Nachrichten

Mitarbeiter abbauen, Mitarbeiter finden: Ein Gespräch mit Frank Hensgens und Dr. Carsten Busch zum Arbeitsmarkt in der Weltwirtschaftskrise

Dr. Carsten Busch, StepStone Solutions

Düsseldorf. Frage: Herr Hensgens, die Medien sind voll von Nachrichten von Einschnitten und Meldungen über Personalabbau, die der derzeitigen Krise zugeordnet werden. Trotzdem lesen wir auch von einem Mangel an Fach- und Führungskräften. Wie passt das zusammen?

Frank Hensgens: Die Unternehmen sind derzeit in der schwierigen Situation, dass sie einerseits den Abbau von Stellen vertreten, auf der anderen Seite aber gleichzeitig aufpassen müssen, gerade hochqualifizierte Mitarbeiter zu finden und an sich zu binden. Gemeinsam mit der britischen Economist Intelligence Group haben wir eine umfangreiche Studie zu diesem Thema durchgeführt und dazu über 480 Entscheider aus überwiegend Unternehmen mit mehr als einer Milliarde Jahresumsatz befragt. Die Ergebnisse bestätigen den gerade beschriebenen Trend: Zwar sagen mehr als die Hälfte der Unternehmen, dass die derzeitige Rezession mit Stellenabbau oder gar dem Einfrieren von Neueinstellungen verbunden ist, aber 48 Prozent stellen nach wie vor einen Mangel an Fach- und Führungskräften fest. 46 Prozent glauben gar, dass es künftig schwieriger wird, Fachkräfte zu finden.

Flexible Arbeitszeiten und Kurzarbeit sicherten im Jahr 2009 mehr als eine Million Jobs

Dr. Eugen Spitznagel, IAB

Nürnberg. Flexible Arbeitszeiten haben im Jahr 2009 die Wucht der Wirtschaftskrise am deutschen Arbeitsmarkt größtenteils abgefangen, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die durchschnittliche Jahresarbeitszeit der Arbeitnehmer ging dabei um 3,2 Prozent zurück, etwa durch Kurzarbeit und den Abbau der Guthaben auf den Arbeitszeitkonten. „Dieser Rückgang entspricht rechnerisch rund 1,2 Millionen Jobs, die gesichert wurden“, so die Arbeitsmarktforscher Eugen Spitznagel und Susanne Wanger.

Recruiting im Web: Ohne Wikipedia, Facebook und Twitter?

Gerhard Kenk betreibt das Portal Crosswater-Systems.com

London, 7.2.2010. Von Gerhard Kenk (ghk)

Es waren schon sonderbare Zeiten, als am 7. Februar 2000 das Crosswater-Systems-Portal im Web startete: Eine Limited als Geschäftsform war schnell gegründet, die URL www.crosswater-systems.com wurde beantragt und ein Internet-Service-Provider sorgte für die Basis-Dienstleistung, um das Jobbörsen-Portal im Web zu betreiben. Die Vision war einfach und entsprach dem damaligen Zeitgeist des Internets: Mehr Transparenz im e-Recruiting. Doch damals war das World Wide Web noch etwas, was viele Berwerber nur noch vom Hörensagen kennen. Die Dot-Com-Euphorie und die Chance auf das schnelle Geld schwirrte in vielen sonst eigentlich seriösen Köpfen. Jimmy Wales brauchte noch ein Jahr um Wikipedia zu konzipieren, MySpace, XING, YouTube oder Facebook warteten darauf, gegründet und vermarktet zu werden. Von Twitter, everybody’s Darling im aktuellen Social Media Hype, war noch lange nichts zu sehen.

Und Matt Mullenwegs geniale Entwicklung WordPress, einem mittlerweile über 200 Millionen mal installierten Blog-Software-System, kam erstmals im Mai 2003 auf den Markt. Die „Kalaschnikow der HR-Blogger“ erfreut sich auch heutzutage grosser Beliebtheit: Jochen Mai (Karrierebibel.de), Thorsten zur Jacobsmühlen (blogaboutjob.de), Marcus Tandler (Joblog.de), Simone Janson von Berufebilder, Eva Zils (Online-Recruiting.Net), Alexander Fedossov und Jan Kirchner von der Wollmilchsau oder Lutz Altmann vom Personalmarketingblog könnten ohne diesen Werkzeugkasten lange nicht so wirkungsvoll und meinungsbildend agieren.

Die steigende Verbreitung des Internets sorgte für die technische Basis, um mit Jobbörsen die Personalbeschaffung zu revolutionieren. Stellenanzeigen konnten für wenig Geld schnell bei zahlreichen Jobbörsen platziert werden, Bewerber konnten ihre Lebensläufe hinterlegen und leistungsfähige Datenbanken erlaubten einen Profil-Abgleich zwischen Anforderungen und Qualifikation. Vorbei waren die Zeiten, als Bewerber die Wochenendausgaben überregionaler Zeitungen am Bahnhofskiosk kaufen mussten – mit wenigen Mausklicks waren nun Stellenangebote 24 Stunden, 7 Tage und weltweit verfügbar.

Monster-Akquisition: US-$ 225 Mio für Yahoo!’s HotJobs Karriereportal

HotJobs

London (ghk). Wie das weltweit agierende Karriereportal Monster heute mitteilt, wurde die Jobbörse HotJobs für US-$ 225 Mio in bar von Yahoo! übernommen. Gleichzeitig vereinbarten Yahoo! und Monster ein mehrjähriges Medien-Abkommen, in welchem Monster der Content-Provider für Yahoo! wird und Informationen zu den Themen Karriere und Jobs bereitstellen wird.

