Bereitschaftsdienst

Ist Feiertag ein freier Tag? Für jeden Dritten im Notfall nicht

13 Prozent der Arbeitnehmer müssen sogar immer erreichbar sein

 

Fast jeder dritte österreichische Arbeitnehmer muss auch an Feiertagen beruflich erreichbar sein, zumindest im äußersten Notfall. Das hat eine aktuelle Online-Umfrage von karriere.at mit 660 Beteiligten ergeben.

„Bist du an Feiertagen beruflich erreichbar?“, wollte das Karriereportal rechtzeitig vor Pfingsten von seinen Usern wissen. 53 Prozent erklärten: „Nein. Feiertag heißt freier Tag.“ „Ja, aber nur im äußersten Notfall“, antworteten 30 Prozent. Immerhin 13 Prozent müssen nach eigenem Bekunden ständig erreichbar sein. Vier Prozent schränkten ein: „Nur per Mail oder Messenger, nicht am Telefon.“

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Thomas Olbrich

4,5 Prozent der Beschäftigten arbeiten auf Abruf

4,5 Prozent der Beschäftigten in Deutschland arbeiten auf Abruf. Besonders häufig ist Arbeit auf Abruf unter Minijobbern verbreitet: Hier beträgt der Anteil 12 Prozent. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg und des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Arbeit auf Abruf unterscheidet sich von Rufbereitschaft und Bereitschaftsdienst dadurch, dass lediglich die Dauer der wöchentlichen Arbeitszeit vereinbart ist, die Lage der Arbeitszeit jedoch vom Arbeitgeber variabel festgelegt werden kann.