Artikel-Schlagworte: „Achim Berg“

Bitkom fordert ehrgeiziges Digitalprogramm von Union und SPD

Achim Berg, BITKOM

  • Sondierer haben Digitalisierung zum Randthema degradiert
  • Berg: „Die Digitalisierung ist Deutschlands Schicksalsfrage“

Zum Abschluss der Sondierungen von CDU/CSU und SPD hat der Digitalverband Bitkom die fehlende Entschlossenheit bei digitalpolitischen Themen kritisiert. „Wir begrüßen, dass die Sondierungspartner in der Präambel ihres Abschlussdokuments erklären, ‚den digitalen Wandel von Wirtschaft, Arbeit und Gesellschaft für alle Menschen positiv gestalten‘ zu wollen. Umso mehr sind wir verwundert, dass die Sondierer in ihren Verabredungen zur Digitalpolitik nur Stückwerk liefern“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg. „Deutschland muss in den kommenden Jahren alles auf die digitale Karte setzen.“

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55.000 Jobs für IT-Spezialisten sind unbesetzt

Achim Berg, BITKOM

■   Zahl der offenen Stellen steigt 2017 um 8 Prozent
■   Drei von vier ITK-Unternehmen beklagen Fachkräftemangel
■   Digitalkompetenz wird in allen Branchen zur Kernkompetenz

Der Mangel an IT-Fachkräften spitzt sich weiter zu. In Deutschland gibt es derzeit 55.000 offene Stellen für IT-Spezialisten. Das entspricht einem Anstieg um 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 2016 waren es 51.000 offene Stellen. Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie zum Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte des Digitalverbands Bitkom. Für die repräsentative Umfrage wurden mehr als 1.500 Geschäftsführer und Personalverantwortliche von Unternehmen aller Branchen befragt. In der IT- und Telekommunikationsbranche geben drei von vier Unternehmen (75 Prozent) an, dass aktuell ein Mangel an IT-Spezialisten herrscht. Vor einem Jahr waren es noch 70 Prozent. Mehr als die Hälfte der ITK-Unternehmen (56 Prozent) erwartet, dass sich der Fachkräftemangel in Zukunft weiter verschärfen wird.

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Zwei Drittel der Internetnutzer verzichten auf bestimmte Online-Aktivitäten

  • Achim Berg, BITKOM

    Aus Sicherheitsgründen versendet jeder Zweite keine vertraulichen Informationen per Mail

  • Jeder Vierte nutzt keine Sozialen Netzwerke, Cloud-Angebote oder Online-Banking
  • Größte Sorgen sind Infektion mit Schadprogrammen und illegale Nutzung privater Daten

Angst vor Hackern im E-Mail-Konto, Datendiebstahl in der Cloud oder Betrug beim Online-Banking: Zwei von drei Internetnutzern (67 Prozent) geben an, dass sie aus Sicherheitsgründen bewusst auf bestimmte Online-Aktivitäten verzichten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 1.017 Internetnutzern ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Verglichen mit dem Vorjahr ist der Anteil allerdings zurückgegangen, damals hatten die Frage noch rund drei Viertel (74 Prozent) bejaht.

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Bitkom-Branche ist erstmals größter Industrie-Arbeitgeber

Achim Berg, BITKOM

  • Beschäftigung wächst bis zum Jahresende auf 1,077 Millionen
  • Umsätze steigen um 1,9 Prozent auf 160,8 Milliarden Euro
  • Software ist wichtigster Wachstumstreiber

Die Bitkom-Branche schafft 2017 deutlich mehr neue Arbeitsplätze als zunächst erwartet und steigt damit zum größten industriellen Arbeitgeber auf. In der Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik werden zum Jahresende voraussichtlich 1,077 Millionen Menschen beschäftigt sein. Das entspricht einem Plus von 30.000 Jobs binnen Jahresfrist (+2,9 Prozent) und übertrifft die Erwartungen der Frühjahrsprognose (21.000).

