Achim Berg

Startups sind mit dem Standort Deutschland zufrieden – wenn nur die Verwaltung nicht wäre

  • Ämter und Behörden bekommen schlechte Noten von Gründern
  • Startups bewerten vor allem Lebensqualität und Infrastruktur positiv

Der Standort Deutschland ist für Startups viel besser als sein Ruf. Ob Absatzmöglichkeiten, Infrastruktur oder Arbeitsmarkt – in praktisch allen Bereichen sind die meisten Gründer zufrieden. Mit einer Ausnahme: Von Ämtern und Behörden sind Startups genervt.

Bürokratieabbau: Ja bitte!

Startups: Ohne KI und Datenanalyse kein wirtschaftlicher Erfolg

  • Gründer sehen herausragende Bedeutung der Technologietrends für die deutsche Wirtschaft
  • 4 von 10 deutschen Startups setzen bereits Künstliche Intelligenz ein

Die Startups sind sich einig: Ohne Künstliche Intelligenz und Datenanalysen ist der wirtschaftliche Erfolg deutscher Unternehmen bedroht. Jeweils 96 Prozent der deutschen Startups geben an, dass sowohl Künstliche Intelligenz als auch Big Data eine große Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen haben werden.

 

Mandelbrot Animation (Quelle: Wikipedia)

Bitkom-Präsident Achim Berg zum „Masterplan Künstliche Intelligenz“ der Bundesregierung: Wir brauchen Köpfe und Daten

Achim Berg, BITKOM

Heute berät das Bundeskabinett Eckpunkte für einen „Masterplan Künstliche Intelligenz“. Dazu erklärt Bitkom-Präsident Achim Berg:

„Künstliche Intelligenz ist der wichtigste Treiber der Digitalisierung. Sie wird sich schon in wenigen Jahren in nahezu jedem Produkt und jeder Dienstleistung wiederfinden. Die Art wie wir leben und arbeiten wird sich durch KI auf eine solch grundsätzliche Weise verändern, wie das in der Vergangenheit etwa durch die Erfindung der Dampfmaschine oder die Elektrifizierung stattgefunden hat. Die Bundesregierung hat die Bedeutung von KI für Wirtschaft und Gesellschaft ganz offensichtlich erkannt und drückt jetzt aufs Tempo. So wie der Motor das Herzstück des Autos war, so wird die Künstliche Intelligenz das Herzstück der digitalen Wirtschaft sein.

Heute Studi, morgen CEO – bei Startup-Gründern die Ausnahme

  • Achim Berg, BITKOM

    Nur eine Minderheit der Startups wird von Studierenden oder Schülern gegründet

  • Kaum jemand gründet sein Startup aus der Arbeitslosigkeit heraus
  • Breite Zustimmung für die Einführung einer Gründerzeit

Während des Studiums eine tolle Idee und dann noch vor dem Abschluss das Startup auf die Beine stellen: Das Klischee einer Startup-Gründung ist in der Realität die absolute Ausnahme, wie eine Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 300 deutschen Startups ergeben hat. Lediglich 11 Prozent aller Startups wurden von den Gründern noch während des Studiums auf den Weg gebracht, nur in den seltensten Fällen gingen die Gründer noch zur Schule (1 Prozent). Und auch direkt im Anschluss an das Studium wurden nur 12 Prozent der Startups gegründet.

 

Big Data steht bei sechs von zehn Unternehmen an erster Stelle

  • 57 Prozent planen Investitionen in Big Data oder sind bereits in der Umsetzung
  • Manager: Internet of Things, Big Data und Robotik haben große Bedeutung für Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen
  • Aber: Künstliche Intelligenz und Blockchain werden bislang nur selten genutzt

Von Internet of Things über Künstliche Intelligenz bis Blockchain: Neue digitale Technologien sind von großer Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft, kommen bislang aber noch nicht flächendeckend zum Einsatz. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von Managern in 604 deutschen Unternehmen ab 20 Mitarbeitern, die der Digitalverband Bitkom heute zur Eröffnung der Cebit (11. bis 15. Juni 2018) in Hannover vorgestellt hat.

