Arbeitsmarkt

BA: Weiterer Rückgang von Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung im März 2018

Detlef Scheele

„Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt setzte sich auch im März fort: Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind weiter gesunken, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bleibt auf Wachstumskurs, und die Nachfrage nach Arbeitskräften befindet sich nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

  • Arbeitslosenzahl im März: -88.000 auf 2.458.000
  • Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -204.000
  • Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: -0,2 Prozentpunkte auf 5,5 Prozent

Chronische Arbeitslosigkeit geht in Deutschland seit 2006 deutlich zurück

Regina Konle-Seidl

Die Zahl der Menschen in Deutschland, die nachhaltige Beschäftigungsprobleme aufweisen, ist seit dem Jahr 2006 deutlich gesunken. Ihr Anteil an der Gesamtheit der Erwerbstätigen und der Erwerbslosen hat sich seitdem halbiert: Er sank von mehr als sechs auf rund drei Prozent. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Der Arbeitsmarkt im Dezember 2017: Deutlicher saisonbereinigter Rückgang der Arbeitslosigkeit

Detlef Scheele

„Der Arbeitsmarkt hat sich im Dezember 2017 sehr gut entwickelt: die Zahl der arbeitslosen Menschen ist weniger gestiegen als saisonal üblich, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern steigen auf hohem Niveau weiter kräftig an.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

  • Arbeitslosenzahl im Dezember: +17.000 auf 2.385.000
  • Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -183.000
  • Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: unverändert bei 5,3 Prozent
  • Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit

Das Mantra aus Nürnberg: Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiterhin positiv

Detlef Scheele
Detlef Scheele

„Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiterhin positiv. Die Arbeitslosigkeit ist im August aus jahreszeitlichen Gründen nochmals leicht angestiegen. Saisonbereinigt hat sie aber weiter abgenommen. Das kräftige Beschäftigungswachstum setzt sich fort, und die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern ist weiter hoch.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

  • Arbeitslosenzahl im August: +27.000 auf 2.545.000
  • Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -139.000
  • Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: +0,1 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent

Der Arbeitsmarkt im Juli 2017: Arbeitslosigkeit nimmt aus jahreszeitlichen Gründen zu

Detlef Scheele
Detlef Scheele

„Die Nachrichten vom Arbeitsmarkt sind positiv: Die Zahl der arbeitslosen Menschen hat im Juli aus jahreszeitlichen Gründen zwar zugenommen, saisonbereinigt gab es aber einen Rückgang. Die Beschäftigung ist erneut kräftig gewachsen und die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern steigt auf hohem Niveau weiter an.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

  • Arbeitslosenzahl im Juli: +45.000 auf 2.518.000
  • Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -143.000
  • Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: +0,1 Prozentpunkte auf 5,6 Prozent

Entwicklung am Arbeitsmarkt sorgt für steigende Löhne

Indeed-Arbeitsmarktkommentar, April 2017

Mariano Mamertino
Mariano Mamertino

Der deutsche Arbeitsmarkt befindet sich im Frühlingshoch. Die Zahl der Erwerbslosen hat mit 2,569 Millionen den niedrigsten Wert in einem April seit 1991 erreicht. So ist die Zahl im Vergleich zum Vormonat um 93.000 gesunken und im Jahresvergleich um 175.000 Menschen.

Arbeitskräftenachfrage weiterhin steigend – insbesondere im Bereich Automotive

Mariano Mamertino
Mariano Mamertino

Der deutsche Arbeitsmarkt entwickelt sich weiterhin positiv. So waren im März 2017 43,46 Millionen Menschen in sozialversicherungspflichtigen Jobs beschäftigt. Saisonbereinigt entstanden so im März 30.000 neue Arbeitsverhältnisse im Vergleich zum Vormonat. Die Arbeitslosenzahl sank im Jahresvergleich sogar um 608.000 Menschen, also um 1,4 Prozent.

Betriebe berichten von überwiegend positiven Erfahrungen bei der Neueinstellung von Älteren

Judith Czepek
Judith Czepek

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat Betriebe, die Personen ab 50 Jahren neu eingestellt haben, zu ihren Erfahrungen bei diesen Neueinstellungen befragt. „Grundsätzlich berichteten Betriebe überwiegend von positiven Erfahrungen mit älteren neu eingestellten Arbeitnehmern“, schreiben die IAB-Forscher in einer am Dienstag veröffentlichten Studie.

Positive Entwicklung am Arbeitsmarkt lässt Fachkräfte knapp werden – Ärzte, Ingenieure und IT-Spezialisten sind besonders rar

Mariano Mamertino
Mariano Mamertino

Volkswirt Mariano Mamertino vom Jobportal Indeed kommentiert die heute veröffentlichten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit: Das Angebot an Fachkräften wird immer enger. Vor allem IT-Positionen, Ingenieure und medizinisches Fachpersonal sind schwer zu finden, zeigen Indeed-Daten.

