Arbeitgebermarke

Algorithmus macht Eindruck

Bewerber-Studie von viasto zur Akzeptanz von „Künstlicher Intelligenz“ im Bewerbungsprozess zeigt: Konkreter Nutzen senkt Skepsis auf Kandidatenseite

 

80% der Bewerber in Deutschland sind sich sicher, dass „Künstliche Intelligenz“ die Personalauswahl von Arbeitgebern in Zukunft prägen wird. Allerdings fühlen sich mehr als zwei Drittel (67%) eher schlecht oder gar nicht auf diesen digitalen Veränderungsprozess rund um ihre Jobsuche und Bewerbung vorbereitet. Das ist das Ergebnis einer Studie für die Deutschlands führender Video-Recruiting Anbieter viasto gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen respondi mehr als 1.000 Menschen befragte, die sich in den letzten 3 Jahren mindestens einmal beworben haben. Demnach herrscht bei der Mehrheit der Bewerber (47%) zwar eine gewisse Skepsis gegenüber „Künstlicher Intelligenz“ im beruflichen Auswahlprozess, aber immerhin jeder vierte Bewerber (26%) steht Personalauswahlinstrumenten auf dieser Basis generell positiv gegenüber.

viasto
Sara Lindemann

Fachkräftemangel: Der Kampf der Kleinen

Insbesondere dem Mittelstand fällt es immer schwerer, Fachkräfte zu finden, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die Situation verschärft sich deutschlandweit – vor allem Fachkräfte mit Berufsausbildung sind Mangelware. Die Unternehmen reagieren darauf, indem sie beispielsweise mehr Ausbildungsplätze in Engpassberufen anbieten. Im vergangenen Jahr waren rund 72 Prozent aller offenen Stellen in Engpassberufen ausgeschrieben, das sind Berufe, für die es mehr freie Stellen als verfügbare Fachkräfte gibt. Vor fünf Jahren traf das erst auf 47 Prozent der Stellen zu.

Paula Risius

StepStone schließt Übernahme von globalem Vorreiter quantitativer Employer-Branding-Dienstleistungen Universum ab

Ralf Baumann

Das E-Recruitment-Unternehmen StepStone, ein Unternehmen der Axel Springer SE, schließt die Übernahme des schwedischen Spezialisten für quantitative Employer-Branding-Dienstleistungen Universum ab. Die Freigabe der Transaktion durch die zuständigen Kartellbehörden wurde bereits erteilt.

Aktuelle Arbeitsmarktstudie: Employer Telling analysiert Dialogverhalten von Arbeitgebern

„Game of Thrones ist nichts dagegen“

Arbeit an der Arbeitgebermarke heißt heute den Dialog mit Bewerbern und Mitarbeitern professionell zu führen – auch öffentlich. Deutschen Arbeitgebern steht hier noch ein langer Weg bevor. Das zeigt die aktuelle Studie „Arbeitgeber im Kandidatendialog“ der Kölner Unternehmensberatung Employer Telling, für die die Autoren Manfred Böcker und Sascha Theisen rund 1.300 auf kununu veröffentlichte Arbeitgeberstatements untersucht haben.

Sascha Theisen (l), Dr. Manfred Böcker (r)

Wenn Unternehmen überhaupt auf der Arbeitgeberbewertungsplattform reagieren, dann meist mit Standardfloskeln. Es mangelt am Angebot echter Kontaktmöglichkeiten und auch ausgesprochen aggressive Gegenschläge sind nicht schwer zu finden. Beim Gegenangriff ganz vorn dabei sind Geschäftsführer und Firmeninhaber.

kununu launcht neues Analyse-Tool Insights

Steffen Zoller
Steffen Zoller

Eine attraktive Arbeitgebermarke ist heute entscheidend, um gute Mitarbeiter zu finden und wirksam an sich zu binden. Mit Insights veröffentlicht kununu, die größte Arbeitgeber-Bewertungsplattform in Europa, nun ein neues Analyse-Tool, das Unternehmen einzigartige Einblicke in die Stärken und Schwächen ihrer Arbeitgebermarke ermöglicht. Denn die Daten stammen von jenen, die es am besten wissen müssen: den eigenen Mitarbeitern und Bewerbern.