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Digital für alle! Bitkom-Vorschläge zur Legislaturperiode 2017–2021

Achim Berg, BITKOM

  • 20 Millionen Bundesbürger aus dem digitalen Abseits holen
  • Bitkom fordert Neustart für Deutschlands Digitalpolitik
  • Berg: „Wir brauchen eine digitale Vision und Aufbruchsstimmung“

Anlässlich der Sondierungsgespräche zur Bildung der künftigen Bundesregierung fordert der Digitalverband Bitkom unter dem Motto „Digital für alle!“ einen Neustart für Deutschlands Digitalpolitik. Neben Staat und Wirtschaft müsse die Digitalpolitik künftig auch stärker auf die Gesellschaft ausgerichtet werden, betonte Bitkom-Präsident Achim Berg. „Wir brauchen eine digitale Vision für Deutschland, Begeisterung fürs Digitale und Aufbruchsstimmung. Wir brauchen eine echte Strategie mit einem wirksamen Maßnahmenpaket und einem straffen Zeitplan. Dabei müssen wir alle mitnehmen, insbesondere jene etwa 20 Millionen Bundesbürger, die bislang im digitalen Abseits stehen. Die Bundesregierung muss sich noch ambitioniertere Ziele auf dem Weg in die digitale Welt setzen, schneller und entschiedener vorgehen und dabei stärker in die Breite wirken. Ein Weiter-so ist keine adäquate Antwort auf die digitalen Herausforderungen.“

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Berufstätige sehen sich nicht für digitale Arbeitswelt gerüstet

Achim Berg, BITKOM

  • Sieben von zehn haben im Job keine Zeit für Weiterbildungen
  • Drei Viertel sehen Digitalkompetenz als neue Kernkompetenz
  • Digitale Formate wie Lern-Apps machen lebenslanges Lernen leichter

Die meisten Berufstätigen sehen sich nicht optimal für die digitale Arbeitswelt gewappnet. Der Mehrheit fehlt es für Weiterbildungen an Zeit und Angeboten, um im Job mit den Anforderungen der Digitalisierung Schritt halten zu können.

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Automobilbranche: Jeder Zweite macht einen Bogen um Start-ups

Achim Berg, BITKOM

  • Aber: 3 von 10 Unternehmen entwickeln gemeinsam mit Start-ups neue Produkte
  • Jeder Dritte beklagt, dass es zu wenig Gründungen im Automobil-Bereich gibt
  • „Start-up-Report 2017“ des Bitkom gibt Überblick über die deutsche Start-up-Szene

Fahrassistenzsysteme, Elektromobilität oder autonome Fahrzeuge: In kaum einer Branche prägen digitale Innovationen bereits heute so stark den Markt und werden für so gravierende Veränderungen in der Zukunft sorgen wie in der Automobilbranche. Dennoch macht derzeit mehr als jeder zweite Automobilhersteller bzw. -zulieferer (56 Prozent) einen Bogen um Start-ups und arbeitet nicht mit ihnen zusammen. Nur 3 von 10 Unternehmen (29 Prozent) entwickeln zusammen mit Start-ups neue Produkte oder Dienstleistungen, 15 Prozent unterstützen Start-ups, etwa durch Förderprogramme. Gerade einmal 7 Prozent beziehen Produkte oder Dienstleistungen von Start-ups und nur 2 Prozent haben in Start-ups investiert.

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Arbeitsmarkt IT-Sicherheit: Nur vier von zehn Unternehmen sind auf Cyberangriffe vorbereitet

  • Achim Berg, BITKOM

    Achim Berg, BITKOM

    Vor allem kleinere Unternehmen haben nicht mal einen Notfallplan für Sicherheitsvorfälle

  • Auch Betreiber kritischer Infrastrukturen sind kaum besser gerüstet

Digitale Wirtschaftsspionage, Sabotage oder Datendiebstahl kann jedes Unternehmen treffen – doch die wenigsten sind für diesen Fall vorbereitet. Wenn die Sicherheitssysteme einen Hackerangriff melden oder die IT-Systeme von außen lahmgelegt werden, gibt es gerade einmal in 4 von 10 Unternehmen (43 Prozent) ein Notfallmanagement das festlegt, was zu tun ist. Dabei sind selbst die Betreiber sogenannter kritischer Infrastrukturen (KRITIS) wie etwa Energieversorger oder Finanzdienstleister kaum besser vorbereitet als die übrigen Branchen.

