz zu treten. Rechtsstreitigkeiten sind daher nicht selten. Doch Arbeitnehmer sind oft schlecht über ihre Rechte informiert.

Rezession überlagert Frühjahrsbelebung: Die Entwicklung des Arbeits- und Ausbildungsstellenmarktes im Juni 2009

Frank-J. Weise, Bundesagentur für Arbeit
Frank-J. Weise, Bundesagentur für Arbeit

„Die Rezession der deutschen Wirtschaft hat die Frühjahrsbelebung überlagert. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit fiel im Juni daher geringer aus als in den letzten Jahren. Die starke Nutzung der Kurzarbeit dämpft jedoch die Auswirkungen der Krise auf den Arbeitsmarkt.“ – so fasste der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise, die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Juni 2009 zusammen.

Arbeitslosenzahl im Juni: -48.000 auf 3.410.000

Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: +250.000

Arbeitslosenquote im Juni: -0,1 Prozentpunkte auf 8,1 Prozent

HR-Software für Workforce Management: InVision Software erhält Großauftrag von führendem Einzelhandelskonzern in Finnland

Ratingen, 30. Juni 2009 – InVision Software, einer der international führenden Anbieter von Lösungen zum unternehmensweiten Workforce Management (WFM), ist von dem finnischen Einzelhandelskonzern Suomen Lähikauppa Oy mit der Implementierung der Softwarelösung InVision Enterprise WFM beauftragt worden. Zum Konzern Suomen Lähikauppa gehören über 750 Lebensmittelgeschäfte unterschiedlicher Größe, die unter den Markennamen Siwa, Valintatalo und Euromarket firmieren. Der Konzern ist in Finnland Marktführer im Bereich kleiner, lokaler Lebensmittelläden. Die InVision-Lösung wird künftig den Personaleinsatz von über 6.000 Verkaufsmitarbeitern in den Siwa- und Valintatalo-Filialen optimieren.

Talentmangel trotz Krise

Wiesbaden – Viele Unternehmen setzen ihre strategische Personalplanung unsystematisch um, obwohl sie dieses Führungsinstrument als zentralen Faktor für nachhaltigen Unternehmenserfolg erkennen. 81 Prozent der Unternehmen schätzen die Bedeutung von strategischer Personalplanung als hoch ein, mit den Ergebnissen ihres Workforce Plannings sind jedoch nur 35 Prozent zufrieden. Das ergab die Studie „Strategic Workforce Planning“ durchgeführt von der Personalmanagement-Beratung Hewitt Associates und des Instituts für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen (IFPM). Dazu wurden 129 Personalverantwortliche von multinationalen Konzernen und mittelständischen Unternehmen unterschiedlicher Branchen mit Haupsitz vorwiegend im deutschsprachigen Raum befragt. „Strategic Workforce Planning steckt heute im deutschsprachigen Raum noch weitgehend in den Kinderschuhen. Dabei ist die strategische Personalplanung die Stellgrösse, um Unternehmen heute für die Zukunft zu rüsten“, sagt Charles Donkor, Studienleiter und Principal bei Hewitt Associates.

Studie: Deutsche Office-Fachkräfte fühlen sich von Krise nicht betroffen

München. Die Medienlandschaft ist seit Monaten nur noch von einem Thema geprägt: der Wirtschaftskrise. Doch die deutschen Fachkräfte im Büro- und Assistenzbereich merken davon noch wenig. Viele Assistenten sehen sich in ihrem Arbeitsumfeld nicht direkt durch die wirtschaftliche Situation beeinflusst. Trotzdem sind die deutschen Befragten an der Spitze, wenn es darum geht, sich krisensicher zu machen. Dies ist das Ergebnis einer Studie von OfficeTeam Interim, einem spezialisierten Personaldienstleister für Fachkräfte auf Zeit im Büro- und Assistenzmanagement. Für die OfficeTeam Interim Survey wurden insgesamt 2.857 Co-Manager in sieben Ländern befragt.