Daimler, BMW und ZF Friedrichshafen attraktivste Arbeitgeber

Umfassendste Studie zum Thema Arbeitgebermarke vorgestellt

Daimler, BMW und die ZF Friedrichshafen AG sind Deutschlands attraktivste Arbeitgeber. Das hat die Studie Randstad Employer Brand Research, die umfassendste, unabhängige Studie zur Arbeitgebermarke, ermittelt. Die Unternehmen wurden am 27. April 2017 in Heidelberg im Rahmen der Randstad Award Verleihung ausgezeichnet. Das spannende Programm der Veranstaltung stand ganz im Zeichen von erfolgreichen Unternehmen und der Digitalisierung.

Die „Big Failures“ in der Rekrutierung oder: Wie aus Fehlern Chancen werden

  • Marc Irmisch
    Marc Irmisch

    Aktuelle Studienreihe von Monster ermittelt die „Big Failures“ der Unternehmen auf dem Weg zum neuen Mitarbeiter

  • Für die befragten Jobsuchenden gehören zu den meistgenannten „Big Failures“ schlechte Unternehmenspräsentation (80 Prozent), falsche Ansprache der Kandidaten (75 Prozent), schlechtes Bewerbermanagement und unprofessionelles Auftreten im Bewerbungsgespräch (50 Prozent)

„Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten“, sagte schon Konfuzius. Jeder macht Fehler und auch Personaler sind im Rahmen des Recruitings nicht davor gefeit. Um den Prozess der Rekrutierung erfolgreicher für beide Seiten zu gestalten,  hat Monster bei Kandidaten und Unternehmen nachgefragt. So analysiert die aktuelle Studienreihe1 des Karriereportals Monster, die in Zusammenarbeit mit dem Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universität Bamberg durchgeführt wurde, wo genau die „Big Failures“ liegen.

Best Practice: Wie Social Media Recruiting einfach Lust auf bewerben macht. Spritzig, humorvoll & smart.

Bianca Traber
Bianca Traber

Ein Beitrag von Bianca Traber, Mehrwertfabrik

Es gibt viele gute Gründe, um in sozialen Netzwerken präsent zu sein:

Zum Beispiel:

  • die Unternehmensbekanntheit steigern,
  • eine Arbeitgebermarke aufbauen und stärken,
  • Bewerbungen auf offene Stellen generieren oder
  • die Mitarbeitermotivation- und Bindung erhöhen.

So unterschiedlich die jeweiligen Ziele, so unterschiedlich ist auch der Transfer der Maßnahmen in die Praxis.

Wie eine echte Arbeitgebermarke zum Anfassen entsteht?

Bianca Traber
Bianca Traber

Von Bianca Traber, Die Mehrwertfabrik

Dass die Stärkung der eigenen Arbeitgebermarke immer wichtiger wird, ist vielen bewusst. Auch beweist eine Studie der Online-Jobbörse Stepstone, dass  acht von zehn Fachkräften eine passende Stelle ausschlagen würden, wenn sie sich nicht mit dem rekrutierenden Unternehmen identifizieren könnten. Das bedeutet auch, als Arbeitgeber offener zu agieren und Allgemeinplätze zu vermeiden.

 

Arbeitgeber mit Problemen bei der Außendarstellung

Philipp Diefenbach
Philipp Diefenbach

Über die Hälfte der Personaler (56 Prozent) in Deutschland glaubt, dass ihr Unternehmen Optimierungsbedarf bei der Außendarstellung als Arbeitgeber hat. Dies ist ein Ergebnis des Recruiting Reports 2015/2016, der jetzt von index HR-Marketing veröffentlicht wurde. Im Rahmen der Studie wurden rund 1.700 Personalverantwortliche aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Belgien, Dänemark, Frankreich und Schweden nach Recruiting-Aktivitäten, Optimierungspotenzialen, Trends, Budgets und weiteren  Aspekten der Mitarbeitergewinnung befragt. Damit ist der index Recruiting-Report eine der umfassendsten Untersuchungen zum Thema.