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Durchwachsene Start-up-Bilanz der Bundesregierung

  • Achim Berg, BITKOM

    Achim Berg, BITKOM

    Die Politik hat die Bedeutung von jungen, innovativen Unternehmen erkannt, hinkt bei der Umsetzung von angekündigten Maßnahmen aber teilweise hinterher

  • 10 Projekte der großen Koalition sind umgesetzt, 13 sind in Arbeit oder teilweise abgearbeitet – und bei 5 ist noch nichts passiert
  • Bitkom legt Bilanz der Start-up-Politik für diese Legislaturperiode vor

Keine Bundesregierung hat so viele Maßnahmen zur Förderung von Start-ups angekündigt, wie die noch bis September regierende gr0ße Koalition. Doch im Hinblick auf die Umsetzung der Maßnahmen fällt die Bilanz durchwachsen aus: Von insgesamt 28 Einzelmaßnahmen, die im Koalitionsvertrag und im Laufe der Legislaturperiode angekündigt wurden, wurden 10 und damit gut jede Dritte vollständig umgesetzt. 13 Projekte wurden teilweise umgesetzt oder zumindest teilweise angegangen, in 5 Fällen ist hingegen überhaupt nichts passiert. Das ist das Ergebnis einer Bitkom-Analyse der deutschen Start-up-Politik.

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Start-ups leiden unter Fachkräftemangel

Achim Berg, BITKOM

Achim Berg, BITKOM

■   Jedes zweite Start-up konnte bereits Stellen nicht besetzen, weil es keine geeigneten Kandidaten gab
■   Vor allem IT-Positionen sind schwer zu besetzen
Ein Start-up gründen ist eine Sache, aber wenn die Geschäfte laufen und das junge Unternehmen wächst, stellt sich rasch die Frage nach geeigneten Mitarbeitern. Deutsche Start-ups stehen dabei aktuell vor dem Problem, dass auch sie vom Fachkräftemangel betroffen sind: Mehr als jedes zweite Start-up (53 Prozent) gibt an, dass bereits mindestens einmal eine Position nicht besetzt werden konnte, weil sich kein qualifizierter Bewerber gefunden hat. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 250 Start-up-Gründern.

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Thorsten Dirks ist neuer Bitkom-Präsident

  • Thorsten Dirks Chief Executive Officer,  EPlus-Gruppe,  Düsseldorf

    Thorsten Dirks

    Achim Berg, Ulrich Dietz und Timotheus Höttges als Vizepräsidenten sowie Michael Kleinemeier als Schatzmeister bestätigt

  • Vier neue Mitglieder im Präsidium, sechs weitere wiedergewählt
  • Digitalisierung der Wirtschaft, Ausbau der Breitbandnetze und Aufbau intelligenter Infrastrukturen zentrale Herausforderungen der nächsten Jahre

Thorsten Dirks ist neuer Präsident des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom). Der Vorstandsvorsitzende des Mobilfunkanbieters Telefónica Deutschland wurde heute im Rahmen der Bitkom-Jahrestagung in Berlin einstimmig gewählt. Er folgt auf Prof. Dieter Kempf, der nach zwei Amtszeiten turnusgemäß ausscheidet. Dirks wird in den kommenden beiden Jahren für die rund 1.500 im Bitkom vertretenen Mitglieder aus der Digitalwirtschaft sprechen.

