Bachelor- und Master-Studiengänge

Fachkräftemangel, Politik-Lippenbekenntnisse oder Sarazzin-Thesen: Deutschland verliert in der Hochschulausbildung den Anschluss

Andreas Schleicher, OECD
Andreas Schleicher, OECD

Berlin. Deutschland ist trotz erkennbarer Anstrengungen bei der Ausbildung von Hochqualifizierten im Vergleich zu anderen OECD-Ländern weiter zurückgefallen. Das zeigt der diesjährige OECD-Bericht „Bildung auf einen Blick“, der heute in Berlin vorgestellt wurde. So konnte Deutschland den Anteil von Hoch- und Fachhochschulabsolventen (Tertiärbereich A) pro Jahrgang zwischen 2000 und 2004 von 19,3 auf 20,6 Prozent steigern. Die meisten OECD-Länder machten aber weit größere Fortschritte, so dass im OECD-Mittel mittlerweile 34,8 Prozent eines Jahrgangs einen Abschluss  im Tertiärbereich A vorweisen können (OECD-Mittel im Jahr 2000: 27,5 Prozent).

10 auf einen Streich: Neue Studiengänge an der Universität Passau akkreditiert – Zertifizierungsagentur verleiht Gütesiegel

Passau. Insgesamt 10 neue Bachelor- und Masterstudiengänge in der Philosophischen Fakultät der Universität Passau sind von der Akkreditierungsagentur ACQUIN mit dem Qualitätssiegel des deutschen Akkreditierungsrates ausgezeichnet worden. Mussten in früheren Zeiten Studiengänge vom Ministerium genehmigt werden, müssen die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge ein aufwändiges Zertifizierungsverfahren durchlaufen. Im Wettbewerb um gute Studierende ist die erfolgreiche Akkreditierung ein besonderer Pluspunkt.