Blockchain-Technology

Zwei Drittel der Unternehmen sehen sich durch Datenschutzregeln behindert

Achim Berg, BITKOM

Seit heute gilt die neue Datenschutz-Grundverordnung vollumfänglich 

Berlin, 25. Mai 2018 
Von der Künstlichen Intelligenz bis zur Individualmedizin: Viele Unternehmen und Organisationen prüfen derzeit, wie sie durch digitale Technologien neue Angebote entwickeln und wettbewerbsfähiger werden können. Beim konkreten Einsatz sehen sie dann viele Hürden – gerade auch durch Datenschutzauflagen. Das sagen fast zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland (63 Prozent). Damit ist der Datenschutz das meistgenannte Hindernis beim Einsatz neuer Technologien. Dies ergibt eine repräsentative Befragung unter mehr als 600 Unternehmen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Datenschutzregeln dürfen nicht zum Hemmschuh für sinnvolle und notwendige Innovationen werden“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Neue Technologien wie Künstliche Intelligenz sind künftig die Grundlage unserer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und unseres gesellschaftlichen Wohlstands. Die Unternehmen müssen auf die Einhaltung hoher Datenschutzstandards verpflichtet werden, aber man darf dabei nicht über das Ziel hinausschießen.“

3 von 4 Unternehmen verfehlen die Frist der Datenschutz-Grundverordnung

  • Achim Berg, BITKOM

    Nur ein Viertel wird die Umsetzung rechtzeitig abschließen

  • 58 Prozent erwarten dauerhaft mehr Aufwand
  • Fast jedes zehnte Unternehmen sieht sein Geschäftsmodell gefährdet

Die zweijährige Übergangsfrist für die Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) ist fast abgelaufen – doch nur ein Viertel (24 Prozent) der Unternehmen in Deutschland ist bis zum 25. Mai 2018 aus eigener Perspektive vollständig konform mit den neuen Regeln. Jedes dritte Unternehmen (32 Prozent) wird sie größtenteils umgesetzt haben, ebenso viele (33 Prozent) zumindest teilweise.

Jeder Zweite möchte Künstliche Intelligenz verstehen

  • Achim Berg, BITKOM

    Aber: 48 Prozent interessieren sich nicht für Entscheidungsgrundlagen von KI-Systemen

  • Bitkom veröffentlicht Empfehlungskatalog zum verantwortlichen Einsatz von KI

Suchergebnisse personalisieren, Produkte empfehlen oder individuelle Krankheitsdiagnosen erstellen – das leistet Künstliche Intelligenz bereits heute. Obwohl die KI oft personenbezogene Daten nutzt, interessieren sich viele Verbraucher nicht dafür, wie und auf welcher Grundlage die KI-Entscheidungen zustande kommen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.008 Bundesbürgern ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Demnach interessiert sich fast jeder Zweite (48 Prozent) nicht dafür, wie eine KI auf Basis von Personendaten Entscheidungen trifft. „Auch wenn für viele Verbraucher offenkundig nur nachrangig ist, wie Künstliche Intelligenz funktioniert, sollten die Unternehmen hier für größtmögliche Transparenz sorgen“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

Hamburg ist die Hauptstadt der IT-Experten

Achim Berg, BITKOM
  • Stadtstaat hat im Ländervergleich den größten Informatiker-Anteil 
  • Hessen, Berlin, Baden-Württemberg und Bayern in der Spitzengruppe 
  • Bayern hat mehr Informatiker als Nordrhein-Westfalen 

Hamburg ist das Bundesland mit den meisten IT-Spezialisten in Deutschland. Im Hanse-Stadtstaat arbeiten 4 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten als Informatiker oder in anderen ITK-Berufen. Im Vergleich der Bundesländer bedeutet das mit großem Abstand den Spitzenplatz. Dahinter folgen etwa gleichauf Hessen, Berlin (jeweils 3,0 Prozent) sowie Baden-Württemberg und Bayern (jeweils 2,9 Prozent). Schlusslichter sind Sachsen-Anhalt (1,0 Prozent) sowie Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern (jeweils 0,9 Prozent).

Europa strebt Führungsrolle bei Künstlicher Intelligenz an

  • Achim Berg, BITKOM

    EU-Kommission stellt KI-Programm vor

  • Bitkom begrüßt ambitionierte Ziele und fordert noch entschiedenere Maßnahmen

Der Digitalverband Bitkom begrüßt die heute vorgestellten Pläne der EU-Kommission zur Förderung von Künstlicher Intelligenz, fordert zugleich aber noch größere Anstrengungen, damit Europa die angestrebte weltweite Führungsrolle bei dieser Schlüsseltechnologie auch tatsächlich erreichen kann. „Künstliche Intelligenz steht vor dem Durchbruch und wird sich schon in wenigen Jahren in nahezu jedem Produkt und jeder Dienstleistung wiederfinden. Die damit verbundenen Veränderungen für unsere Wirtschaft und unseren Alltag lassen sich allenfalls mit historischen Weichenstellungen wie etwa der Elektrifizierung oder der Verbreitung des Verbrennungsmotors vergleichen“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

Drei von vier Bürgern wollen Bildungsföderalismus abschaffen

  • Achim Berg, BITKOM

    Große Mehrheit für grundlegende Reformen in der Bildungspolitik

  • In der Schule sollten digitale Medien und Inhalte höheren Stellenwert genießen
  • Bitkom zeichnet weitere 16 Schulen als Smart Schools aus 

Die große Mehrheit der Bevölkerung spricht sich für tiefgreifende Reformen des deutschen Bildungswesens aus. Drei von vier Bürgern (73 Prozent) sind der Ansicht, dass für Bildungspolitik ausschließlich der Bund statt der Bundesländer verantwortlich sein sollte. Acht von zehn (79 Prozent) halten es in einer vernetzten Welt für nicht mehr zeitgemäß, dass jedes Bundesland ein eigenes Bildungssystem hat. Und neun von zehn (90 Prozent) meinen, dass der Bund die Möglichkeit bekommen sollte, Schulen finanziell zu unterstützen.