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7 von 10 IT-Unternehmen setzen auf Cloud-Technologien

  • Achim Berg, BITKOM

    Achim Berg, BITKOM

    ITK-Branche bleibt Vorreiter beim Einsatz von Cloud Computing

  • Branchenvergleich zeigt starkes Wachstum im Automobilbau, im Logistiksektorund in der Chemie- und Pharmaindustrie
  • BITKOM und KPMG veröffentlichen Studienbericht zum Cloud-Monitor 2015

Die IT- und Telekommunikationsunternehmen bleiben Vorreiter bei der Nutzung von Cloud Computing in Deutschland, allerdings setzt sich die Technologie auch in anderen bedeutenden Branchen immer stärker durch. 7 von 10 ITK-Unternehmen (71 Prozent) setzen derzeit Cloud-Lösungen ein, im Vorjahr lagt der Anteil noch bei 64 Prozent. Damit liegt die ITK im Branchenvergleich weiter klar an der Spitze und deutlich über der durchschnittlichen Nutzungsrate in der deutschen Wirtschaft in Höhe von 44 Prozent. Um mehr als 10 Prozentpunkte zugelegt hat die Cloud-Nutzung im Automobilbau auf aktuell 66 Prozent und im Logistiksektor auf 65 Prozent. Das ist ein Ergebnis des „Cloud-Monitor 2015“ , den Bitkom Research im Auftrag von KPMG erstellt hat.

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Schüler wollen mehr Unterricht – zu Digitalthemen

Achim Berg, BITKOM

Achim Berg, BITKOM

  • Am stärksten nachgefragt werden rechtliche Grundlagen und Verhaltenstipps für das Internet
  • BITKOM veröffentlicht Studienbericht „Digitale Schule – Vernetztes Lernen“

Die große Mehrheit der Schüler wünscht sich, dass im Unterricht verstärkt über rechtliche Aspekte des Internet gesprochen wird. Zwei Drittel (68 Prozent) möchten mehr über Themen wie Urheberrecht und Bildrechte lernen. Jeder Zweite (51 Prozent) würde von seinen Lehrern gerne mehr über richtiges Verhalten in sozialen Netzwerken und Chats erfahren, 45 Prozent suchen Hilfe rund um Datenschutz, persönliche Einstellungen in sozialen Netzwerken und den Schutz der Privatsphäre.

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Schüler wünschen sich ein Pflichtfach Informatik

  • Achim Berg, BITKOM

    Achim Berg, BITKOM

    Drei Viertel der Schüler für Informatik in den Klassen 5 bis 10

  • Vor allem an Hauptschulen gibt es großes Interesse

Die große Mehrheit der Schüler wünscht sich ein verpflichtendes Schulfach Informatik in den Klassen 5 bis 10. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 512 Schülern weiterführender Schulen im Auftrag des Digitalverbands BITKOM und der LEARNTEC, der Messe für digitales Lernen. Drei Viertel (75 Prozent) der Schüler halten Informatik als Pflichtfach für eine gute Idee, gerade einmal 8 Prozent lehnen dies ab. Damit wird der Ruf nach Informatik-Unterricht in der Schule deutlich lauter.

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IT-Ausstattung der Schulen wird immer schlechter

  • Achim Berg, BITKOM

    Achim Berg, BITKOM

    54 Prozent der Schüler sind mit dem Zustand der Computertechnik unzufrieden

  • Digitale Medien werden nur selten im Unterricht eingesetzt
  • Zwei Drittel der Schüler lernen in ihrer Freizeit online und digital

Schüler geben der IT-Ausstattung an ihren Schulen von Jahr zu Jahr schlechtere Noten und wünschen sich einen stärkeren Einsatz von digitalen Medien im Unterricht. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 512 Schülern weiterführender Schulen im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM und der LEARNTEC, der Messe für digitales Lernen. Mehr als jeder zweite Schüler (54 Prozent) bezeichnet den Zustand der Computertechnik an seiner Schule als mittelmäßig oder schlecht. Die Kritik der Schüler an der mangelhaften IT-Ausstattung der Schulen wird damit immer schärfer.

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