Artikel-Schlagworte: „AGG“

STEUER.careers: Fokus auf alle steuerberatende Berufe

Andreas Fink

Andreas Fink

Die bisherige Stellenbörse JURA.careers, für Rechtsanwalts-, Patentanwalts-, und steuerberatende Berufe hat eine Umfirmierung vollzogen. Bereits wenige Monate nach dem Marktstart führte das Unternehmen eine erneute umfangreiche Marktanalyse durch. Dazu wurden auch Kunden befragt.

Das Ergebnis ist eine noch eindeutigere Marktpositionierung, verbunden mit einer Namensänderung, die einen Wiedererkennungswert schafft und jetzt einen direkten Bezug zum Angebot bietet. Ab sofort ist STEUER.careers die Stellenbörse für steuerberatende Berufe!

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Fast ein Viertel aller Startup-Jobanzeigen sind diskriminierend formuliert

Joblift analysiert die Ausschreibungen deutscher Startups hinsichtlich deren Angebots- und Anforderungsprofil

Karriere in einem Startup zu machen, das klingt insbesondere für junge Berufseinsteiger vielversprechend: flexible Strukturen, regelmäßige gemeinsame Unternehmungen sowie viel Freiraum von Beginn an, das sind nur einige der Anreize, die die Gründerbranche im Allgemeinen verspricht. Doch was verbirgt sich tatsächlich hinter dem Traum vom Startup-Job? Die Metajobsuchmaschine Joblift untersuchte alle knapp 60.000 Stellenanzeigen, die im vergangenen Jahr von Jungunternehmen veröffentlicht wurden und stellte unter anderem fest: Das durchschnittliche Startup beschreibt sich als international, setzt eine selbstständige Arbeitsweise voraus und lockt mit viel Verantwortung.

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Die Suche nach den erfolgreichen Recruiting-Instrumenten

Christoph Beck

Christoph Beck

Von Prof. Dr. Christoph Beck

Vor rund 68 Jahren wurde die voraussichtlich erste Print-Stellenanzeige nach dem zweiten Weltkrieg in einer überregionalen Zeitung in Deutschland geschaltet und gesucht wurde ein „Tüchtiger Industriekaufmann“ für eine leitende Funktion im Raum Frankfurt. Er sollte zwischen 35 und 45 Jahre alt sein, über eine gründliche Ausbildung und über Erfahrungen im Rechnungswesen, Einkauf und Vertrieb verfügen sowie Kenntnisse auf dem Steuergebiet nachweisen können.

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Neues Anforderungsprofil für Bewerber: Hollister Models mit Sixpack und breiten Schultern

Hollister sexy models

Hollister sexy models

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Vom Textilhändler Hollister sind wir ja einiges gewöhnt: Schrilles Marketing, aufreizend attraktives männliches Verkaufspersonal – eine Augenweide nicht nur für Fans des Christopher-Street-Days. Die vielerorts stattfinden Paraden anlässlich des Christopher-Street-Days demonstrieren Toleranz und die grenzenlose Individualität, die in der heutigen Gesellschaft angekommen ist.

Outing der eigenen Lebens-Präferenzen ist längst kein Privileg für besonders mutige Zeitgenossen, davon kann auch Conchita Wurst aus Österreich ein Lied davon singen.  Wenn es jedoch um Stellenanforderungsprofile und den gesamten Recruiting-Prozess geht, müssen Arbeitgeber diskriminierungsfrei bis zur Grenze des guten Geschmacks sein.

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Fallstricke im AGG: Tipps zur korrekten Bewerberauswahl

Obwohl das AGG (also das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz) nun doch schon geraume Zeit in Kraft ist, gibt es immer wieder einige Fallen, in die Recruiter nur allzu leicht tappen. Im aktuellen Newsletter von JobScout24 findet sich eine praktische Zusammenstellung von Praxistipps, was Recruiter im Bewerberauswahlprozess beachten müssen. Und das von Jobscout24 eingangs geschilderte Szenario wiederholt sich gelegentlich.

„Ihr Unternehmen sucht einen neuen Vertriebsmitarbeiter. Die Stellenausschreibung setzen Sie neutral und AGG-konform auf. Daraufhin meldet sich ein Bewerber telefonisch bei Ihrem Unternehmen und fragt nach, ob für die ausgeschriebenen Stelle Altersgrenzen gelten. „Eigentlich nicht“, antwortet ein Mitarbeiter. „Wie alt sind Sie denn?“ „59“, antwortet die Stimme am Telefon. „Naja“, meint der Mitarbeiter zögernd. „In dem Fall glaube ich nicht, dass es viel Sinn macht, uns Ihre Unterlagen zu schicken.“ Der Bewerber hält sich an den Tipp – und schickt stattdessen eine Klageandrohung mit Verweis auf das AGG.

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Ossi!

Go East! Ossi-Kopfarbeiter aus dem Westen

Go East! Ossi-Kopfarbeiter aus dem Westen

Berlin. Zeigt Ihr Kennzeichen MOL oder DD oder gar L? Dann kann eine leichtfertige Etikettierung als Ossi Sie beleidigen. Oder Sie heften sich den Ost-Ausweis als Auszeichnung an Ihr Muskel-Shirt. Oder aber Sie verfluchen das Wort als einen weiteren Beleg für die nicht mehr zu stoppende Verkindlichung der öffentlichen Rede. (Sie können schließlich nicht andauernd Wowi, Horsti, Gysi, Tschüssi sagen, ohne auch so zu denken.)

Egal wie Sie zur sprachlich verhunzten Etikettierung Ihrer Herkunft stehen: Wenn Sie als Stellenbewerber abgelehnt werden und entdecken, dass der Rekrutierer an den Rand Ihres Lebenslaufs Ossi! gekrakelt hat, werden Gefühle in Ihnen erwachen, die Sie vorsichtshalber keinem Mitglied ihrer lokalen Friedensbewegung schildern.

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Das AGG in der Praxis – Erste Erfahrungen

Dr. Susanne Stollhoff

Autor: Dr. Susanne Stollhoff, Group Legal Director, StepStone

Mitte August 2006 trat das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz („AGG“) nach vielen Schwierigkeiten tatsächlich in Kraft. Schon in der Rot-Grünen-Regierungsperiode unter dem Begriff „Antidiskriminierungsgesetz“ heftig diskutiert, ist die nun gültige Fassung weiterhin ungeliebt.

Bei StepStone werden auch noch mehrere Monate nach dem Inkrafttreten des AGG große Unsicherheiten in der Praxis beobachtet. Insbesondere bei der Gestaltung der Stellenanzeige gibt es zum AGG viele Fragen, aber wenige zufrieden stellende Antworten.

Das Gesetz ist neu und enthält viele auslegungsbedürftige Begriffe, gleichzeitig gibt es aber erst relativ wenig vergleichbare Fälle aus der Rechtsprechung, die bei der Interpretation herangezogen werden könnten.Zwar ist die geschlechtsneutrale Ausschreibung schon seit längerem im Gesetz verankert, und auch die Regelungen zu Behinderung und Schwerbehinderung (§§2, 81 SGB IX) und ihre Auswirkungen auf die Personalsuche sind bekannt. Besonders viel gestritten wurde um diese Fallgruppen in der Vergangenheit jedoch nicht.

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