Unternehmen suchen Unterstützung bei der Digitalisierung

Achim Berg, BITKOM
  • Fast jedes zweite Unternehmen nimmt externe Beratung in Anspruch
  • Bitkom-Akademie bietet Digitalsafari für KMUs 

Um die Digitalisierung voranzubringen, holen sich deutsche Unternehmen verstärkt Hilfe von außen. Das gilt für 43 Prozent der Unternehmen. So geben 3 von 10 Unternehmen (28 Prozent) an, dass sie zur digitalen Transformation ihres Geschäfts bereits externe Beratungsleistungen in Anspruch genommen haben. Weitere 15 Prozent sagen, dieser Schritt sei aktuell geplant. Mehr als jedes zweite Unternehmen (56 Prozent) sieht allerdings keinen Bedarf für externe Hilfe bei der Digitalisierung.

Bitkom-Präsident Achim Berg zur Zukunft der Cybersicherheit

  • Achim Berg, BITKOM

    Berg: „Der Kampf gegen Cyberkriminelle gelingt nur gemeinsam“

  • Digitale Gegenangriffe durch Unternehmen sind der falsche Ansatz
  • Cyber Security Conference findet heute in München statt

Regierungen und Unternehmen müssen ihre Zusammenarbeit im Bereich Cybersicherheit deutlich stärken, um den globalen Cyberraum sicherer zu machen. Das forderte Bitkom-Präsident Achim Berg heute im Rahmen der Munich Cyber Security Conference: „Der Kampf gegen Cyberkriminelle gelingt nur gemeinsam.“ Berg weiter: „Einerseits können Behörden von der technologischen Expertise der Wirtschaft profitieren. Anderseits sorgt eine effektivere Prävention und Verfolgung von Straftaten für ein Umfeld, in dem sich Bürger und Unternehmen sicher bewegen können.“

Rekordwachstum im Arbeitsmarkt der ITK-Branche

  • Achim Berg, BITKOM

    Mehr als 40.000 neue Jobs pro Jahr in IT und Telekommunikation

  • Auch Umsätze wachsen: 2018 um 1,7 Prozent auf 164 Milliarden Euro
  • Software und IT-Services legen am stärksten zu

Die Digitalisierung sorgt für einen großen Beschäftigungsschub in der IT- und Telekommunikationsbranche (ITK). 2017 haben die ITK-Anbieter mit 45.000 zusätzlichen Jobs ihren historisch stärksten Beschäftigungszuwachs innerhalb eines Jahres erzielt. Dieses Wachstum soll sich 2018 fortsetzen. Für das laufende Jahr rechnet der Digitalverband Bitkom mit einem Arbeitsplatz-Plus von 42.000 Stellen in der Branche. Demnach werden zum Jahresende 1.134.000 Menschen im ITK-Sektor beschäftigt sein. Das entspricht einem Zuwachs von 3,8 Prozent im Vergleich zu 2017.

Deutsche Unternehmen beim Einsatz neuer Technologien zurückhaltend

  • Achim Berg, BITKOM

    Vor allem beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz, 3D-Druck, Blockchain und Robotik sehen sich viele Unternehmen im Hintertreffen

  • Hindernisse beim Einsatz sind Datenschutz, Sicherheitsanforderungen und Fachkräftemangel

Die deutsche Wirtschaft muss sich anstrengen, um beim Einsatz neuer Technologien im internationalen Wettbewerb mithalten zu können. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 505 Unternehmen aller Branchen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. So sagen zwei Drittel (68 Prozent) der befragten Vorstände und Geschäftsführer, dass deutsche Unternehmen bei der Nutzung von Künstlicher Intelligenz nur zu den Nachzüglern gehören oder sogar weltweit abgeschlagen sind. Rund jeder Zweite meint, dies trifft auf 3D-Druck (48 Prozent), Blockchain (47 Prozent) und Robotik zu (45 Prozent), nur etwas weniger sind es bei den Themen Internet of Things (42 Prozent) und Virtual Reality (41 Prozent) sowie Big Data (37 Prozent) und Drohnen (31 Prozent).