Arbeitsmarkt Gesundheitswesen: Personalplanung der Kliniken liegt auf der Intensivstation

Horst Martin Dreyer
Horst Martin Dreyer

Für drei von vier deutschen Kliniken ist das Personalmanagement das Top-Thema der kommenden zwölf Monate. Grund ist zum einen der durch die Einführung von Fallpauschalen ausgelöste Kostendruck. Er führt zu neuen Personal- und Arbeitsstrukturen. Zum anderen sorgt der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern dafür, dass die Krankenhäuser auch im Bereich Human Resources die Strukturen moderner Unternehmensführung übernehmen müssen. Strategisches Personalmanagement wird zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor für die Klinik der Zukunft. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Krankenhaus Trend 2009″ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit kma online.

Statistik-Warnung: Hamburger Wirtschaft muss Fachkräfte binden

Mirko Knappe, Northern Business School
Mirko Knappe, Northern Business School

Hamburg, 30. Juni 2009 – Hamburg stemmt sich bislang erfolgreich gegen den demografischen Wandel. Aktuellen Prognosen zufolge wird die Einwohnerzahl der Hansestadt  entgegen dem Bundestrend bis zum Jahr 2020 weiterhin zunehmen. Der Grund für diesen Sonderstatus: Hamburg ist nach wie vor für viele Zuzügler attraktiv. „Doch diese Entwicklung droht umzukippen“, warnt Mirko Knappe, Geschäftsführer der Hamburger Northern Business School, in einer aktuellen Analyse.  „Unternehmen aus anderen Bundesländern werden zunehmend versuchen, ausgebildete Fachkräfte oder Schulabgänger aus Hamburg abzuwerben.“ Denn der demografische Wandel verursacht in anderen Regionen massive Probleme. In Mecklenburg-Vorpommern reicht derzeit beispielsweise die Zahl der 10.000 Schulabgänger nicht mehr aus, um alle 11.000 Ausbildungsplätze im Land zu besetzen.

BVTB will entlassene Beschäftigte nicht in Strukturtransfergesellschaften „parken“

Michael Wacker: Erfolgreicher Beschäftigtentransfer braucht arbeitsmarktnahe Qualifizierung, schließt Rückkehrmöglichkeit aus und funktioniert in 12 Monaten

Hürth, 25. Juni 2009 – Der Bundesverband der Träger im Beschäftigtentransfer (BVTB) spricht sich gegen Strukturtransfergesellschaften aus, in denen Beschäftigte während der Wirtschaftskrise „geparkt“ werden sollen. Nach den Vorschlägen der Tarifparteien der Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen sollen gekündigte Beschäftigte in externe Transfereinrichtungen abgegeben werden können, in denen sie schwerpunktmäßig qualifiziert werden und aus denen sie nach bis zu 24 Monaten in ihr altes Unternehmen zurückkehren können.

SAP-Projekte intern zu besetzen ist keine gute Lösung – IT-Markt schiebt Riesenberg von Projekten vor sich her

Hamburg, 6. Mai 2009. Der heute zum 13. Mal veröffentlichte Marktmonitor der Hamburger Projektbörse projektwerk.de zeigt, dass die krisenbedingte Investitionszurückhaltung das IT-Projektgeschäft weiter dämpft. Gegenüber dem Vormonat ist der Bedarf an IT-Experten in allen Bereichen weiter gesunken. Im April betrifft dies auch die Nachfrage nach SAP-Spezialisten. Nach einem guten Jahresauftakt für SAP-Projekte, der sich mit saisonal bedingtem Bedarf erklären lässt, fielen die bei projektwerk ausgeschriebenen Projekte für SAP-Experten von März auf April um ca. 30 Prozent. Dazu SAP-Berater Michael Blankertz aus Raubling, der seit über 15 Jahren vorwiegend mittelständische Unternehmen berät: „Die Unternehmen denken zu kurzfristig. Viele Projekte, die Entwicklungsaufwand mit sich bringen, werden im Moment gestoppt. Dass diese aber mittel- und langfristig die Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz eines Unternehmens erhöhen, wird dabei häufig völlig außer Acht gelassen. Auch werden vielfach Aufgaben an interne Kräfte übertragen, die diese dann irgendwie, aber sicher nicht wie ein versierter SAP-Mann lösen. Nice to Have-Projekte werden ganz gestrichen.“