Yasni widerspricht Facebook: Digitale Gesellschaft schärft Privatsphäre!

Steffen Rühl, yasni.de

Frankfurt/Wien/Zürich: Die Personen-Suchmaschine Yasni antwortet auf die jüngste Philosophie des Social-Networks Facebook: Privatsphäre wird eines der wichtigsten Themen der nächsten Jahre.

Waren Begriffe wie „chatten“ oder „bloggen“ in den 1990ern noch gar nicht existent, so sind sie heute fixer Bestandteil unserer Sprache. Das vergangene Jahrzehnt hat nicht nur unsere Sprache verändert, sondern auch die Art wie wir kommunizieren: Der Mensch präsentiert sich zunehmend im Internet und wird öffentlich. Laut Yasni-Gründer Steffen Rühl ist Online Reputation Management, die Darstellung der eigenen Person und der eigenen Fähigkeiten im Netz, eines der vorherrschenden Themen des neuen Jahres.

Größere Niederlassung im Zentrum von Stuttgart – TECOPS weiterhin auf Expansionskurs

Florentina Malaj

München – Der bundesweit agierende Personaldienstleister, tecops personal GmbH, hat zum 1. Februar 2010 die Stuttgarter Niederlassung vergrößert und ins Zentrum verlegt. Am Rotebühlplatz steht ab jetzt Kunden und Bewerbern ein Größeres Team für den Großraum Stuttgart zur Verfügung. TECOPS reagiert damit auf die positive Geschäftsentwicklung in 2009. Das Unternehmen konnte bestehende Rahmenverträge verlängern, namhafte Neukunden gewinnen und den Gesamtumsatz damit um mehr als 20 Prozent steigern.

Monster setzt auf Social Media · Monster Deutschland ist erstes Online-Karriereportal mit vollintegriertem Social Media-Konzept

Marco Bertoli (Monster Deutschland)

Eschborn – Monster ist das erste deutsche Online-Karriereportal, das mit einem vollintegrierten Konzept auf Social Media setzt und damit seinen Nutzern und Kunden den Weg in die neuen Medien öffnet. Über die entsprechenden Marketing-Aktivitäten und die eigene Webseite hinaus, nutzt Monster Social Media als Kommunikationskanäle in allen kundennahen Abteilungen und Prozessen. Außerdem werden die Möglichkeiten der Social Media-Kommunikation auch in das Geschäftsmodell und das Angebot von Monster Deutschland einbezogen. Monster, das bekannteste Online-Karriereportal Deutschlands, nutzt Facebook und Twitter als Plattformen für die zielgruppenspezifische und interaktive Nutzeransprache.

Marketing für Hochschule: Nah an der Zielgruppe

Carsten Franke, milch & zucker

Bachelor- und Masterstudiengänge werden nicht zentral, sondern über Bewerbung direkt an die Hochschule vergeben. Wie sorgt eine Hochschule dafür, wahrgenommen zu werden? Und wie kann sie ausreichend Erstsemester rekrutieren? Ein Erfahrungsbericht.

Ein kleiner familiärer Campus, enger Kontakt zu den Professoren, Ausstattung auf dem neuesten Stand, moderne Studienfächer, geringe Lebenshaltungskosten und nicht zuletzt keine Studiengebühren sind Argumente, die sich viele Hochschulen im Osten, insbesondere die FH Nordhausen auf die Fahnen schreiben können. Doch es gibt trotz attraktiver Voraussetzungen Probleme mit dem Hochschulnachwuchs im Osten. Neben dem Geburtenrückgang nach der Wende liegt dies auch an immer noch vorhandenen Vorurteilen gegenüber den neuen Bundesländern.

Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Januar 2010

Frank-J. Weise, Bundesagentur für Arbeit

Nürnberg. „Auch zum Jahresbeginn zeigt sich der deutsche Arbeitsmarkt weiter robust. Die Arbeitslosigkeit ist lediglich im jahreszeitlich üblichen Umfang gestiegen. Die Wirtschaftskrise hat sich bislang weniger stark als befürchtet auf den deutschen Arbeitsmarkt ausgewirkt.“, so fasste der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise, die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Januar 2010 zusammen.

Karrieremessen der YOURCAREERGROUP AG im Frühjahr 2010: Die Recruiting Days und die ITB Jobbörse bieten neue berufliche Perspektiven

Arne Lorenzen

Düsseldorf –  Die YOURCAREERGROUP AG bringt auch 2010  Arbeitgeber und Jobsuchende auf Karrieremessen speziell für die Hotellerie, Gastronomie und Touristik zusammen.

Recruiting Days

Im März und im April fällt wieder der Startschuss für die Frühjahrstournee der Recruiting Days. Jeder, der einen neuen Job oder eine Ausbildung in der Hotellerie, Gastronomie und Touristik sucht, hat die Chance in vier deutschen Städten auf Arbeitgeber der Branche zu  treffen und mit Personalleitern über Einstiegs- und Entwicklungschancen zu sprechen. In Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München präsentieren renommierte Unternehmen unzählige Jobangebote und Karrieremöglichkeiten, z.B. AIDA Cruises, ArabellaStarwood Hotels & Resorts, andels’s Hotel Berlin, A-ROSA Finest Hideaway Resorts, Columbia Hotels & Resorts, InterContinental Hotels Group, Kentucky Fried Chicken, Marché International, Mövenpick Hotels & Resorts, Robinson Club, Travel Charme Hotels & Resorts und Viking River Cruises.