Wie die aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen, setzt sich auch im Monat Februar die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt fort. So stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten saisonbereinigt im Februar 2017 um 59.000 Personen auf 43,59 Millionen im Vergleich zum Vormonat. Die Arbeitslosenzahl sank im Jahresvergleich sogar um 149.000 Menschen.

Hartz-IV-Bezug dauert häufig lange

Dr. Holger Seibert, IAB
Dr. Holger Seibert, IAB

Von den 6,2 Millionen Leistungsbeziehern bei der Einführung von Hartz IV im Januar 2005 beendeten 1,5 Millionen den Bezug innerhalb eines Jahres. Innerhalb von fünf Jahren ist dies vier Millionen gelungen. Eine Million Leistungsbezieher befand sich von Januar 2005 bis Dezember 2014 durchgehend in der Grundsicherung. Von den neu hinzukommenden Hartz-IV-Empfängern beendet dagegen die Hälfte den Leistungsbezug innerhalb eines Jahres – wenn auch nicht immer nachhaltig. Langer Leistungsbezug ist zudem nicht automatisch gleichzusetzen mit langer Arbeitslosigkeit: Rund 30 Prozent der erwerbsfähigen Leistungsbezieher sind erwerbstätig. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

Deutscher Arbeitsmarkt geht mit Schwung ins neue Jahr trotz weltweiter Unsicherheiten

Protektonistische Tendenzen könnten Gefahren für den Arbeitsmarkt aufkommen lassen

2016 wuchs die deutsche Wirtschaft um 1,9 Prozent und für 2017 erwarten Experten auch weiterhin ein moderates Wachstum für Europas größte Volkswirtschaft. Die positive Entwicklung spiegelt sich auf dem Arbeitsmarkt wider. Die ersten Zahlen für 2017 stimmen optimistisch. So stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Januar 2017 um 24.000 Personen auf 43,59 Millionen im Vergleich zum Vormonat. Die Zahl der Arbeitslosen sank im gleichen Zeitraum um 26.000 und im Jahresvergleich sogar um 143.000 Menschen. OECD-Experten erwarten, dass Deutschlands BIP 2017 auch wieder ordentlich zulegen wird, zwischen 1,6 und 1,7 Prozent.

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Mariano Mamertino

Der Arbeitsmarkt im Januar 2017: Positive Entwicklung am Jahresanfang

Frank-Jürgen Weise, Bundesagentur für Arbeit
Frank-Jürgen Weise, Bundesagentur für Arbeit

„Der Arbeitsmarkt ist gut in das neue Jahr gestartet. Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im Januar allein aus jahreszeitlichen Gründen gestiegen. Saisonbereinigt gab es einen Rückgang.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

  • Arbeitslosenzahl im Januar: +209.000 auf 2.777.000
  • Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -143.000
  • Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: +0,5 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent

Migrationseffekte: Integration schafft Wachstum

Dr. Tobias Hentze
Dr. Tobias Hentze

Die Flüchtlinge haben einen positiven Effekt auf die deutsche Konjunktur. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Demnach erhöht die jüngste Zuwanderung das Bruttoinlandsprodukt bis 2020 um insgesamt rund 90 Milliarden Euro. Der Effekt auf das Pro-Kopf-Einkommen ist vorerst negativ.

Jobtimistisch ins neue Jahr

  • Weiterhin positive Entwicklung am deutschen Arbeitsmarkt
  • Mehr Menschen auf aktiver Jobsuche
  • Personalunternehmen bieten vielfältige Einstiegsmöglichkeiten

Es gibt viele gute Gründe für einen optimistischen Rückblick auf den Arbeitsmarkt des Jahres 2016. Mindestens ebenso positiv kann die Aussicht auf das kommende Jahr ausfallen. Der „Jobtimismus“ betrifft sowohl die offiziellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit als auch die Einschätzungen von Befragten der Orizon Arbeitsmarktstudie 2016 mit über 2.000 bevölkerungsrepräsentativen Arbeitnehmern.

Erwerbstätige arbeiteten im dritten Quartal 2016 insgesamt 15,1 Milliarden Stunden

Prof. Dr. Enzo Weber, IAB
Prof. Dr. Enzo Weber, IAB

Im dritten Quartal 2016 arbeiteten die Erwerbstätigen in Deutschland insgesamt 15,1 Milliarden Stunden. Das entspricht einem Plus von 0,5 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Gegenüber dem zweiten Quartal 2016 bedeutet das dagegen saison- und kalenderbereinigt eine Abnahme von 0,5 Prozent. „Der Arbeitsmarkt hatte im Spätsommer einen Gang zurückgeschaltet“, erklärte am Montag Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen“.